Blick auf eine Schlange wartender Menschen im Einkaufszentrum
  • Impfwillige in der Hamburger Meile warten geduldig auf ihre Spritze.
  • Foto: MOPO/hfr

Hamburg: Erneut lange Schlangen bei Impfaktion im Einkaufszentrum

Aktuelle Inzidenzwerte, Fallzahlen, Corona-Regeln und Lockerungen: In unserem Newsticker halten wir Sie über die aktuelle Corona-Entwicklung in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

  • 117 neue Corona-Fälle in Hamburg – Inzidenz 61,1 (Stand Samstag)
  • 758 neue Corona-Fälle in Niedersachsen – Inzidenz 48,4 (Stand Samstag)
  • 126 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein – Inzidenz 27,1 (Stand Freitag)
  • 90 neue Corona-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern – Inzidenz 56,3 (Stand Samstag)
  • Alle Corona-News aus Deutschland und der Welt finden Sie hier.

90 Neuinfektionen in Meck-Pomm – zwei Regionen fehlen nach Hackerangriff

17.17 Uhr: Der Trend bei den Corona-Neuinfektionen zeigt im Wochenvergleich in Mecklenburg-Vorpommern weiter nach oben. Am Samstag meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) 90 neue bestätigte Fälle. Dabei fehlen erneut die Angaben für die Landeshauptstadt Schwerin und den Landkreis Ludwigslust-Parchim, deren Computersysteme nach einem Hackerangriff am Freitag lahmgelegt waren. Bei beiden Regionen steht die Zahl Null in der Tabellenspalte mit den täglichen Neuinfektionen.

Vor einer Woche waren dem Lagus 99 bestätigte Neuinfektionen von den Gesundheitsämtern in MV gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nunmehr bei 56,3 neuen Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche – nach 46,9 am Samstag vor einer Woche.

Erneut lange Schlangen bei Impfaktion im Einkaufszentrum

16.23 Uhr: Die Impfaktion im Einkaufszentrum „Hamburger Meile“ stieß am Samstag erneut auf großes Interesse. Im Obergeschoss bildete sich eine lange Schlange Impfwilliger, die sich mit „Johnson & Johnson“ oder „Biontech“ gegen das Coronavirus schützen lassen wollten. Für das Einkaufszentrum ist der Andrang mittlerweile Routine, zuvor hatte es bereits am verkaufsoffenen Sonntag im September sowie an den ersten beiden Samstagen im Oktober Impfaktionen gegeben, die gut angenommen wurden.

Für den 23. und 30. Oktober sind weitere Termine geplant, jeweils von 12.30 Uhr bis 19.30 Uhr können Interessierte ohne Voranmeldung eine Impfung erhalten. Mitzubringen ist lediglich ein gültiges Ausweisdokument.

Inzidenz in Niedersachsen gestiegen

14.42 Uhr: Niedersachsens Corona-Inzidenz stieg am Samstag von 45,4 auf nun 48,4. Die Zahl der Hospitalisierungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche blieb aber unverändert, sie wird von den Behörden mit 2,1 angegeben.

Landesweit wurden 758 weitere Infektionen sowie neun Todesfälle registriert.

Hamburg meldet 117 neue Corona-Fälle – Inzidenz bei 60,5

12.12 Uhr: Die Corona-Inzidenz ist in Hamburg am Samstag wieder leicht gesunken: Wie die Gesundheitsbehörde mitteilte, liegt sie nun bei 60,5, am Vortag betrug sie noch 61,1. Insgesamt wurden 177 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden registriert (Freitag: 215).

Auch die Zahl der in Krankenhäusern mit Corona liegenden Patienten sank leicht: Am Samstag betrug die Zahl 87, davor 95. Die Zahl der Intensivpatienten blieb dagegen gleich (32), eine weitere Person ist laut Gesundheitsbehörde in Hamburg an Covid-19 gestorben. Somit haben den Angaben nach 1732 Menschen in Hamburg durch oder mit dem Virus ihr Leben verloren.

In der Hansestadt sind mit Stand Samstag 1.351.746 Menschen mindestens einmal gegen Corona geimpft worden, 1.297.620 haben auch eine Zweitimpfung erhalten. 94.394 Menschen sind in Hamburg bereits an Corona erkrankt gewesen, davon gelten 88.900 als geheilt.

Nur 38 Prozent der Corona-Impfungen bei Hamburger Ärzten

9.44 Uhr: Anders als die jährlichen Grippe-Impfungen sind viele Corona-Schutzimpfungen nicht bei den niedergelassenen Ärzten verabreicht worden, sondern durch öffentliche Angebote. So seien von den bundesweit bislang gut 109 Millionen Erst- und Zweitimpfungen knapp 61 Millionen oder fast 56 Prozent in Impfzentren oder von mobilen Impfteams gespritzt worden, sagte der Sprecher der Hamburger Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich. Gut 44,5 Millionen oder 40 Prozent der Impfdosen wurden laut seiner bundesweiten Auswertung (Datenstand 12. Oktober) in Arztpraxen verabreicht, knapp 2,5 Millionen oder gut 2 Prozent von Betriebsärzten.

Die Situation in Hamburg stelle sich ähnlich wie im Bund dar, sagte Helfrich. „Die wichtigste Rolle für die Versorgung der Bevölkerung mit der Corona-Schutzimpfung spielten die städtischen Angebote.“ Trotz der im Bundesvergleich überdurchschnittlich hohen Zahl an niedergelassenen Ärzten in der Stadt hätten diese weniger Impfungen verabreicht als im Bundesschnitt. „Dies wird aber durch die Angebote der Betriebsmediziner wieder wettgemacht, die sich stärker als im Bundesschnitt an der Impfkampagne in der Stadt Hamburg beteiligten“, sagte er.

Laut seiner Auswertung wurden in Hamburg bisher insgesamt 2.556.795 Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt. „1.450.092 dieser Impfungen sind durch die Stadt organisiert worden – im Impfzentrum, durch die mobilen Teams und in den dezentralen Impfangeboten, ein Anteil von rund 57 Prozent.“ 38 Prozent der Impfungen seien in Arztpraxen verabreicht worden, rund 5 Prozent durch die Betriebsärzte.

Hier können sie Hamburgs Student:innen impfen lassen

Das Studierendenwerk Hamburg bietet in verschiedenen Wohnanlagen ein Impfangebot an. So können sich alle Hamburger Studierende in der Wohnanlage Margaretha-Rothe-Haus am 18. Oktober und am 9. November sowie im Gustav-Radbruch-Haus am 21. Oktober und am 11. November zwischen 14 und 17 Uhr eine Spritze geben lassen. Gerade für das aktuelle Wintersemester lohnt sich eine Impfung: „Endlich ist Studieren in Präsenz wieder möglich”, erklärt Geschäftsführer des Studierendenwerks, Jürgen Allemeyer. Die letzten Semester waren vor allem wegen fehlender sozialer Kontakte für viele Studierende sehr hart, erklärt er weiter. „Umso wichtiger ist es jetzt dafür zu sorgen, dass Studieren die so wichtigen Begegnungen, der Austausch und das Knüpfen von Kontakten auf dem Campus erlebbar bleiben.“ Eine Terminvereinbarung ist vorab nicht nötig, es wird lediglich ein Personalausweis, ein Reisepass und, wenn vorhanden, ein Impfpass benötigt.

Das waren die Corona-News vom 15. Oktober

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein leicht gesunken

20.21 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist leicht gesunken. Die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lag am Freitag bei 27,1, nach 27,8 am Donnerstag. Das geht aus Zahlen der Landesmeldestelle vom Abend hervor. Am Freitag vergangener Woche hatte die Inzidenz bei 27,2 gelegen. 126 neue Corona-Infektionen wurden gemeldet, 24 weniger als am Vortag. 53 Menschen wurden wegen einer Infektion im Krankenhaus behandelt, 3 weniger als am Donnerstag. Auf Intensivstationen lagen 16 Corona-Patienten (Donnerstag: 18), 9 wurden beatmet (Donnerstag: 8).

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz – also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden – wurde mit 1,31 angegeben, nach 1,37 am Donnerstag. Zwei weitere Menschen starben im Zusammenhang mit Sars-CoV-2, die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie erhöhte sich damit auf 1703. Als genesen gelten inzwischen etwa 74.900 Menschen. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Land in Stormarn (49,4), am niedrigsten ist der Wert in Nordfriesland mit 11,4.

Norden: 20-Jähriger positiv auf Corona – Unfall auf dem Weg zum Arzt

18.13 Uhr: Auf der Bundesstraße 111 bei Gützkow im Landkreis Vorpommern-Greifswald hat es einen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gegeben. Die Polizei teilte am Freitag mit, dass nach ersten Erkenntnissen ein 20-jähriger Fahrer zu spät bemerkte, dass ein Wagen vor ihm verkehrsbedingt gehalten hatte. Trotz Gefahrenbremsung sei das Auto wegen mangelnden Sicherheitsabstands auf das stehende Fahrzeug einer 67-jährigen Fahrerin aufgefahren. Dieses sei dadurch wiederum auf das davor haltende Auto geschoben worden. Der 20-jährige Unfallverursacher sowie die 67-Jährige seien dabei leicht verletzt worden und in ein Krankenhaus gebracht worden.

Der 20-Jährige teilte den Rettungskräften mit, dass ein zuvor selbst durchgeführter Coronatest positiv gewesen sei, weshalb er für einen PCR-Test auf dem Weg zum Arzt gewesen sei. Bei dem Unfall sei insgesamt ein Schaden von etwa 30.000 Euro entstanden. Die B111 bei Gützkow habe für etwa anderthalb Stunden komplett und dann etwa eine Stunde halbseitig gesperrt werden müssen. 

148 Corona-Neuinfektionen in Meck–Pomm – aber zwei Regionen fehlen

17.25 Uhr: Der Trend bei den Corona-Neuinfektionen zeigt in Mecklenburg-Vorpommern weiter nach oben. Am Freitag meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) 148 neue bestätigte Fälle. Dabei fehlen die Angaben für die Landeshauptstadt Schwerin und den Landkreis Ludwigslust-Parchim, deren Computersysteme nach einem Hackerangriff am Freitag lahmgelegt waren. Bei beiden Regionen steht die Zahl null in der Tabellenspalte mit den täglichen Neuinfektionen. Vor einer Woche waren dem Lagus 118 bestätigte Neuinfektionen von den Gesundheitsämtern in MV gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nunmehr bei 57,5 nach 47,2 am Freitag vor einer Woche.

Auf der Risiko-Karte des Landes sind weiterhin nur zwei Regionen grün: die Landeshauptstadt Schwerin und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. In allen anderen Landkreisen und kreisfreien Städten zeigt die Warnampel Gelb, weil dort die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen über 50 liegt. In der Hansestadt Rostock, die am Freitag den dritten Tag in Folge als gelbe Zone ausgewiesen war, gilt ab Sonntag die 3G-Regel. Ab Montag muss in Schulen und Horten wieder Maske getragen werden.

Die Zahl der Krankenhauseinweisungen und die Auslastung der Intensivstationen mit Covid-Patienten sind nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) jedoch weiter überall niedrig. In den Kliniken des Landes lagen am Freitag demnach 56 Covid-Patienten, neun mehr als am Vortag. Von ihnen werden 18 auf der Intensivstation behandelt, einer mehr als am Donnerstag. Ein Mensch starb in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, so dass die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie bei 1212 liegt.

Insgesamt haben sich den Angaben zufolge bisher 50.816 Menschen im Land nachweislich mit dem Virus infiziert. Bei der Hospitalisierungs-Inzidenz liegen alle Regionen des Landes weiterhin im grünen Bereich. Sie gibt die Zahl der Menschen an, die je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Covid-19 stationär in ein Krankenhaus aufgenommen wurden. Landesweit betrug dieser Wert 1,7. Eine Höherstufung auf der Ampelkarte wird ab dem Wert 8,0 vorgenommen. Mindestens einmal geimpft sind laut dem RKI-Impfdashboard 66,4 Prozent der Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns, 64,0 Prozent besitzen demnach einen vollständigen Impfschutz. Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die Impfquote insgesamt etwas höher liegt, als in der Statistik ausgewiesen ist.

Niedersachsen: Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen deutlich gesunken

16.11 Uhr: Der Corona-Sieben-Tage-Inzidenzwert bei Kindern und Jugendlichen in Niedersachsen ist deutlich gesunken. In der vergangenen Woche lag dieser Wert bei den Sechs- bis Elfjährigen etwa bei 92,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, wie das Kultusministerium der dpa am Freitag in Hannover unter Berufung auf das Landesgesundheitsamt mitteilte. Einen Monat zuvor lag dieser Wert in dieser Altersgruppe demnach noch bei 192,4. Der Wert ist in diesen vier Wochen bis auf einen minimalen Ausreißer kontinuierlich gesunken.

Bei den 12- bis 19-Jährigen sank die Sieben-Tage-Inzidenz im selben Zeitraum ebenfalls deutlich, von 167,5 auf 67,8. Bei den bis zu fünfjährigen Menschen war den Angaben zufolge ein Rückgang von 116,7 auf 41,2 zu verzeichnen. Auch bei den Erwachsenen sanken die Infektionszahlen in fast allen Altersgruppen – nur bei den über 80-Jährigen wurde eine Zunahme von 22,4 auf 27,6 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern ermittelt. Zahlen für diese Woche lagen zunächst noch nicht vor.

2G-Regelung in Supermärkten auch in Niedersachsen möglich

14.51 Uhr: Supermärkte in Niedersachsen können – wenn sie möchten – nur geimpften und genesenen Menschen Zutritt zu ihren Läden gewähren. „Auch in Niedersachsen würde für den Einzelhandel und auch für die Supermärkte die Option bestehen, sich für 2G zu entscheiden“, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums der „Neuen Deister-Zeitung“ am Freitag.

In dieser Woche hatte Hessen erklärt, dass das 2G-Optionsmodell auf den gesamten Einzelhandel ausgeweitet werde, also auch auf den Lebensmittel-Einzelhandel. „Wir gehen davon aus, dass diese Option eher nur tageweise genutzt wird und Geschäfte des alltäglichen Bedarfs davon keinen Gebrauch machen werden“, sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) laut Mitteilung.

Wer die 2G-Regel einführt, kann laut Corona-Landesverordnung auf die Maskenpflicht und das Abstandhalten verzichten. Dies ist bereits in der bestehenden Verordnung geregelt. Der Handelsverband Niedersachsen-Bremen (HNB) sieht eine solche Option mit großen Hürden im Alltag verbunden, etwa der Kontrolle beim Eingang. Der Anteil an interessierten Händlern am 2G-Modell sei verschwindend gering, sagte der HNB-Hauptgeschäftsführer, Mark Alexander Krack, der dpa am Freitag.

215 neue Fälle: Hamburgs Inzidenz steigt wieder

11.56 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz liegt erstmals seit sechs Tagen wieder über 60: Am Freitag wurde sie von der Gesundheitsbehörde mit 61,1 angegeben. Am Donnerstag lag sie bei 59,1; vor einer Woche bei 61,0. Insgesamt sind binnen 24 Stunden 215 weitere Infektionen hinzugekommen.

Todesfälle kamen nicht dazu, laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Virus bei 1761.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 14. Oktober 93 Corona-Patienten behandelt (+5). Auf Intensivstationen lagen 32 Corona-Patienten (+1). 1.351.746 Menschen haben in Hamburg bis einschließlich Donnerstag eine Impfung erhalten, 1.297.620 auch schon eine Zweitimpfung.

So viele Teststationen gibt es jetzt noch in Hamburg

10.58 Uhr: Seit Montag sind Corona-Schnelltest kostenpflichtig und werden im Rahmen der 3G-Nutzung nur noch von medizinischen Anbietern anerkannt. Im Internet wurde von der Stadt eine interaktive Karte veröffentlicht, die zeigt, an welchen Stellen sich anerkannte Test-Zentren befinden.

Laut Angaben der Hamburger Gesundheitsbehörde gebe es über das Statdgebiet verteilt zurzeit rund 80 Anbieter, darunter Ärzte, Apotheken, Hilfsorganisationen und medizinische Labore, bei denen man sich für 3G-Besuche testen lassen könne. Und es werden noch mehr.

„Um ein flächendeckendes Angebot zu gewährleisten, sind in Gebieten mit unzureichenden Test-Kapazitäten zusätzliche Anbieter von den Behörden mit Testungen beauftragt worden“, so Martin Helfrich, Sprecher der Gesundheitsbehörde. Tests kosten zwischen 12 und 40 Euro.

Inzidenz in Niedersachsen steigt

10.11 Uhr: Niedersachsens Corona-Werte sind am Freitag etwas gestiegen. Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Patient:innen liegt nun bei 2,1 (Vortag: 2,0), die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wuchs auf 45,4 (Vortag: 43,9).

Landesweit wurden 695 weitere Infektionen sowie drei Todesfälle registriert.

Neue Corona-Tests: Gesundheitsbehörde warnt schon vor falsch-positiven Ergebnissen

8.48 Uhr: Statt wie bisher zwei müssen Hamburger Schüler die ersten 14 Tage nach den Herbstferien drei Tests pro Woche durchführen – „um Infektionen möglichst rasch zu erkennen“, so Martin Helfrich, Sprecher der Gesundheitsbehörde. Auch die Maskenpflicht würde weiter bestehen bleiben.

Doch die Behörde warnt auch: „Weil ein Schnelltest eines anderen Herstellers als bislang verwendet wird, kommt es bei ungenauer Befolgung der Anleitung möglicherweise vermehrt dazu, dass Tests fälschlicherweise ein positives Ergebnis anzeigen.“ Wichtig sei es, so Helfrich weiter, einen reibungslosen Schulbeginn nach den Ferien zu ermöglichen.

Corona-Ausbrüche auf Kreuzfahrtschiffen: Großübung in Hamburg

6.52 Uhr: Corona-Ausbrüche auf Kreuzfahrtschiffen mit Tausenden Fahrgästen waren zu Beginn der Pandemie eine Herausforderung. Was in solchen Fällen zu tun ist, wollen Hamburger Behörden heute (9 Uhr) in einer Übung im Cruise Center Steinwerder durchspielen.

Allerdings wird nicht auf einem Schiff geübt, sondern im Abfertigungsgebäude des Terminals. Konkret werden bei der Übung Verfahrensweisen und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Einsatzkräfte und Behörden erprobt, darunter Gesundheits- und Hafenbehörden, Havariekommando des Bundes und der Küstenländer sowie Rettungsdienste.

Im Fokus stehen vor allem Schiffe mit vielen Menschen an Bord, wie zum Beispiel Kreuzfahrtschiffe. „Passagiere und Besatzung können bei Landausflügen mit verschiedensten Erregern in Kontakt kommen und diese auf dem Schiff verbreiten”, heißt es bei der Sozialbehörde der Hansestadt. „Außerdem stellen Kreuzfahrtschiffe ein mögliches Ziel für potenzielle terroristische Angriffe mit Biowaffen dar.”

Die Übung ist Teil eines Forschungsprojektes, das vom Hafen- und Flughafenärztlichen Dienst der Hansestadt (Hamburg Port Health Center, HPHC) koordiniert wird. Das Projekt wurde bereits vor Ausbruch der Corona-Pandemie gestartet. Die Ergebnisse sollen auch von anderen Häfen genutzt werden können

Das waren die News am 14. Oktober

Inzidenz in Schleswig-Holstein gestiegen – aber bundesweit niedrigster Wert

20.12 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Donnerstag wieder leicht gestiegen – bleibt aber weiter im deutschlandweiten Vergleich am niedrigsten. Die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lag bei 27,8 – nach 27,1 am Mittwoch. Am Donnerstag vergangener Woche hatte die Inzidenz bei 27,2 gelegen. Nach Angaben der Landesmeldestelle von Donnerstagabend wurden 150 neue Corona-Ansteckungen gemeldet, 30 weniger als am Mittwoch.

Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten und -Patientinnen stieg um 2 auf 56. Von ihnen lagen nun 18 auf Intensivstationen, also 5 mehr als am Vortag. 8 mussten beatmet werden. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz – also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden – stieg seit Mittwoch von 1,10 auf 1,37.

Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen liegt den dritten Tag in Folge bei 1701. Als genesen gelten inzwischen etwa 74 800 Menschen. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnete weiterhin Neumünster mit 51,3, am niedrigsten war der Wert in Nordfriesland mit 9,6.

„Long Covid“: UKE untersucht unbekannte Spätfolgen

18.55 Uhr: Obwohl die Corona-Pandemie in Deutschland bereits seit anderthalb Jahren präsent ist, sind die Spätfolgen des Virus bislang kaum untersucht worden. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) will das nun ändern – und startet drei wissenschaftliche Studien zum Thema „Long Covid“. Die Forschenden werden dabei die Perspektive der Hausärzte ebenso berücksichtigen wie die von rehabilitationsmedizinischen Einrichtungen.

Auf der Basis der Ergebnisse werden Patienten gemeinsam mit Medizinern in Workshops Empfehlungen erarbeiten, die die Versorgung, Nachsorge und Rehabilitation der von „Long Covid“ betroffenen Menschen verbessern. Das Projekt startet im November 2021, hat eine Laufzeit von 24 Monaten und wird mit 566.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Meck-Pomm: Noch 158 Corona-Neuinfektionen an einem Tag

17.51 Uhr: Nach zwei Tagen mit jeweils mehr als 200 Neuinfektionen haben die Gesundheitsämter in Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag erstmals wieder weniger Corona-Infektionen registriert. Auf der Risiko-Karte des Landes sind weiterhin nur noch zwei Regionen grün: die Landeshauptstadt Schwerin und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. In allen anderen Landkreisen und kreisfreien Städten zeigt die Warnampel Gelb, weil dort die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen über 50 liegt.

Die Zahl der Krankenhauseinweisungen und die Auslastung der Intensivstationen mit Covid-Patienten sind nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) jedoch weiter überall niedrig. Das Lagus meldete am Donnerstag 158 bestätigte neue Ansteckungen nach 203 am Mittwoch und 225 am Dienstag. Am Donnerstag der vergangenen Woche waren es 173 neue Covid-Fälle. Die Inzidenz, die die Zahl der bestätigten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen beschreibt, ist zum Vortag leicht auf 55,5 gesunken, vor einer Woche lag sie bei 48,8.

In den Kliniken des Landes liegen demnach 47 Covid-Patienten, zwei weniger als am Vortag. Von ihnen werden 17 auf der Intensivstation behandelt, einer mehr als am Mittwoch. Kein Mensch starb in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, so dass die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie bei 1211 verblieb. Insgesamt haben sich den Angaben zufolge bisher 50.669 Menschen im Land nachweislich mit dem Virus infiziert.

Bei der Hospitalisierungs-Inzidenz liegen alle Regionen des Landes weiterhin im grünen Bereich. Sie gibt die Zahl der Menschen an, die je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Covid-19 stationär in ein Krankenhaus aufgenommen wurden. Landesweit betrug dieser Wert 1,5. Eine Höherstufung auf der Ampelkarte wird ab dem Wert 8,0 vorgenommen.

Mindestens einmal geimpft sind laut dem RKI-Impfdashboard 66,3 Prozent der Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns; 63,8 Prozent besitzen demnach einen vollständigen Impfschutz. Bei den Menschen über 60 Jahren liegt die Quote bei 84,8 Prozent. Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die Impfquote insgesamt etwas höher liegt, als in der Statistik ausgewiesen ist.

Rückzahlung der Corona-Hilfen – Dressel: Niemand soll in Not geraten

16.45 Uhr: Angesichts umfangreicher Rückforderungen zuviel geleisteter Corona-Soforthilfe hat Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel Betroffenen geraten, Möglichkeiten zur Stundung oder Ratenzahlung zu nutzen. „Niemand soll in eine neue Notlage geraten!“, twitterte der SPD-Politiker am Donnerstag. Zuvor hatte der NDR unter Berufung auf die Finanzbehörde berichtet, dass die Stadt von Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmen, die die Soforthilfe zu Beginn der Pandemie erhalten hatten, rund 80 Millionen Euro zurückfordert. Hinzu kämen 20 Millionen Euro, die bereits freiwillig zurückgezahlt worden seien.

Die Soforthilfe sollte zu Beginn der Pandemie möglichst unbürokratisch über Einnahmeausfälle hinweghelfen. Die dem Bericht zufolge rund 45.000 Empfänger müssen nun nachweisen, dass sie das Geld zu Recht erhalten haben.

„Wieder einen jungen Mann verloren”: Dramatischer Appell aus der Intensivstation

14.27 Uhr: „Die unnötige Welle” – So betitelt die Apotheken Umschau einen Beitrag mit Impf-Appellen aus den Intensivstationen in ihrer kommenden Ausgabe vom 15. Oktober. Denn eine neue Patientengruppe belegt die Corona-Intensivbetten: Jung und ungeimpft.

Mit Zitaten der Intensivmediziner will das Gesundheitsmagazin denjenigen eine Stimme geben, die in erster Reihe die Folgen tragen müssen. Ihr einhelliger Appell: „Lassen Sie sich impfen!“

Unter anderem kommen zwei Spezialisten aus dem Norden zu Wort. Prof. Dr. Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf sagt: „Wir haben gerade wieder einen relativ jungen Mann, der ungeimpft war, mit schwerstem Lungenversagen verloren. Er war übergewichtig und hatte damit eine Allerwelts-Vorerkrankung, über die sich die wenigsten Gedanken machen.”

Und Prof. Dr. Carla Nau, Direktorin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Uniklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck dazu: „Alle unsere Intensiv-Patienten mit Covid-19 in der vierten Welle waren bisher ungeimpft. Es ist zutiefst bedrückend zu wissen, dass diese sehr schweren, furchtbaren Verläufe mit einer vollständigen Impfung zuverlässig hätten verhindert werden können.”

Bundesmittel für Luftfilter in Niedersachsen kaum abgerufen

13.58 Uhr: Die Vorsitzende der Linken im Bundestag, Amira Mohamed Ali, hat das langwierige Antragsverfahren für Bundesmittel zur Ausstattung mit Luftfiltern in niedersächsischen Schulen und Kitas kritisiert. Obwohl dem Land seit Mitte Juli rund 18,8 Millionen Euro Fördermittel für mobile Luftfilteranlagen zustünden, habe das Kultusministerium in Hannover bisher keinen Cent davon beantragt, monierte die Oldenburger Abgeordnete nach einer Anfrage an die Bundesregierung. Wie in anderen Bundesländern auch, fehle es noch an einer landesrechtlichen Regelung für das Antragsverfahren, hieß es in der Antwort. Insgesamt werden die Länder mit 200 Millionen Euro unterstützt.

Weiter Kritik an Corona-Regeln für Weihnachtsmärkte

13.02 Uhr: Die Regelungen für Weihnachtsmärkte in der Corona-Zeit sind nach Ansicht der FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag nicht praktikabel. Der Abgeordnete Jörg Bode kritisierte am Donnerstag im Landtag besonders die Regelung, dass an den Essens- und Getränkeständen die sogenannte 3G-Regel greift. Wer also auf den Weihnachtsmärkten etwas essen oder trinken möchte, muss geimpft, genesen oder negativ getestet sein. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind hiervon ausgenommen. Der niedersächsische Städtetag hatte die Regelungen in dieser Woche ebenfalls als nicht praktikabel bezeichnet.

162 weitere Fälle: Hamburger Inzidenz kaum verändert

11.56 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz bleibt nahezu unverändert: Am Donnerstag sank sie leicht von 59,9 auf nun 59,1. Es wurden 162 weitere Infektionen gemeldet, 63 weniger als am Mittwoch und 14 weniger als vor einer Woche.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind vier weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben, die Gesamtzahl der Toten liegt nun bei 1761.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 13. Oktober 88 Corona-Patienten behandelt (-3). Auf Intensivstationen lagen 31 Corona-Patienten (unverändert). 1.350.443 Menschen haben in Hamburg bis einschließlich Dienstag eine Impfung erhalten, 1.295.787 auch schon eine Zweitimpfung.

Corona bei Schwangeren: Hamburgs oberster Impfarzt schlägt Alarm

11.12 Uhr: Hamburgs oberster Impfarzt Dirk Heinrich hat Schwangere eindringlich dazu aufgerufen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. „Das kann man nicht oft genug wiederholen: Es liegen ungeimpfte Schwangere auf Intensivstationen und werden beatmet!“, twitterte der ehemalige Leiter des Hamburger Impfzentrums und will damit Gerüchten entgegenwirken, dass die Impfungen unfruchtbar machten.

Auch das Robert Koch-Institut hatte sich kürzlich zum Thema geäußert. „Seit einiger Zeit kursiert vor allem im Internet eine Fehlinformation“, heißt es auf der Seite des Instituts, „sie besagt, dass die Impfung gegen Covid-19 mit mRNA- oder Vektorimpfstoffen unfruchtbar macht oder machen kann.“ Eine Klarstellung erfolgt unmittelbar und fettgedruckt: „Diese Aussage ist falsch.“

Eine Studie mit 38.000 teilnehmenden Frauen konnte zeigen, dass eine Impfung keine Auswirkung auf eine Schwangerschaft hat. Auch die Fruchtbarkeit von Männern ist laut Studien aus Israel und den USA nicht gefährdet. Es ist vielmehr so, dass eine Corona-Infektion gefährlich für Mutter und Kind ist, sodass Mediziner erst gar keine Fruchtbarkeitsbehandlungen bei ungeimpften Frauen vornehmen.

Niedersachsens Inzidenz steigt leicht

10.29 Uhr: Niedersachsen meldete am Donnerstag 875 weitere Corona-Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg damit leicht von 42,1 auf nun 43,9. Sieben weitere Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patient:innen sank von 2,2 auf nun 2,0.

Mit 2G: Dammer Carneval soll stattfinden

9.47 Uhr: Nach der coronabedingten Absage im vergangenen Jahr soll in Damme (Landkreis Vechta) nun wieder Karneval gefeiert werden. Alle Karnevalsveranstaltungen einschließlich des Straßenkarnevals Ende Februar/Anfang März sollen nach Abstimmung des sogenannten Elferrats mit der Stadt, Rettungsdiensten sowie Polizei und Feuerwehr mit einer 2G-Regelung stattfinden, teilte die Dammer Carnevalsgesellschaft von 1614 am Donnerstag mit. Das heißt: Nur wer geimpft oder genesen ist, bekommt Zutritt zu den Veranstaltungen. Zunächst hatten der NDR und die „Oldenburgische Volkszeitung“ berichtet.

Kostenlose Online-Tests: Bei Nutzung droht Bußgeld

7.31 Uhr: Zu Beginn der Einführung der kostenpflichtigen Schnelltests in Hamburg am Montag hatte das Hamburger Unternehmen von Can Ansay für Aufsehen damit gesorgt, dass es weiter kostenlose Tests anbietet – in nur wenigen Schritten online, ohne Gegenwart eines Arztes. Die MOPO hatte exklusiv über die Idee berichtet. Juristisch sei dies erlaubt, weil nicht vorgeschrieben sei, dass ein Arzt anwesend sein müsste, so das Unternehmen.

Die Sozialbehörde sieht das anders: Gegenüber dem „NDR“ teilte sie mit, dass die Nachweise nicht im Rahmen der 3G-Regelungen eingesetzt werden dürften. Egal ob beim Friseur oder im Kino. Die Behörde wolle jetzt auch rechtlich gegen den Unternehmer vorgehen, heißt es. Und sie warnt: Wer das Online-Zertifikat nutze, dem drohen 300 Euro Bußgeld.

Can Ansay Online-Selbsttests Corona
Can Ansay, Jurist und Gründer aus Hamburg, kämpft für kostenlose Corona-Schnelltests per Videochat.

Das waren die News am 13. Oktober

Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt wieder

21.40 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Mittwoch wieder auf einen Wert um 27 gestiegen. Die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lag bei 27,1 – nach 25,5 am Dienstag und 27,7 am Montag. Am Mittwoch vergangener Woche lag die Inzidenz bei 27,8. Nach Angaben der Landesmeldestelle von Mittwochabend wurden 180 neue Corona-Ansteckungen gemeldet, 61 mehr als am Dienstag.
Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten und -Patientinnen sank um 2 auf 54. Von ihnen lagen zuletzt 13 auf Intensivstationen, neun mussten beatmet werden. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz – also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden – betrug weiterhin 1,10.

Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen liegt weiter bei 1701. Als genesen gelten inzwischen etwa 74.600 Menschen. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnete weiterhin Neumünster mit 50,1, am niedrigsten war der Wert noch immer in Schleswig-Flensburg mit 10,9.

Über 200 Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

Den zweiten Tag in Folge haben die Gesundheitsämter in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 200 Corona-Neuinfektionen an einem Tag gemeldet. Auf der Risiko-Karte des Landes sind jetzt nur noch zwei Regionen grün: die Landeshauptstadt Schwerin und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. In allen anderen Landkreisen und kreisfreien Städten zeigt die Warnampel Gelb, weil dort die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen über 50 liegt.

Die Zahl der Krankenhauseinweisungen und die Auslastung der Intensivstationen mit Covid-Patienten sind nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (lagus) jedoch weiter überall niedrig. Das Lagus meldete am Mittwoch 203 bestätigte neue Ansteckungen nach 225 am Dienstag und 147 am Mittwoch vergangener Woche. Die Inzidenz, die die Zahl der bestätigten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen beschreibt, beträgt nun 56,6 nach 47,0 vor einer Woche.

In den Kliniken des Landes liegen demnach 49 Covid-Patienten, einer mehr als am Vortag. Von ihnen werden unverändert 16 auf der Intensivstation behandelt. Zwei Menschen starben in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, so dass die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie auf 1211 stieg. Insgesamt haben sich den Angaben zufolge bisher 50.511 Menschen im Land nachweislich mit dem Virus infiziert.

Bremen knackt Impfquote von 80 Prozent

15.32 Uhr: Als erstes deutsches Bundesland hat Bremen am Mittwoch eine Impfquote von 80 Prozent in der Bevölkerung erreicht. Die anderen Bundesländer folgen mit deutlichem Abstand: Saarland liegt mit 74,9 Prozent dahinter. In Hamburg sind bislang 72,8 Prozent geimpft.

Bremen ist schon seit Monaten deutscher Impfmeister. Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) ist sich sicher, dass es mit der guten Ansprache der Bremer zusammenhängt. „In unserem Callcenter zum Beispiel landen die allermeisten Anruferinnen und Anrufer nicht in einer Warteschleife, sondern werden sofort durchgestellt“, sagte er im MOPO-Gespräch. Auch sei Bremen von Anfang an auf die Menschen zugegangen, habe sie angeschrieben und ihnen einen Impftermin angeboten.

Das Bremer Impfzentrum hat außerdem enorme Kapazitäten: 10.000 bis 14.000 Impfungen pro Tag sind in der Stadt mit nur rund 569.000 Einwohnern möglich. Zum Vergleich: In Hamburg war das Impfzentrum in den Messehallen auf 7.000 bis 8.000 Impfungen am Tag ausgelegt.

225 Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz bei knapp 60

11.56 Uhr: In Hamburg sind am Mittwoch 225 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 44 mehr als am Dienstag und 24 mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen ist dadurch wieder gestiegen und lag bei nun 59,9 (Vortag: 58,6). Vor einer Woche hatte der Wert bei 71,1 gelegen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1757 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 12. Oktober). Binnen eines Tages wurden drei weitere Todesfälle erfasst. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 93.840 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 88.400 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 12. Oktober 91 Corona-Patienten behandelt (+3). Auf Intensivstationen lagen 31 Corona-Patienten (-2). 1.348.703 Menschen haben in Hamburg bis einschließlich Dienstag eine Impfung erhalten, 1.293.234 auch schon eine Zweitimpfung.

Niedersachsen: 710 Neuinfektionen – Inzidenz bei 42,1

10.42 Uhr: Niedersachsen hat am Mittwoch 710 neue Infektionsfälle gemeldet (Vortag: 350; Vorwoche: 653). Damit sank die Sieben-Tage-Inzidenz im Landesdurchschnitt minimal auf 42,1 Fälle je 100.000 Einwohner – tags zuvor waren es 42,6, vor einer Woche 42,1 Fälle. Die Gesamtzahl der an oder mit dem Virus verstorbenen Menschen stieg auf 6009, fünf weitere Todesfälle wurden binnen eines Tages erfasst.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Niedersachsen sank am Mittwoch leicht auf 2,2 – nach 2,3 am Vortag. Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Kranken blieb bei 3,9 Prozent. Schwellenwerte sind 5, 10 Prozent und 20 Prozent. Im Land gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien.

Elternverband begrüßt Entschlackung der Lehrpläne wegen Corona

10.20 Uhr: Die Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen sind mit weniger Klassenarbeiten und einer Reduzierung des Lernstoffes in das neue Schuljahr gestartet. Diese Herangehensweise sei sinnvoll, teilte der Verband der Elternräte der Gymnasien Niedersachsens am Mittwoch mit. Nach dem Lockdown sollte nicht das schnelle Eintrichtern verpasster Lerninhalte im Mittelpunkt stehen, sondern die Erarbeitung nachhaltiger Konzepte und die Fokussierung auf wirklich relevante Unterrichtsinhalte über einen längeren Zeitraum hinweg. Der Verband hatte sich mit Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) getroffen und über das weitere Vorgehen in der Pandemie gesprochen. Einig war man sich den Eltern zufolge über das Ziel, den Präsenzunterricht auch im Herbst und Winter sicherzustellen und einen weiteren Lockdown zu vermeiden.

Corona trotz Impfung: So viele Hamburger sind betroffen

8 Uhr: Unter den 1.253.157 komplettierten Impfserien bis zum 27. September gab es in Hamburg bislang 1971 Menschen, die sich trotz Schutzimpfung infiziert und Symptome entwickelt haben. Das entspricht einem Anteil von 0,16 Prozent sogenannter Impfdurchbrüche. In insgesamt 137 Fällen wurde eine Krankenhausbehandlung erforderlich, in 16 Fällen davon eine intensivmedizinische Behandlung. Damit sind im Vergleich zur Vorwoche 247 Impfdurchbrüche hinzugekommen. Für sieben Infizierte war eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich, weitere Intensivpatienten kamen nicht hinzu.

Das waren die Corona-News am 12. Oktober:

Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt

20.07 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist leicht gesunken. Am Dienstag lag die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 25,5 nach 27,7 am Vortag. Nach Angaben der Landesmeldestelle von Dienstagabend wurden 119 neue Corona-Ansteckungen gemeldet, 6 mehr als am Montag.

Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten und -Patientinnen sank um 6 – auf 56. Von ihnen lagen zuletzt 14 auf Intensivstationen, 8 mussten beatmet werden. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz – also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden – betrug 1,10.

Verzerrte Werte: Wie die Ferien Hamburgs Inzidenz drücken

17.40 Uhr: Kaum sind Ferien, schon sinkt in der Stadt die Inzidenz: Ein Blick in die Corona-Zahlen der Hamburger Altersgruppen zeigt, wie abhängig der einst wichtigste Wert für Maßnahmen von regelmäßigen Tests ist. Unter den 6- bis 14-Jährigen sank die Inzidenz von 176,8 in der Vorwoche auf 88,4 um etwa die Hälfte. Auch die Inzidenz bei den 15- bis 19-Jährigen ist mit 71,4 deutlich niedriger (Vorwoche: 117,9). Der Grund: In den Schulen werden diese Altersgruppen zweimal wöchentlich getestet, Infektionen fallen häufiger auf. Doch seit dem 4. Oktober sind Herbstferien.

Also sanken auch die Fallzahlen insgesamt, Hamburgs Inzidenz fiel von 74,8 am 4. Oktober auf 59,8 eine Woche später. Verzerrte Werte und nur scheinbar ein positiver Trend. Diese enorme Abhängigkeit von Tests führte auch dazu, dass die Politik die Inzidenz nicht mehr als wichtigsten Indikator für Entscheidungen heranzieht, sondern verstärkt auf die Entwicklung in den Krankenhäusern blickt.

So hoch waren in der 40. Kalenderwoche die Inzidenzen in den Altersgruppen:

  • Bei den 0- bis 5-Jährigen lag sie bei 44,3 (44 Infektionen),
  • bei den 6- bis 14-Jährigen bei 88,4 (134),
  • bei den 15- bis 19-Jährigen bei 71,4 (56),
  • bei den 20- bis 29-Jährigen bei 95,6 (231),
  • bei den 30- bis 39-Jährigen bei 77,1 (233),
  • bei den 40- bis 49-Jährigen bei 59,5 (148),
  • bei den 50- bis 59-Jährigen bei 32,7 (88),
  • bei den 60- bis 69-Jährigen bei 31,0 (59)
  • und bei den über 70-Jährigen bei 18,8 (51).

Die Fallzahlen je Altersgruppe hat die Hamburger Gesundheitsbehörde am Dienstag veröffentlicht. Die Inzidenzen hat die MOPO mit Bevölkerungsdaten vom Statistikamt Nord (Stichtag: 31. Dezember 2020) berechnet.

Meck-Pomm: Höchste Zahl an Neuinfektionen seit fünf Monaten

17.06 Uhr: Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist sprunghaft angestiegen und hat am Dienstag erstmals seit Mitte Mai wieder die Schwelle von 200 überschritten. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock meldete 225 Corona-Ansteckungen. Das waren 174 mehr als am Vortag und 44 mehr als Dienstag der Vorwoche.

Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde mit 50,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angegeben (Dienstag: 51,0).

Wer kriegt eine Drittimpfung? So geht es in Hamburg weiter

15.34 Uhr: Der Senat äußerte sich am Dienstag dazu, wie es in Hamburg mit Auffrischungsimpfungen weitergehen soll. Von der Ständigen Impfkommission (Stiko) liege derzeit ein Entwurf für eine Empfehlung vor. Sobald die Empfehlung da sei, könne die Stadt für eine begrenzte Zielgruppe Dritt-Impfungen anbieten. Im Stiko-Entwurf sind Personen über 70, Bewohner und Mitarbeitende in Pflegeheimen sowie medizinisches Personal mit Patientenkontakt für Drittimpfungen vorgesehen.

Diese sollen in Arztpraxen stattfinden, städtische Impfangebote sind nicht vorgesehen. Für den Bereich der stationären Pflegeeinrichtungen hat der Senat ein flächendeckendes Angebot geplant. Bis Ende des Jahres sollen an allen Standorten in Hamburg Auffrischungsimpfungen angeboten werden.

Wer bislang noch keine Impfung erhalten hat, kann das weiterhin in Arztpraxen, einigen Krankenhäusern und bei dezentralen Angeboten durch mobile Impfteams nachholen. Eine aktuelle Übersicht mit allen Terminen steht online zur Verfügung: www.hamburg.de/corona-impfstationen

Schleswig-Holstein verlängert 3G-Regel in Innenräumen

15.15 Uhr: Bei Veranstaltungen drinnen greift in Schleswig-Holstein auch in den kommenden Wochen die 3G-Regel. Dabei erhalten nur vollständig geimpfte, genesene oder getestete Menschen Zutritt ins Kino, Restaurant oder Stadion. Es gilt dann keine Maskenpflicht. Die Landesregierung verlängerte am Dienstag die Corona-Verordnung bis einschließlich 14. November, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Die bisherige Verordnung wäre am Sonntag ausgelaufen.

In Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen greift die 3G-Regel weiterhin nicht. Dort herrscht im Norden auch künftig Maskenpflicht.

181 Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz bei 58,6

12.05 Uhr: In Hamburg sind am Dienstag 181 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 56 mehr als am Montag und 79 mehr als am Dienstag vor einer Woche. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen ist dadurch wieder deutlich gestiegen und lag bei nun 58,6 (Vortag: 54,5). Vor einer Woche hatte der Wert bei 68,4 gelegen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1754 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 11. Oktober). Binnen eines Tages wurde kein weiterer Todesfall erfasst. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 93.615 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 88.100 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 11. Oktober 88 Corona-Patienten behandelt (+2). Auf Intensivstationen lagen nach wie vor 33 Corona-Patienten. 1.347.685 Menschen haben in Hamburg bis einschließlich Montag eine Impfung erhalten, 1.291.807 auch schon eine Zweitimpfung.

Inzidenz in Niedersachsen bei 42,6

10.45 Uhr: Niedersachsen hat am Dienstag 350 neue Infektionsfälle gemeldet (Vortag: 222; Vorwoche: 341). Damit sank die Sieben-Tage-Inzidenz im Landesdurchschnitt minimal auf 42,6 Fälle je 100.000 Einwohner – tags zuvor waren es 42,7, vor einer Woche 45,6 Fälle. Die Gesamtzahl der an oder mit dem Virus verstorbenen Menschen stieg auf 6004, vier weitere Todesfälle wurden binnen eines Tages erfasst.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Niedersachsen sank am Dienstag leicht auf 2,3 – nach 2,4 am Vortag. Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Kranken blieb bei 3,9 Prozent. Schwellenwerte sind 5, 10 Prozent und 20 Prozent. Im Land gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien.

Corona-Ausbruch: Grundschule in Niedersachsen vorerst geschlossen

8.20 Uhr: Der Landkreis Ammerland hat eine Grundschule in Westerstede (Niedersachsen) aufgrund eines Corona-Ausbruchs bis auf Weiteres geschlossen. In einer Klasse gibt es demnach insgesamt sieben Infizierte, darunter ein Lehrer und vier Schüler, berichtet der NDR. Aus anderen Klassen wurden daraufhin weitere positive Schnelltests gemeldet. Laut der Behörde sei das Infektionsgeschehen derzeit noch nicht klar eingrenzbar. Aus diesem Grund wurden die Schülerinnen und Schüler vorerst wieder nach Hause geschickt, um von dort aus zu lernen.

Bislang rund 122 Millionen Euro Corona-Hilfe für Hamburger Kultur

7.30 Uhr: An Hamburger Theater, Museen, Clubs, Veranstalter, Künstler und Kulturprojekte sind seit Ausbruch der Corona-Pandemie bereits mehr als 122 Millionen Euro an finanziellen Hilfen der Stadt geflossen. So seien in 2020 von Hamburg bereits 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden, sagte ein Sprecher der Kulturbehörde der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

Dieses Geld war zusätzlich zu den ohnehin für das Jahr bereits eingeplanten 300 Millionen Euro für die von der Corona-Krise enorm gebeutelte Hamburger Kultur eingeplant. „Das war übrigens auch ein wichtiges Signal an die Szene, dass wir diese zugesagten Mittel weiter gezahlt haben, auch wenn Projekte wegen Corona nicht oder anders umgesetzt werden mussten“, so der Sprecher weiter. Darüber hinaus konnten die Künstler, Unternehmen und Vereine auch Corona-Hilfen vom Bund abrufen. Wegen der Pandemie lag das kulturelle Leben in weiten Teilen mehr als ein Jahr lang fast komplett brach.

In 2021 kamen von der Stadt weitere 22 Millionen Euro an Corona-Hilfen dazu. Daraus sind rund 10 Millionen Euro in den Kultursommer geflossen, der der Branche beim Neustart helfen sollte und als Start in das Wiederanfahren der Kultur galt. Kultursenator Carsten Brosda (SPD) dazu: „Der große Erfolg des Kultursommers hat uns gezeigt, wie gut die Kulturszene auch dank der vielfältigen Hilfen durch diese schwierige Zeit gekommen ist. Ich bin sehr froh über den fulminanten Kulturrausch, der mit zahlreichen Konzerten, Premieren und Festivals jetzt endlich wieder in Hamburg zu erleben ist. Die Kulturstadt Hamburg ist wieder da!“ Insgesamt gab es mehr als 1800 Veranstaltungen mit mehr als 5700 Künstlerinnen und Künstlern, die von mehr als 185.000 Menschen besucht wurden.

Für die kommenden Monate – viele Musikstätten, Theater, Kinos und Veranstalter haben ihren Betrieb teils noch eingeschränkt wieder aufgenommen – sollen weiter Corona-Hilfen von Stadt und Bund fließen. So werde es aus dem bundesweiten Sonderfonds Kultur weiter Geld geben, wenn ein Veranstalter trotz 2G-Regelung – also nur mit genesenen und geimpften Besuchern – sein Haus aus Vorsicht dennoch noch nicht ganz auslastet. „Dies ist ein wichtiges Zeichen, insbesondere für die Veranstalter, die Rücksicht auf noch immer besorgte Besucherinnen und Besucher nehmen wollen“, sagte Brosda dazu.

Das waren die Corona-News am 11. Oktober:

Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt minimal

20.33 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist geringfügig gestiegen. Am Montag lag die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 27,7 nach 27,5 am Vortag. Nach Angaben der Landesmeldestelle von Montagabend wurden 113 neue Corona-Ansteckungen gemeldet, 61 mehr als am Sonntag.

Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten und -Patientinnen nahm von 56 um 6 auf 62 zu. Von ihnen lagen zuletzt 13 auf Intensivstationen, 7 mussten beatmet werden. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz – also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden – betrug unverändert 1,20.

51 Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

17.20 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Montag 51 weitere Corona-Ansteckungen registriert worden. Das waren 16 weniger als am Vortag und 16 mehr als am Montag der Vorwoche, wie aus den Daten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock hervorgeht. Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei nunmehr 51,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, 1,1 mehr als am Sonntag. Insgesamt haben sich den Angaben zufolge bisher 50.083 Menschen im Land nachweislich mit dem Virus infiziert.

Streit um Weihnachtsmärkte in Niedersachsen

15.52 Uhr: Die 3G-Regeln für Weihnachtsmärkte in Corona-Zeiten sind nach Ansicht des niedersächsischen Städtetags nicht praktikabel. „Eine Einzäunung des Marktes mit Zugangskontrollen widerspricht dem Charakter der Weihnachtsmärkte. Die alternativ vorgeschlagene Bändchen-Ausgabe ist organisatorisch aufwendig, personal- und damit sehr kostenintensiv“, sagte Städtetagspräsident Ulrich Mädge (SPD) in einer am Montag verbreiteten Mitteilung.

Für die Betreiber von Weihnachtsmärkten gibt es laut niedersächsischer Corona-Verordnung mehrere Möglichkeiten, den Status der Geimpften, Genesenen oder Getesteten zu kontrollieren: Das Gelände kann laut Verordnung mit zentralen Ein- und Ausgängen versehen sein. Ebenfalls können Bändchen oder Stempel als Nachweis ausreichen, die sich Besucher an einem Stand abholen. Als dritte Option muss direkt an den Ständen vom Personal kontrolliert werden.

„Auch die Überwachung allein durch die Standbetreiber halten wir für schlicht ungeeignet. Diese Kontrollmaßnahmen können wegen der damit verbundenen Wartezeiten zu großem Unmut bei den Besuchern und zu erheblichen Konflikten zwischen Besuchern den Standbetreibern führen“, sagte Frank Klingebiel (CDU), Vize-Präsident des Städtetags.

Schleswig-Holstein will 3G-Regel verlängern

15.04 Uhr: Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) hält eine Verlängerung der 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) in Schleswig-Holstein für angebracht. „Es wird auch weiterhin – gerade für die Zeit im Herbst und Winter – noch Maßnahmen brauchen, so dass ein kurzfristiges Entfallen aller verbliebenen Schutzmaßnahmen der Corona-Bekämpfungsverordnung zunächst nicht vorgesehen ist“, sagte Garg am Montag in Kiel. Die aktuelle Verordnung des Landes läuft am Sonntag aus.

Zahl der Neuaufnahmen in niedersächsischen Kliniken gesunken

14.29 Uhr: Die Zahl der neu aufgenommenen Covid-19-Kranken in niedersächsischen Kliniken je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist leicht gesunken. Das Land gab den sogenannten Hospitalisierungswert am Montag mit 2,4 an, am Sonntag betrug er noch 2,5. Für die niedersächsischen Gesundheitsbehörden und Kommunen ist er der wichtigste Faktor zur Gesamtbewertung der Corona-Situation.

Die allgemeine Sieben-Tage-Inzidenz stieg hingegen leicht an. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) erreichte sie 42,7 Neuinfektionen binnen einer Woche je 100.000 Einwohner; am Vortag wurde noch ein Wert von 41,4 angegeben.

Corona-Zahlen: 125 neue Fälle in Hamburg

12.15 Uhr: Hamburg meldet am Montag 125 weitere Corona-Fälle und damit 57 mehr als am Sonntag mit 68 Neuinfektionen. Am vergangenen Montag waren es noch 227 neue Fälle.

Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz der Hansestadt auf 54,5. Am Sonntag lag die Zahl der Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner noch bei 59,8 – am vergangenen Montag bei 74,8.

Die Zahl der mit dem Coronavirus in Zusammenhang gebrachten Toten bleibt weiterhin bei 1754, es sind binnen eines Tages keine weiteren Personen verstorben. (Stand 10.10.).

In klinischer Behandlung befinden sich in Hamburg derzeit 86 mit dem Virus infizierte Menschen, 33 von ihnen auf Intensivstationen (Stand 8.10.) Seit Beginn der Pandemie haben sich bis Montag laut Gesundheitsbehörde mindestens 93.434 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 87.900 von ihnen gelten nach Schätzung des RKI als genesen.

Zweiwöchige Maskenpflicht in Schulen in Mecklenburg-Vorpommern startet

8.15 Uhr: Ab Montag gilt in den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern für zwei Wochen eine Maskenpflicht. „Diese Regelung, die zuletzt nach den Sommerferien umgesetzt wurde, dient ausdrücklich dem gegenseitigen Schutz nach längerer unterrichtsfreier Zeit“, hieß es Ende September aus dem Bildungsministerium. Sie ist Teil der Schul-Corona-Verordnung.Neben der Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, müssen Erziehungsberechtigte und volljährige Schülerinnen und Schüler nach den Ferien eine unterschriebene Erklärung über das Reiseverhalten vorlegen. Die Erklärung muss laut der Landesregierung in der Schule abgegeben oder in digitaler Form übermittelt werden.Die Maskenpflicht in Schulen gilt unabhängig von der risikogewichteten Einstufung des Landesamtes für Gesundheit und Soziales. Ansonsten gilt die Maskenpflicht in der Schule und auf schulischen Anlagen erst ab Stufe 2 (gelb) der Corona-Ampel.

Das waren die Corona-News vom 10. Oktober

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein bleibt konstant

20.04 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein bleibt weiter konstant. Am Sonntag lag die Zahl der Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 27,5 nach 27,1 am Vortag. Dies geht aus Daten der Landesmeldestelle von Sonntagabend (Stand: 19.34 Uhr) hervor. 52 neue Corona-Ansteckungen wurden gemeldet, 9 weniger als am Freitag.

Weiterhin wurden 56 Covid-19-Patienten und -Patientinnen im Krankenhaus behandelt, 26 von ihnen auf Intensivstationen und 15 mit Beatmung. Diese Zahlen haben sich seit Freitag nicht verändert. Die Landesbehörde gab die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz – also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden – unverändert mit 1,2 an.

Es wurde kein weiterer Todesfall gemeldet, die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus blieb damit bei 1693. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz wies Stormarn mit 48,2 auf. Am niedrigsten ist der Wert in Schleswig-Flensburg (13,8).

67 Corona-Neuinfektionen in MeckPomm

17.26 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntag 67 weitere Corona-Ansteckungen registriert worden. Das waren 32 weniger als am Vortag, aber 45 mehr als am Sonntag der Vorwoche, wie aus den Daten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock hervorgeht. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf nun 50,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz hat der Landkreis Nordwestmeckelnburg mit 70,9. Dort wurde eine Neuinfektion registriert. Dahinter folgt der Landkreis Rostock mit einer Inzidenz von 69,6 und 45 Neuinfektionen.

In beiden Kreisen gelten bereits strengere Corona-Regeln, wie auch in Schwerin sowie in den Landkreisen Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald. Ungeimpfte müssen bei Friseur-, Theater-, Museums-, Restaurant- oder Kinobesuchen negative Corona-Tests vorlegen. In Schulen müssen laut Verordnung generell Masken getragen werden. Allerdings sind derzeit Ferien und für den Schulstart am Montag wurde landesweit Maskenpflicht verordnet.

Die Landeshauptstadt ist auf der Corona-Ampel-Karte bereits den dritten Tag nicht mehr gelb, sondern grün eingefärbt. Bis die geltenden Beschränkungen aufgehoben werden, muss dies weitere zwei Tage anhalten. Mit Ludwigslust-Parchim ist am Samstag ein neuer Kreis auf Gelb gesprungen, bald könnten dort also strengere Regeln gelten.

Unter dem Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen lagen weiterhin die Landkreise Mecklenburgische Seenplatte (16,7), die Landeshauptstadt Schwerin (48,1) und die Stadt Rostock (41,1).

Bei der Hospitalisierungs-Inzidenz liegen alle Regionen des Landes weiterhin im grünen Bereich. Landesweit betrug der Wert 0,9. Eine Höherstufung auf der Ampelkarte wird ab dem Wert 8,0 vorgenommen.

In den Kliniken wurden am Samstag unverändert 34 Covid-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 14 Covid-Patienten, einer mehr als am Tag zuvor.

Das Lagus meldete einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, so dass die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie im Nordosten um 1 auf 1207 stieg.

Laut dem RKI-Impfdashboard haben bis Samstag 66,1 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Corona-Impfung erhalten. 63,5 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft.

Zahl der Covid-Neuaufnahmen in niedersächsischen Kliniken unverändert

17.03 Uhr: Die Zahl der neu aufgenommenen Covid-19-Kranken in niedersächsischen Kliniken binnen sieben Tagen hat sich nicht geändert. Das Land gab den sogenannten Hospitalisierungswert wie bereits am Samstag mit 2,5 an. Am Freitag hatte er bei 2,4 gelegen, am Donnerstag bei 2,3. Die Maßzahl gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner während der zurückliegenden sieben Tage jeweils im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stationär aufgenommen wurden. Für die niedersächsischen Gesundheitsbehörden und Kommunen ist sie der wichtigste Faktor zur Gesamtbewertung der Corona-Situation.

Die allgemeine Sieben-Tage-Inzidenz blieb ebenfalls unverändert im Vergleich zum Vortag. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) lag dieser Wert bei 41,4 Neuinfektionen binnen einer Woche je 100.000 Einwohner.

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Niedersachsen waren am Sonntag 3,8 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Am Vortag waren es noch 3,6 Prozent.

Kreis Friesland hebt Testpflicht für Wangerooge auf

13.21 Uhr: Wer bislang ohne Impfung auf die Insel Wangerooge reisen wollte, musste einen Schnelltest vorlegen. Diese Regel, die so bislang nur für Wangerooge galt, steht nun vor dem Aus – das hat zwei Gründe, wie der Landkreis Friesland erklärt.

Gründe dafür seien die mittlerweile lang anhaltende niedrige Inzidenz auf der Ostfriesischen Insel und, dass Schnelltests von diesem Montag (11. Oktober) an kostenpflichtig werden, teilte eine Landkreissprecherin mit. Der Kreis behalte sich aber vor, die Testpflicht wieder einzuführen, sollte sich die Infektionslage verändern, hieß es.

Wangerooge war die einzige der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln, für die eine Testpflicht per Allgemeinverfügung eingeführt wurde. Die Regelung war vor Ostern damals mit Blick auf die zu erwartenden Hunderten Zweitwohnungsbesitzer gemeinsam mit der Inselgemeinde getroffen worden. Demnach durften Reisende Wangerooge nur noch betreten, wenn der Nachweis für einen negativen Corona-Test aus einem Testzentrum vorgelegt wurde, der nicht älter als 24 Stunden war. Die Nachweispflicht galt für alle Menschen, die die Insel betreten wollten – also etwa Zweitwohnungsbesitzer, Geschäftsreisende oder Tagesausflügler. Ausnahmen gab es für Insulaner, die Wangerooge für höchstens 24 Stunden verlassen, für Kinder bis sechs Jahren sowie für vollständig geimpfte Menschen.

Hamburg meldet 68 neue Corona-Infektionen und 5 weitere Todesfälle

11.55 Uhr: Hamburg meldet am Sonntag 68 weitere Corona-Fälle und damit 120 weniger als am Samstag mit 188 Neuinfektionen. Am vergangenen Sonntag waren es noch 137 neue Fälle.

Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz der Hansestadt auf 59,8. Am Samstag lag die Zahl der Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner noch bei 63,4 – am vergangenen Sonntag bei 68,3.

Die Zahl der mit dem Coronavirus in Zusammenhang gebrachten Toten steigt auf 1754, fünf weitere Personen verstarben (Stand 9.10.).

In klinischer Behandlung befinden sich in Hamburg derzeit 86 mit dem Virus infizierte Menschen, 33 von ihnen auf Intensivstationen (Stand 8.10.) Seit Beginn der Pandemie haben sich bis Sonntag laut Gesundheitsbehörde mindestens 93.309 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 87.800 von ihnen gelten nach Schätzung des RKI als genesen.

Das waren die Corona-News vom 9. Oktober

Schleswig-Holstein: Inzidenz sinkt leicht

22.46 Uhr: 61 neue Corona-Fälle meldet das nördlichste Bundesland am heutigen Samstag. Die Inzidenz in Schleswig-Holstein fällt damit leicht um 0,1 auf 27,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Aktuell liegen 56 Corona-Patienten in Krankenhäusern, 26 von ihnen auf Intensivstationen. Die Zahl der in Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen stieg um einen auf 1693.

Hier können Sie sich am verkaufsoffenen Sonntag impfen lassen

21.07 Uhr: Am morgigen verkaufsoffenen Sonntag, den 10. Oktober, können sich Hamburgerinnen und Hamburger beim Stadt-Bummel auch vielerorts impfen lassen. Meist in den Zeiträumen von 12 oder 13 Uhr bis 18 Uhr bieten viele Einkaufszentren Erst- und Zweitimpfungen an. Die Impfstoffe sind von den Impf-Willigen frei wählbar, zur Auswahl stehen an den Standorten BioNTech sowie Johnson und Johnson.
Am Sonntag wird in dem Alstertal Einkaufszentrum, Heegbarg 31, dem Einkaufszentrum Harburg Arcaden, Lüneburger Straße 39, der Hamburger Meile, Hamburger Straße 27, dem Elbe Einkaufszentrum, Osdorfer Landstraße 131-135, dem Einkaufszentrum Phoenix-Center Hamburg-Harburg, Hannoversche Straße 86, und in der Gaststätte Fasan, Eichenstraße 10, geimpft. Mehr Informationen gibt es auf hamburg.de.

Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern sinkt

18.41 Uhr: Auch in Mecklenburg-Vorpommern sinkt die Corona-Inzidenz weiter ab: In den letzten sieben Tagen wurden 46,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet. Am Vortag waren es noch 47,2, am Samstag vor einer Woche 50,5. 99 neue Fälle waren es am heutigen Samstag.
34 mit dem Coronavirus infizierte Patientinnen und Patienten sind derzeit in stationärer Behandlung, davon 13 auf Intensivstationen. Infiziert sind in Mecklenburg-Vorpommern am Samstag ungefähr 1.519 Menschen, so teilt das Landesamt für Gesundheit und Soziales im Lagebericht mit.

Corona in Niedersachsen: Inzidenz sinkt

13.15 Uhr: Während die Corona-Inzidenz am Samstag in Hamburg minimal ansteigt, ist in Niedersachsen ein weiterer Rückgang zu beobachten. Während am Freitag noch 42,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage gemeldet wurden, sind es am heutigen Samstag 41,4 (528 Neuinfektionen). Vor einer Woche lag der Wert noch bei 47,0.

Der Landkreis Nienburg (Weser) hat dabei mit 97,0 mit Abstand die höchste Inzidenz, der Landkreis Lüchow-Dannenberg mit 8,2 die niedrigste. In ganz Niedersachsen sind derzeit 3,6 Prozent der Intensivbetten an mit dem Coronavirus infizierten Menschen vergeben, am Freitag waren es noch 3,8 Prozent.

Am Wochenende: Hamburger Inzidenz steigt wieder leicht

12.05 Uhr: Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz der Hansestadt zuletzt gesunken war, steigt sie nun wieder leicht an. Am Freitag lag die Zahl der Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner noch bei 61,0 – am heutigen Samstag sind es 63,4. Am Samstag in der letzten Woche lag der Wert bei 68,3.

Es kamen diesen Samstag 188 Neuinfektionen hinzu, das sind elf mehr als am Vortag. Zudem stieg die Zahl der mit dem Coronavirus in Zusammenhang gebrachten Toten auf 1749 an, eine weitere Person verstarb (Stand 8.10.).

In klinischer Behandlung befinden sich in Hamburg derzeit 86 mit dem Virus infizierte Menschen, 33 von ihnen auf Intensivstationen. Seit Beginn der Pandemie bis einschließlich Freitag haben sich laut Gesundheitsbehörde mindestens 93.241 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert, 87.600 von ihnen gelten nach Schätzung des RKI als genesen.

So entwickelt sich die Corona-Lage in den Kliniken im Nordosten

11.16 Uhr: Im Vergleich zur zweiten und dritten Corona-Welle liegen derzeit wenige Covid-Patienten in den Kliniken im Nordosten. Schwere Fälle gibt es aber weiterhin.

Einige Kliniken Mecklenburg-Vorpommerns stellen sich auf eine wachsende Zahl von Covid-Patienten ein. „Wir erwarten nach den Herbstferien aufgrund der Reisetätigkeit eine Zunahme der Patientenanzahl“, teilte etwa Uwe Reuter, Ärztlicher Vorstand und Chef der Universitätsmedizin Greifswald (UMG), mit. Die Universitätsmedizin Rostock (UMR) rechnet zudem mit möglichen gleichzeitigen Infektionen mit Grippe.

An der UMG wurden den Angaben zufolge in den vergangenen Wochen täglich fünf bis zehn Covid-Patienten behandelt. „Bei uns zeigt sich, dass geimpfte Patienten einen wesentlich leichteren Krankheitsverlauf haben“, teilte Reuter mit. Zum Stichtag Donnerstag wurden vier Patienten mit Covid behandelt, zwei im Alter von 60 und 70 wurden demnach auf der Intensivstation beatmet. Der Ältere sei doppelt geimpft und schwer vorerkrankt.

An der UMR wurden nach eigenen Angaben am Stichtag vier Covid-Patienten zwischen 26 und 65 Jahren behandelt, davon drei auf der Intensivstation. „Die ITS-Patienten liegen zum Teil über viele Wochen auf der Station.“ Alle vier Patienten waren demnach ungeimpft.

Die Schweriner Helios Kliniken hatten zum Stichtag nach eigenen Angaben zwei Covid-Patienten im Alter von 45 und 73. Letzterer sei doppelt geimpft und lag demnach auf der Intensivstation.

Im Helios Hanseklinikum Stralsund nähmen die Fälle seit rund einer Woche wieder zu. Am Donnerstag wurden vier Covid-Patienten behandelt, zwei auf der Intensivstation.

Im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg schwanke die Zahl der Corona-Patienten seit dem Sommer auf niedrigem Niveau. Mit fünf sei die Zahl in diesem Zeitraum Mitte September am höchsten gewesen. Zum Stichtag wurden zwei Patienten im Alter von 77 und 81 behandelt, einer auf der Intensivstation.

Am Klinikum Südstadt Rostock seien alle Covid-Patienten mit schweren Verläufen ungeimpft. Insgesamt beobachte man weniger Patienten, aber in allen Altersgruppen und durchaus schwerere Verläufe, teilte der Ärztliche Direktor Jan Roesner mit. „Helfen würde möglicherweise auch eine höhere Impfquote bei den 30- bis 40-Jährigen.“ Zum Stichtag wurden zwei Covid-Patienten behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Erst vor kurzem sei ein älterer ungeimpfter Patient verstorben.

Das waren die Corona-News vom 8. Oktober

Inzidenz in Schleswig-Holstein unverändert

21.40 Uhr: In Schleswig-Holstein sind etwas mehr Corona-Ansteckungen registriert worden: Die Zahl der Neuinfektionen wurde am Freitag mit 140 angegeben, nach 136 am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, lag damit jedoch wie am Vortag bei 27,2.

56 Covid-19-Patienten und -Patientinnen wurden im Krankenhaus behandelt, 26 von ihnen auf Intensivstationen und 15 mit Beatmung. Diese Zahlen haben sich seit vergangenem Freitag nicht verändert. Die Landesbehörde gab die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz – also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden – mit 1,2 an (Donnerstag: 1,34).

Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern sinkt

20.11 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Freitag 118 weitere Corona-Ansteckungen registriert worden. Das waren 55 weniger als am Vortag und 13 weniger als am Freitag der Vorwoche, wie aus den Daten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock hervorgeht. Damit sank die Sieben-Tage-Inzidenz auf nun 47,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (gestern 48,8).

Das Lagus meldete keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, so dass die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie im Nordosten weiterhin bei 1206 liegt.

Hamburg: Impfaktion vorm Deutschland-Spiel

17.07 Uhr: Am Freitagabend steigt im Hamburger Volksparkstadion das WM-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und Rumänien. Vor dem Spiel wird auch ein Impfbus im Einsatz sein. Platziert ist die Impfstation an Uwe Seelers Fuß, geöffnet ist sie von 13.30 bis 20.30 Uhr, also bis kurz vor Anpfiff des Spiels (20.45 Uhr).

„Sich jetzt für eine Impfung zu entscheiden, ist nicht zu spät, sondern ein guter Zeitpunkt – und die Unterstützung durch die deutsche Elf ein Volltreffer“, sagt Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) zur Impfaktion.
Wer sich zu einer Corona-Schutzimpfung entscheidet, hat die Wahl zwischen dem mRNA-Impfstoff von Biontech oder dem Jannssen-Vakzin, bei dem eine einmalige Impfung ausreichend ist. Betreut wird die Impfstation beim Länderspiel von einem Impfteam im Auftrag der Sozialbehörde, den Bus stellt die Hamburger Hochbahn AG zur Verfügung.

Vor Semesterstart: Hohe Impfquote unter Hamburgs Studierenden

14.20 Uhr: Zahlreiche Hamburger Studierende sind bereits vollständig gegen Corona geimpft. Das zeigt eine Umfrage der Hamburger Universitäten gemeinsam mit der Landes-ASten-Konferenz. 14.000 Student:innen nahmen teil, überwiegend von der Universität Hamburg und der Hafencity Universität.

An beiden Unis gaben mehr als 81 Prozent der Befragten an, schon zweifach geimpft zu sein oder mit dem Johnson & Johnson-Wirkstoff über einen vollständigen Impfschutz zu verfügen. Sieben Prozent sind gegen eine Impfung, drei Prozent wollen das bald nachholen.

Die ersten Vorlesungen des Wintersemesters beginnen in der kommenden Woche. Nach drei digitalen Semestern kehren die Unis wieder zur Präsenzlehre zurück. Die Uni Hamburg setzt dabei auf ein 3G-Modell.

Inzidenz in Hamburg wieder gesunken

12 Uhr: Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist weiter gesunken. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Freitag mit 61,0 an. Am Donnerstag hatte der Wert noch 64,2 betragen, vor einer Woche 70,9.

Am Freitag kamen 177 neu nachgewiesene Corona-Ansteckungen hinzu, eine mehr als am Vortag, aber 60 weniger als am Freitag vor einer Woche. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, stieg nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) um 4 auf 1748.

Seit Beginn der Pandemie haben sich laut Gesundheitsbehörde mindestens 93.053 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert; 87.500 von ihnen gelten nach Schätzung des RKI als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Donnerstag 93 Covid-19-Patienten behandelt, einer weniger als am Vortag. Die Zahl der Intensivpatienten blieb mit 33 unverändert.
Bis einschließlich Donnerstag wurden laut RKI 1.343.587 Hamburger mindestens einmal gegen Corona geimpft. Das entspricht 72,5 Prozent der Bevölkerung. 1.286.083 Einwohner oder 69,4 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft.

Keine Vorgaben für Anzahl der Corona-Teststationen in Niedersachsen

10.12 Uhr: Nach dem Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests in wenigen Tagen wird es in Niedersachsen keine Vorgaben geben, wie viele Teststationen es künftig in einer Stadt oder Kommune geben muss. Das teilte das Gesundheitsministerium in Hannover mit. Die Preise für die Tests reguliere künftig der Markt. Nur für Personen, die nicht geimpft werden könnten oder für die keine allgemeine Impfempfehlungen vorlägen, werde es weiterhin kostenlose Schnelltests geben, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD).

Vom kommenden Montag an sind die sogenannten Bürgertests in Deutschland für die meisten Menschen nicht mehr kostenlos. „Da mittlerweile allen Bürgerinnen und Bürgern ein unmittelbares Impfangebot gemacht werden konnte und es nach Schließung der Impfzentren weiterhin jederzeit möglich ist, sich impfen zu lassen, ist eine dauerhafte Kostenübernahme durch den Steuerzahler nicht mehr angezeigt“, bekräftigte Behrens. (mp/dpa)

2G-Optionsmodell für Veranstalter tritt in Kraft

7.16 Uhr: Von heute an gilt in Mecklenburg-Vorpommern in der Corona-Pandemie ein 2G-Optionsmodell für Veranstalter. Das Landeskabinett hatte am Dienstag beschlossen, Veranstaltern die Wahl zu lassen, ob sie den Zugang bei Events auf Geimpfte und Genesene (2G) beschränken, oder ob sie weiter auch Getestete (3G) zulassen wollen. Wählen Veranstalter das 2G-Modell, so dürfen andere Hygieneauflagen wie Abstand, Maskenpflicht oder Kontaktnachverfolgungspflichten entfallen.

Wie Gesundheitsminister Harry Glawe bei der Landespressekonferenz am Dienstag sagte, besteht jedoch eine Anzeigepflicht beim Gesundheitsamt, falls 2G bei einer Veranstaltung gelten soll. Daneben müsse eine Zugangskontrolle sichergestellt werden. Eine Erfassung der Kontaktdaten sei empfohlen, aber nicht verpflichtend. Der Minister betonte, dass allein der Veranstalter entscheide, ob das 2G-Modell für eine Veranstaltung gelten solle.

Kinder unter sieben Jahren sind gemäß der neuen Regelungen für 2G Geimpften und Genesenen gleichzustellen und können ohne Test zu den Veranstaltungen mit
genommen werden. Sieben- bis Sechzehnjährige müssen einen tagesaktuellen negativen Schnelltest vorweisen. Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, sind mit einem Schnell- oder Selbsttest zu den Veranstaltungen zugelassen.

Der Gesundheitsminister machte zudem nochmals klar, dass alle Branchen, die zur Grundversorgung gehörten, kein 2G anbieten könnten: Hierzu gehöre beispielsweise der Einzelhandel, Friseure, Baumärkte oder Lieferdienste. Auch die Zuschauerregeln für Kultur- und Sportveranstaltungen im Außenbereich wurden den Kabinettsbeschlüssen zufolge gelockert. Von Freitag an darf man demnach 75 Prozent der verfügbaren Plätze auslasten, das gilt auch für Fußballspiele der 2. Bundesliga.

Das waren die News vom 7. Oktober:

Lockerungen in Niedersachsen beschlossen

19.32 Uhr: Die Menschen in Niedersachsen können sich auf den Besuch von Weihnachtsmärkten einstellen. Eine entsprechend geänderte Corona-Landesverordnung hat die Landesregierung am Donnerstag auf den Weg gebracht. Sie soll schon am Freitag in Kraft treten, wie die Staatskanzlei in Hannover mitteilte.

Wer etwas essen oder trinken möchte auf einem Herbst- oder Weihnachtsmarkt, muss demnach geimpft, genesen oder getestet sein. Dies gilt den Angaben zufolge auch für die Nutzung von Fahrgeschäften. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind hiervon ausgenommen.

Gute Nachrichten gab es am Donnerstag nicht nur für Weihnachtsmärkte, sondern auch für Veranstalter und insbesondere Fußballvereine: Wenn nur geimpfte und genesene Menschen Zutritt zu einer Veranstaltung erhalten, gilt von Freitag an nicht länger die Obergrenze von 25 000 Zuschauerinnen und Zuschauern.

Eine kleine Änderung gibt es zudem für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen oder aufgrund einer Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen. Bei der Vorlage eines negativen Testes reicht für sie künftig ein Selbsttest unter Aufsicht aus. Diese Tests können in vielen Apotheken oder Drogeriemärkten gekauft werden.

136 Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

19.18 Uhr: Erneut sind in Schleswig-Holstein etwas weniger Corona-Ansteckungen registriert worden: Die Zahl der Neuinfektionen wurde am Donnerstag mit 136 angegeben, nach 141 am Vortag. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, ging leicht zurück. Sie lag nun bei 27,2, nach 27,8 am Mittwoch, wie aus Daten der Landesmeldestelle von Donnerstagabend hervorging.

56 Covid-19-Patienten und -Patientinnen wurden im Krankenhaus behandelt, 26 von ihnen auf Intensivstationen und 15 mit Beatmung. Diese Zahlen haben sich seit vergangenem Freitag nicht verändert. Die Landesbehörde gab die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz – also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden – mit 1,34 an (Mittwoch: 1,24).

Impfquote in Hamburg höher als angenommen

18.54 Uhr: In Hamburg sind aktuell 84,6 Prozent aller Erwachsenen mindestens einmal und 81,3 Prozent der Erwachsenen vollständig geimpft. Die Quote dürfte aber noch höher liegen, wie eine Auswertung des Robert-Koch-Instituts zeigt.

Inzidenz in Meck-Pomm steigt, zwei weitere Tote

17.01 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Donnerstag 173 weitere Corona-Ansteckungen registriert worden. Das waren 25 mehr als am Vortag und 23 mehr als am Donnerstag der Vorwoche, wie aus den Daten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock hervorgeht. Damit stieg die Sieben-Tage-Inzidenz nach einem leichten Rückgang am Mittwoch wieder an, auf nun 48,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Das ist exakt der Wert, der auch vor einer Woche erreicht worden war.

Das Lagus meldete zwei neue Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, so dass die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie im Nordosten nun bei 1206 liegt.

CDU fordert Regeländerung für Hamburg

15.31 Uhr: Die Hamburger CDU fordert eine Aufhebung der Maskenpflicht in den Hamburger Schulen. Mehr Infos dazu hier.

Hamburg: 176 Neuinfektionen – Inzidenz bei 64,2

12.11 Uhr: 176 Neuinfektionen meldet Hamburg am Donnerstag und damit 25 weniger als gestern. Am vergangenen Donnerstag waren es noch 309 neue Coronafälle. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt damit Stand heute bei 64,2 (gestern 68,4).

Die Gesamtzahl der Todesfälle in Hamburg beläuft sich weiter auf 1744 (Stand: 6. Oktober).

96 Covid-19-Patienten befanden sich mit Stand 6. Oktober in den Hamburger Krankenhäusern, 33 davon in intensiver Behandlung.

1.342.178 (plus 2096) sind in Hamburg bis einschließlich Mittwoch bereits einmal gegen Corona geimpft worden, 1.284.356 Menschen sind doppelt geimpft (plus 2652).

Niedersachsen: Hospitalisierungswert und Inzidenz steigen leicht

10.29 Uhr: In Niedersachsen hat die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in den Kliniken auch am Donnerstag etwas zugenommen. Das Land gab den sogenannten Hospitalisierungswert mit 2,3 an. Am Mittwoch hatte er bei 2,2 gelegen, am Dienstag bei 2,1. Die Maßzahl gibt an, wie viele Menschen pro 100 000 Einwohner während der zurückliegenden sieben Tage jeweils im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stationär eingeliefert wurden. Für die niedersächsischen Gesundheitsbehörden und Kommunen ist sie der wichtigste Faktor zur Gesamtbewertung der Corona-Situation.

Auch die allgemeine Sieben-Tage-Inzidenz stieg im Land leicht. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) erhöhte sie sich von 42,1 (Mittwoch) auf 42,7 – so viele registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gab es im Schnitt der vergangenen Woche je 100 000 Einwohner. Auf Intensivstationen der Krankenhäuser in Niedersachsen waren am Donnerstag unverändert 3,8 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Am Donnerstag wurden insgesamt 813 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

Eine Corona-Warnstufe wird in Niedersachsen erreicht, wenn der Hospitalisierungswert (Krankenhausaufnahmen) und mindestens eine der beiden anderen Maßzahlen (Neuinfizierte, Intensivbetten) die in der Verordnung definierten Schwellenwerte überschreiten. Die Warnstufen werden teils vom Land, teils von den Kreisen beziehungsweise kreisfreien Städten ausgerufen. Voraussetzung dafür ist, dass die jeweiligen Werte die Schwellen fünf Tage hintereinander übersteigen.

Das waren die Corona-News am 6. Oktober:

141 Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

20.35 Uhr: Erneut ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein leicht gesunken. Am Mittwoch lag die Zahl der Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 27,8 – nach 28,0 am Vortag. Innerhalb eines Tages wurden 141 neue Corona-Fälle registriert, wie aus den Daten der Landesbehörde vom Mittwochabend hervorgeht. Tags zuvor waren es 185.

Inzidenz in Meck-Pomm sinkt leicht

17.37 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Mittwoch 148 neue Corona-Fälle registriert worden. Nach den vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) veröffentlichten Zahlen sind das 25 Neuinfektionen weniger als am Mittwoch vor einer Woche gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank um 0,7 auf 47. Vor einer Woche hatte das Lagus 44,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet.

Auf der risikogewichteten Stufenkarte wird Nordwestmecklenburg nun schon den zweiten Tag in Folge gelb markiert, bald könnten demnach neue Corona-Regeln nötig werden. Weiterhin gelb sind die Landeshauptstadt Schwerin sowie die Landkreise Rostock, Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald. In diesen vier Regionen gelten bereits erweiterte Testpflichten für Ungeimpfte. Sie treten in Kraft, wenn ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt an mindestens drei aufeinander folgenden Tagen gelb ist.

Corona-Inzidenz von 227 – Stadt im Norden verschärft Regeln

16.15 Uhr: Wegen der Corona-Lage in Bremerhaven gilt von diesem Freitag an dort die Warnstufe 2. Die Menschen müssen sich damit draußen auf Abstandsregeln einstellen, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Grund für die neue Warnstufe ist, dass die Hospitalisierungsinzidenz weiter über 6 liegt. Der Wert gibt die Zahl der Neuaufnahmen von Corona-Infizierten in den Kliniken innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Am Dienstag lag die Hospitalisierungsinzidenz bei 10,6, wie das Bremer Gesundheitsressort im Internet veröffentlichte.

Die Warnstufe zwei bedeutet, dass Menschen draußen mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen einhalten müssen. Ausnahmen gelten etwa für Familien- oder Haushaltsangehörige. Auch bei Treffen von zwei Hausständen oder von bis zu zehn Menschen aus verschiedenen Haushalten gilt die Regel nicht. Kinder unter 14 Jahren sind ebenfalls ausgenommen. Weitere Ausnahmen betreffen den Sport. In geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind, gilt eine Maskenpflicht. Ausnahmen gibt es, wenn die Räume nur von Geimpften und Genesenen (2G) betreten werden dürfen.

Die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Bremerhaven lag am Mittwoch bei 227,2 – so viele Infektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen gemeldet.

Gewerkschaft lehnt Armbänder für geimpfte und genesene Studenten ab

15.19 Uhr: Die an mehreren Standorten für Studenten eingeführten Armbänder als Nachweis für eine Corona-Schutzimpfung oder Genesung lehnt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ab. „Wir haben Verständnis dafür, dass die Hochschulen nach pragmatischen Lösungen suchen. Eine öffentlich sichtbare Kenntlichmachung geimpfter Personen lehnen wir allerdings ab“, sagte die GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth in einer am Mittwoch in Hannover veröffentlichten Mitteilung.

Der Schutz dieser sensiblen Informationen müsse elementar sein. «Impfbändchen sind der falsche Weg», bekräftigte Pooth. Die Gewerkschaft forderte zudem, dass sich Studierende weiterhin kostenlos testen lassen können. In wenigen Tagen enden die kostenlosen Corona-Schnelltests.

Seit wenigen Tagen können Studenten und Mitarbeiter an mehreren Universitäten in Hannover mit einem Armband ihren coronabedingten Impf- und Genesenen-Status nachweisen. Dies ist etwa an der Hochschule Hannover und der Leibniz Universität möglich. Mit diesen Bändchen sollen etwa die Kontrollzeiten bei den Eingängen reduziert werden. Das Tragen ist freiwillig.

Polizei-Gewerkschaft GdP gegen „Diskriminierung von Ungeimpften“

14.30 Uhr: Das zum 1. November angekündigte Ende der Entschädigungszahlungen für Ungeimpfte im Corona-Quarantänefall trifft bei der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Mecklenburg-Vorpommerns auf Kritik. Nach eigenen Schätzungen liege die Impfquote bei der Landespolizei bereits bei rund 90 Prozent und damit weit über dem Landesdurchschnitt. „Die GdP MV ist aber gegen eine Spaltung der Gesellschaft und gegen eine Diskriminierung von Ungeimpften“, betonte GdP-Landeschef Christian Schumacher am Mittwoch in Schwerin.

Schumacher reagierte damit auf die Entscheidung der Landesregierung vom Vortag, den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz von Ende September umzusetzen. Demnach haben nicht vollständig geimpfte Arbeitnehmer, die nach Kontakt zu Corona-Infizierten oder nach der Rückkehr aus Corona-Risikogebieten in Quarantäne müssen, im Regelfall künftig keinen Anspruch mehr auf staatliche Lohnersatzzahlungen.

Corona in Hamburg: 201 neue Fälle, Inzidenz steigt

12.10 Uhr: Hamburg meldete am Mittwoch 201 Corona-Neuinfektionen. Am Dienstag waren es noch 102 neue Fälle, vor einer Woche 149. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner stieg von 68,4 auf 71,1.

Vier weitere Menschen sind binnen eines Tages an oder mit Corona verstorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle in Hamburg liegt nun bei 1744 (Stand: 5. Oktober).

111 Covid-19-Patienten (plus 2 zum Vortag) befanden sich mit Stand 5. Oktober in den Hamburger Krankenhäusern, 36 (plus 5) davon in intensiver Behandlung.

1.338.722 Menschen (plus 1659) sind in Hamburg bis einschließlich Dienstag bereits einmal gegen Corona geimpft worden, 1.279.345 Menschen sind doppelt geimpft (plus 2078).

Etwas mehr Corona-Kranke in niedersächsischen Kliniken

11.25 Uhr: Die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Patienten in Krankenhäusern in Niedersachsen ist leicht gestiegen. Der sogenannte Hospitalisierungswert lag am Mittwoch bei 2,2 nach 2,1 am Dienstag. Das teilte das Land auf seiner Corona-Internetseite mit. So viele Menschen pro 100.000 Einwohner kamen in den zurückliegenden sieben Tagen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung in eine Klinik. Die Zahl gilt als neuer Leitindikator, also als wichtigster Faktor zur Bewertung der Corona-Situation in Niedersachsen.

Eine andere Maßzahl deutete dagegen auf ein weiter abflauendes Infektionsgeschehen hin. Für Mittwoch gab das Robert Koch-Institut (RKI) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 42,1 für Niedersachsen an. Am Dienstag waren es noch 45,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gewesen.

Wegen Corona-Maßnahmen: Drohmails und Beschimpfungen gegen Schulen in Niedersachsen

9.26 Uhr: Seitdem die Schule nach den Sommerferien in Niedersachsen wieder angefangen hat, sind Lehrkräfte und Verantwortliche immer wieder heftigen Angriffen von Eltern ausgesetzt. Der Grund: Die Maskenpflicht und regelmäßige Testung der Schülerinnen und Schüler. „Es geht um Einzelfälle, jeder ist allerdings einer zu viel“, sagte der Sprecher des Kultusministeriums, Sebastian Schumacher. Eltern versuchten unter anderem mit zweifelhaften Attesten eine Befreiung von der Präsenz-, Test- oder Maskenpflicht zu erreichen und drohten den Schulleitungen mit Klagen. In Einzelfällen erhielten die Lehrkräfte und Schulleitungen auch Drohmails und persönliche Beschimpfungen. Genaue Zahlen nannte die Behörde nicht. Die Vorsitzende des Schulleitungsverbands, Andrea Kunkel, sagte: „An jeder Schule gibt es das Thema, dass Eltern ihre Kinder nicht testen lassen wollen.“ Seit den Sommerferien herrscht wieder Präsenzpflicht. Wer dem Unterricht fernbleibt, weil er oder sie keine Corona-Selbsttests machen will, wird laut Kultusministerium wie ein „Schulschwänzer“ behandelt. Allerdings dürfen Testverweigerer zur Teilnahme an schriftlichen Arbeiten sowie an Abschluss- und Abiturprüfungen das Schulgelände betreten.

Corona in Hamburg: Drei Ausbrüche in Pflegeheimen

6.59 Uhr: Die meisten Corona-Infektionen in der 39. Kalenderwoche, die man zuordnen konnte, passierten im privaten Umfeld (insgesamt 12 Ausbrüche mit 31 Fällen). Es konnten jedoch auch drei Ausbrüche in Pflegeheimen mit 15 Fällen registriert werden. Insgesamt sind in 12 stationären Pflegeeinrichtungen 45 Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Coronavirus infiziert.

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