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Der HSV bejubelt seinen Pokal-Triumph in Köln.
  • Kurze aber heftige Freude: Nach dem PokalTriumph in Köln blickt der HSV nun auf das Stadtduell am Freitag gegen St. Pauli.
  • Foto: WITTERS

Vor der Auslosung: HSV hofft auf weitere fette Prämie im Pokal

Das wird eine richtige Hammer-Woche. Zwischen dem Kracher gegen Werder Bremen (Sonntag, 27. Februar) und dem Topspiel gegen den 1. FC Nürnberg am Samstagabend (5. März) steht das DFB-Pokal-Viertelfinale im Terminkalender des HSV. Damit die Hamburger nach dem Nordderby genügend Regenerationszeit haben, steht das Datum mit dem 2. März bereits fest. Die (finanziellen) Aussichten sind verlockend – fehlt nur noch der Gegner.

Am Sonntagabend werden die Kugeln der verbliebenen acht Klubs gezogen, im Rahmen der ARD-Sportschau (ab 19.15) Uhr fungiert Ex-Skistar Felix Neureuther als Losfee. Neben vier Bundesligisten finden sich drei weitere Zweitligisten im Topf – wen erwischt der HSV?

DFB-Pokal-Auslosung: Auf wen trifft der HSV?

Selten war die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Rothosen nach der Saison 2018/2019 – als man letztmals im Viertelfinale stand und den SC Paderborn mit 2:0 besiegte – erneut auf einen Verein aus dem Fußball-Unterhaus treffen. Karlsruher SC, Hannover 96, FC St. Pauli, so heißen die gleich drei möglichen Gegner aus Liga zwei.


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Während man mit dem KSC noch eine Pokal-Rechnung offen hat (die Nordbadener schlugen den HSV 2012/2013 in der ersten Runde mit 4:2), sieht die Cup-Historie gegen die beiden Nord-Rivalen besser aus. 1990 traf der große letztmals im Pokal auf den kleinen HSV und besiegte Hannover im Rückspiel dank der Tore von Thomas Doll und Nando mit 2:1 – weil das Hinspiel bei einstmaligem Regelwerk nach 120 Minuten mit 0:0 endete.

Gleichermaßen könnte es erstmals seit November 1986 zum Stadtderby im Pokal kommen. Damals fegte der HSV St. Pauli mit 6:0 aus dem Volkspark, nun stehen die Hamburger Rivalen das erste Mal seit 25 Jahren wieder gemeinsam im Viertelfinale – treffen sie auch aufeinander?

HSV: Kommt es zum Pokal-Derby gegen St. Pauli?

Aus der Bundesliga sind derweil noch der SC Freiburg und der VfL Bochum in der Verlosung. 2007, als der HSV Runde eins gegen den SC durch Treffer von Piotr Trochowski, Ivica Olic und Rafael van der Vaart mit 3:1 überstand, sowie 2008, als Mladen Petric einen Doppelpack zum 2:0 Heimsieg gegen den VfL schnürte und seine Elf somit ins Achtelfinale einziehen ließ, war der HSV jeweils noch der Favorit – nun wären die Zeichen umgekehrt.

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Das gälte gleichermaßen und wohl am ehesten auch, wenn die Mannschaft von Tim Walter auf RB Leipzig, den letzten möglichen Gegner, träfe. 2019 setzte es kurz vor dem Schritt nach Berlin eine Heimpleite gegen die Sachsen – Endstand 1:3 im Halbfinale. Ganz egal wer diesmal der Gegner ist, der HSV will wieder in die Vorschlussrunde. Nur ein Heimspiel, das würde man sich im Volkspark nach drei Pokal-Auswärtspartien in dieser Saison (vor dem Sieg in Köln gastierte man schon in Braunschweig und Nürnberg) dann doch wünschen.

Beim Halbfinal-Einzug winken zwei Millionen Euro

Doch selbst wenn Neureuther dem HSV diesen Gefallen nicht täte, sind die finanziellen Aussichten Anreiz genug, alles in die Waagschale zu werfen. Dank des Viertelfinal-Einzugs vor knapp zwei Wochen hat man schon jetzt über 1,9 Millionen Euro reine Pokal-Prämien sicher. Mit dem Erreichen des Halbfinals aber würde man diese Summe noch einmal verdoppeln: 2,008 Millionen zusätzliche Euro winken – und würden die Bosse im Volkspark in puncto Finanzen sicher freuen.

Allein durch die fehlenden Zuschauer im Achtelfinale gegen Köln (5:4 nach Elfmeterschießen) ging dem HSV – weil die Fan-Einnahmen im Pokal zwischen den beteiligten Teams aufgeteilt werden – geschätzt eine halbe Million Euro flöten. Fehlendes Geld, das schmerzt – das man sich auf sportlichem Wege in der Hammer-Woche Anfang März aber zurückholen kann.

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