Protest-Transparente hängen am Grandplatz des Hummelsbütteler SV im Sommer 2022
Protest-Transparente hängen am Grandplatz des Hummelsbütteler SV im Sommer 2022
  • Protestaktion am Sportplatz des Hummelsbütteler SV im Sommer 2022.
  • Foto: Marius Röer

Hamburger Sportplatz verwahrlost – Bezirk greift endlich durch

Fußball-Begeisterte und Vereinssportler in Hummelsbüttel können aufatmen: Der Sportplatz des Hummelsbütteler SV soll endlich modernisiert und der Grandbelag durch Kunstrasen ersetzt werden. Der Bezirk Wandsbek hatte es den Vereinsmitgliedern zuletzt noch schwer gemacht.

Nach vielen Monaten und einem zähen Ringen um die Sportanlage des Hummelsbütteler Sportvereins hat der Bezirk Wandsbek jetzt beschlossen, den Fußballplatz im Norden Hamburgs instand zu setzen. Das gaben die Bezirksfraktionen von SPD und Grünen in einer Pressemitteilung bekannt.

Sportplatz bedarf „umfassender Modernisierung“

Für den Umbau der Anlage will der Bezirk 530.000 Euro bereitstellen. Ein Zuschuss von weiteren 270.000 Euro aus dem Landeshaushalt werde angestrebt. Der Sportplatz sei „in die Jahre gekommen“ und bedürfe „einer umfassenden Modernisierung“.

Im Augenblick noch besonders problematisch: Der Grandbelag auf dem Platz. Kaputte Stellen musste der Verein bereits absperren, so dass das Feld nur noch teilweise nutzbar ist. Und für Punktspiele ist der Platz ohnehin nicht mehr zugelassen. Deshalb will der Bezirk den Grandbelag nun durch Kunstrasen ersetzen und die Sportstätte so insgesamt attraktiver machen.

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Der Bezirk sträubte sich lange gegen die überfälligen Sanierungsmaßnahmen. Der Hummelsbütteler SV sah sich deshalb bereits genötigt, eine Protestaktion gegen die Verschleppung der Instandsetzung zu starten. Über die unzumutbaren Zustände auf dem Gelände berichtete die MOPO bereits im vergangenen Sommer. (doe)

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