Teilnehmer einer Demonstration von Corona-Impfgegnern auf dem Glockengießerwall halten ein Transparent mit den Aufschrift „Nein zur Angst. Ja zum Leben“. Im Hintergrund ist der Hauptbahnhof zu sehen.
  • Am Samstag demonstrierten rund 10.000 Menschen in Hamburg gegen die Corona-Maßnahmen.
  • Foto: dpa/Georg Wendt

Hamburg will härter gegen Corona-Demos vorgehen

Rund 10.000 Menschen demonstrierten am Wochenende in der Hamburger Innenstadt gegen die Corona-Maßnahmen. In den vergangenen Wochen erhielten die Veranstaltungen immer mehr Zulauf. Die Innenbehörde will nun mit schärferen Regeln reagieren.

So soll es bald wieder eine Maskenpflicht bei Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmer:innen geben. Aktuell ist das Tragen nur eine Empfehlung der Gesundheitsbehörde – aber eben keine Pflicht. Auch Einschränkungen bezüglich der Zahl der Teilnehmenden seien geplant, berichtete der NDR.

Nach Corona-Demos: Hamburg setzt auf härtere Regeln

Seit mehreren Wochen schon finden die Demonstrationen jeden Samstag unter dem Motto „Das Maß ist voll – Hände weg von unseren Kindern“ statt. Erst am 5. Dezember hatte es mit rund 5000 Teilnehmer:innen einen neuen Rekord gegeben, am vergangenen Wochenende kamen dann doppelt so viele Menschen. Unter den Demonstrierenden befand sich stets ein buntes Potpourri aus Verschwörungstheoretiker:innen, Querdenkenden, Impfgegner:innen, Menschen aus der Esoterik- und auch aus der rechten Szene.


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Veddel: Illegale Party in Autobahnbrücke sorgt für Ärger

Für Ärger sorgte am Wochenende zudem eine weitere illegale Party in einer Autobahnbrücke. An der A255 bei Veddel nahmen Polizeibeamte am frühen Sonntagmorgen eine Feier hoch, auf der sich bis zu 400 Personen aufgehalten hatten.

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Zu viel des Guten, ist aus den Reihen der Opposition zu vernehmen. „Ich erwarte von SPD und Grünen, dass sich so etwas nicht wiederholt“, sagte CDU-Fraktionschef Dennis Thering dem NDR. Der Senat müsse sich jetzt darum kümmern, „Demonstrationen geordnet und gesittet ablaufen zu lassen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass es nicht wieder zu solchen Großpartys kommt“. (fbo)

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