Thomas Müller gestikuliert wild
Thomas Müller gestikuliert wild
  • Thomas Müller macht eine klare Kampfansage an seine Verfolger.
  • Foto: imago/Sven Simon

Vor Auftakt gegen Leipzig: Bayern-Star Müller mit klarer Ansage an die Konkurrenz

Thomas Müllers Botschaft an RB Leipzig und die anderen Verfolger in der Bundesliga war überdeutlich. Ein Zeichen wolle der FC Bayern gleich beim Rückrundenstart setzen, punktemäßig weiter davonziehen – und so früh für klare Verhältnisse sorgen: „Wir werden voller Selbstvertrauen anreisen!“ Doch die Mitverfolger drücken den Sachsen die Daumen.

Am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) gastiert der Rekordmeister bei RB, einem Hauptkonkurrenten im Rennen um die Meisterschaft. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung nach 15 Spielen.

Das Duell ist richtungsweisend – für die Bayern, für Leipzig und die Liga. Gewinnt der Titelverteidiger, droht früh die längst zur Gewohnheit gewordene Langeweile an der Spitze.

Marco Rose warnt vor „zu einfachen Fehlern“

Leipzig will das verhindern. Trainer Marco Rose redete seiner Mannschaft nach dem erfolgreichen Test am Samstag gegen FK Mlada Boleslav (4:0) deshalb ins Gewissen. Das Spiel gegen den tschechischen Erstligisten habe „wenig mit dem FC Bayern zu tun” gehabt, sagte Rose: „Ich warne vor Schlendrian, vor Verlust von Gier, vor zu einfachen Fehlern.” Man müsse „klar bleiben und versuchen, sofort wieder Fahrt aufzunehmen.”


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Das gilt auch für Timo Werner. Der Nationalspieler feierte im Test sein Comeback nach 73-tägiger Verletzungspause, machte dabei einen guten Eindruck und erzielte gleich einen Treffer. Für einen Startelfeinsatz gegen die Münchner dürfte es noch nicht reichen, angesichts des Fehlens von Starspieler Christopher Nkunku kommt Werners Rückkehr aber mehr als gelegen.

Werner als Matchwinner?

Der Konkurrenz kämen Tore des 26-Jährigen gelegen. Der SC Freiburg etwa, der am Samstag beim VfL Wolfsburg antritt, könnte bei einem Leipziger Sieg bis auf einen Punkt an die Münchner heranrücken. Trainer Christian Streich würde das die Arbeit allerdings nicht unbedingt erleichtern.

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Der 57-Jährige ist ohnehin damit beschäftigt, die große Euphorie zu bremsen. Streich mahnte zur Zurückhaltung. „Ich habe mit den Jungs kein Wort über Tabellenplätze gesprochen”, sagte er: „Man muss vernünftig bleiben im Kopf, darf nicht anfangen durchzudrehen, das ist gar nicht so einfach.” Die Vorzeichen stehen allerdings gut. Das Trainingslager verlief erfolgreich, Freiburg hat keine prominenten Verletzten zu beklagen, der letzte Test gegen Zweitligist Hamburger SV (6:2) war erfolgreich.

Auch Frankfurt und Union Berlin schielen auf die Tabellenführung

Im Windschatten von RB Leipzig (28 Punkte) kämpfen auch Eintracht Frankfurt und Union Berlin (beide 27) um die Spitzenplätze. Beide Klubs plagen jedoch personelle Sorgen. Bei der Eintracht verletzte sich Abwehrspieler Tuta, Union hat mit Grippe-Ausfällen zu kämpfen. Borussia Dortmund ist mit neun Punkten Rückstand derzeit kaum noch ein ernstzunehmender Verfolger der Bayern.

Zwei Niederlagen vor der WM in Katar schmerzen noch immer. „Davor standen wir auf einem Champions-League-Platz, die Niederlagen in Wolfsburg und Mönchengladbach haben aber ziemlich auf die Stimmung gedrückt und uns in den vergangenen Wochen intensiv beschäftigt”, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl dem „Kicker“.

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Träumen ist dennoch erlaubt. Nationalspieler Niklas Süle will den FC Bayern noch einmal attackieren. „Ich kann mich noch gut erinnern, dass der BVB einmal neun Punkte vor den Bayern stand und am Ende doch die Bayern Meister geworden sind”, sagte Süle der Welt am Sonntag. (sid/yj)

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