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Steffen Henssler
  • TV-Koch Steffen Henssler betreibt in Hamburg mehrere Restaurants (Archivbild).
  • Foto: dpa

Steffen Henssler: Beben im Sushi-Reich des TV-Kochs – mehrere Firmen pleite

Nach dem „Happi“-Fiasko mit der Schließung mehrerer Filialen wackelt jetzt eines der größten Gastro-Projekte von TV-Koch Steffen Henssler (51)! Mehrere der „GO by Steffen Henssler”-Sushi-Ableger haben nach Medieninformationen Insolvenzanträge gestellt. Welche Restaurants betroffen sind und wie es jetzt weitergeht.

Steffen Henssler („Grill den Henssler”) gilt als einer der bekanntesten TV-Köche Deutschlands, er besitzt unter anderem auch mehrere Restaurants in Hamburg und schreibt Kochbücher. Nun haben mehrere Ableger von „GO by Steffen Henssler” beim Amtsgericht Frankfurt Insolvenz angemeldet, wie die „Wirtschafts Woche” berichtet.

Steffen Henssler: Es rumort im Sushi-Reich des TV-Kochs

Konkret geht es um die „GO by Steffen Henssler Delivery & Events GmbH“, die „GO Sushi & Delivery München GmbH“, die „GO Sushi & Delivery Frankfurt GmbH“, die „GO Sushi & Delivery Düsseldorf GmbH“ und die „S&M GO GmbH“. Bereits Anfang Mai hatte die „GO Sushi & Delivery Berlin GmbH“ beim Amtsgericht Hamburg Insolvenz angemeldet. Hinter den Unternehmen steht als Gesellschafterin die Henssler Food Concepts AG (HFC).


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Spricht Henssler bald im Podcast über die Insolvenzen?

In den Frankfurter Verfahren sei Andreas Kleinschmidt als Insolvenzverwalter eingesetzt worden. Er wolle sich nun „einen Überblick verschaffen und die Sanierungsoptionen prüfen“, wird er in dem Bericht zitiert. Zu den Hintergründen der Insolvenzanträge lägen ihm noch keine Details vor.

Hensslers langjähriger Geschäftspartner Tobias Bischoff wollte sich gegenüber der „Wirtschafts Woche” zunächst nicht zur Insolvenz äußern und verwies auf einen Podcast Hensslers, der demnächst erscheinen soll. Darin soll es auch um das Thema Restrukturierung gehen.

„Happi“: Aus für Sushi-Bars von Steffen Henssler

Für Henssler ist nicht das erste Mal, dass einige seiner Restaurants in Probleme geraten. Erst Im Februar dieses Jahres sorgte eine Kontrolle des Lebensmittelüberwachungsdienstes in Bremen für Wirbel: In einer „Ahoi“-Filiale waren fauliger Lachs, muffiger Kabeljau und grüner Schimmel im Kühlraum entdeckt worden. Erhebliche Verschmutzungen und Schimmelspuren wurden auch auf dem Fußboden des Restaurants festgestellt. Dabei erfreut sich zurzeit das „Ahoi“-Konzept großer Beliebtheit.

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Schlechter scheint es hingegen um „Happi by Henssler“ zu stehen. In den vergangenen Wochen war bekannt geworden, dass die Sushi-Bars der Kette in Scharbeutz und Grömitz nach der Winterpause nicht mehr öffnen werden. Die beiden „Happi“-Restaurants in Bremen hatten bereits im vergangenen Jahr geschlossen. Ebenfalls 2023 sollte eine Filiale in das Springer-Quartier in Hamburg ziehen – doch die Eröffnung platzte überraschend. Und auch das edle „Ishi by Henssler“ am Potsdamer Platz in Berlin ist seit Mitte April geschlossen. (mp)

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