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Corona in Hamburg: Inzidenz fast bei 100, 16 Todesfälle

Aktuelle Inzidenzwerte, Fallzahlen, Corona-Regeln und Lockerungen: In unserem Newsticker halten wir Sie über die aktuelle Corona-Entwicklung in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

  • 266 neue Corona-Fälle in Hamburg – Inzidenz 99,0 (Stand Samstag)
  • 241 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein – Inzidenz 56,6 (Stand Samstag)
  • 408 neue Corona-Fälle in Niedersachsen – Inzidenz 53,8 (Stand Samstag)
  • 101 neue Corona-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern – Inzidenz 69,9 (Stand Samstag)
  • Alle Corona-News aus Deutschland und der Welt finden Sie hier.

Inzidenz in Meck-Pomm sinkt minimal

16.50 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist am Samstag wieder leicht gesunken. Nach 101 nachgewiesenen Neuinfektionen gab das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock die Inzidenz mit 69,9 an – nach 70,2 am Vortag und 56,3 vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche an.

Die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern und der Patienten auf Intensivstationen blieb unverändert bei 67 beziehungsweise 24. Auch die Zahl der Todesopfer blieb mit 1226 seit Beginn der Pandemie unverändert.

Corona-Lage in Niedersachsen relativ stabil, Inzidenz steigt aber

12.48 Uhr: Die Corona-Lage in Niedersachsen bleibt weiter vergleichsweise stabil. Die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in Kliniken während der vergangenen sieben Tage betrug am Samstag 2,3 pro 100.000 Einwohner. Damit stagnierte die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz beim Wert vom Vortag. Für die niedersächsischen Gesundheitsbehörden und Kommunen ist diese Größe der wichtigste Indikator zur Bewertung der Pandemie-Situation.

Die Inzidenz stieg aber im Vergleich zum Samstag vor einer Woche von 48,4 auf 53,8. Nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hatte der Wert am Freitag bei 56,5 gelegen – so viele registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gab es im Nordwesten binnen einer Woche je 100.000 Einwohner. Landesweit am höchsten war die Inzidenz im Landkreis Cloppenburg mit 184,2. Dieser Wert geht laut Gesundheitsministerium auf einen Ausbruch in einem Schlachtbetrieb zurück. Es folgten die Kreise Gifhorn (105,0) und Emsland (93,0).

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Niedersachsen waren am Samstag 3,4 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Damit sank der Wert im Vergleich zum Vortag leicht (3,6 Prozent).

Eine Corona-Warnstufe wird in Niedersachsen erreicht, wenn der Hospitalisierungswert (Krankenhausaufnahmen) und mindestens eine der beiden anderen Maßzahlen (Neuinfizierte, Intensivbetten) die in der Verordnung definierten Schwellenwerte überschreiten. So muss beim Leitindikator Hospitalisierung der Wert sechs überschritten werden, damit möglicherweise Warnstufe eins ausgerufen werden kann. Die Warnstufen werden teils vom Land, teils von den Kreisen beziehungsweise kreisfreien Städten ausgerufen. Voraussetzung dafür ist, dass die jeweiligen Werte die Schwellen fünf Tage hintereinander übersteigen.

Hamburg: Inzidenz fast bei 100 – 16 neue Todesfälle

12.37 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg weiter gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag mit 99,0 an. Am Freitag hatte Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 94,3 betragen, vor genau einer Woche lag sie bei 60,5. Am Samstag kamen 266 Neuinfektionen hinzu, am Freitag waren es 339, vor genau einer Woche 177. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, gab das Robert Koch-Institut (RKI) mit 1782 an – das sind 16 mehr als am Vortag.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 96.279 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert; 90.000 von ihnen gelten nach Schätzung des RKI als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden laut Behörde mit Stand Freitag 116 Covid-19-Patienten behandelt, einer mehr als am Vortag. Die Zahl der Intensivpatienten wurde unverändert mit 34 angegeben.

1.361.073 Hamburger oder 73,5 Prozent der Bevölkerung sind laut RKI mindestens einmal geimpft; 1.311.630 Einwohner oder 70,8 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz.

Das waren die News vom 22. Oktober:

Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt weiter

21.05 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein legt weiter zu. Am Freitag erreichte die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 52,4 – nach 48,6 am Donnerstag. Am Freitag vergangener Woche hatte der Wert noch 27,1 betragen. Nach Angaben der Landesmeldestelle vom Freitagabend wurden 252 neue Infektionen registriert, 7 mehr als am Vortag.

Mehrere hundert Schüler in Meck-Pomm in Quarantäne

19.02 Uhr: Mit den steigenden Corona-Infektionszahlen in Mecklenburg-Vorpommern sind auch wieder vermehrt Schüler von Quarantäne-Anordnungen betroffen. Mehrere hundert Kinder und Jugendliche sind in häuslicher Isolation oder Quarantäne und müssen Distanzunterricht bekommen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in Kommunen ergab.

Allein in Rostock waren am Freitag 78 Schülerinnen und Schüler betroffen, davon 14 positiv Getestete und 64 als Kontaktpersonen, wie ein Stadtsprecher sagte. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte waren rund 130 in Quarantäne – allein am Sportgymnasium in Neubrandenburg etwa 80 Personen.

Inzidenz in Meck-Pomm klettert über 70

17.03 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen hat am Freitag in Mecklenburg-Vorpommern die Marke von 70 überschritten. Nach 191 nachgewiesenen Neuinfektionen gab das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock die Inzidenz mit 70,2 an. Vor einer Woche hatte dieser Wert 57,5 betragen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche an.

Auch die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern stieg im Wochenvergleich, und zwar von 56 auf 67. Auf Intensivstationen lagen am Freitag 24 Patienten, sechs mehr als eine Woche zuvor. Ein weiteres Todesopfer wurde gemeldet, so dass die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 1226 stieg.

Ausbruch im Pflegeheim bei Hamburg: Zahl der Fälle steigt auf 87 – ein Toter

16.19 Uhr: In einem Norderstedter Pflegeheim, in dem in der vergangenen Woche eine Reihe von Corona-Fällen aufgetreten sind, wurden weitere Infektionen nachgewiesen. Wie der Kreis Segeberg am Freitag mitteilte, seien im Vergleich zum Vortag sechs weitere Bewohner und ein Mitarbeiter des Heims positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt sechs Bewohner und ein Beschäftigter würden derzeit im Krankenhaus behandelt, sagte eine Kreissprecherin. Niemand davon befände sich auf der Intensivstation. Seit Beginn der Woche sind damit 66 der 76 Heimbewohner und 21 von rund 70 Mitarbeitenden infiziert, ein 95 Jahre alter Bewohner war Anfang der Woche gestorben.

Die Ursache des Ausbruchs blieb zunächst weiter unklar.

Letzte Impfungen im Bremer Impfzentrum erfolgt

16.05 Uhr: Das Herzstück des Bremer Corona-Impferfolgs, das große Impfzentrum in Messehalle 7, hat die Arbeit eingestellt. Dort seien am Freitagnachmittag die letzten Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden, teilte das Gesundheitsressort mit. Seit der Eröffnung am 28. Dezember 2020 seien in dem Zentrum etwa 470.000 Impfungen durchgeführt worden.

„Die Impfungen sind unser Ausweg aus der Pandemie, und wir alle haben hier in Bremen gezeigt, was wir als ein großes Team schaffen können“, sagte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke). Mit 77,5 Prozent vollständig geimpfter Einwohnerinnen und Einwohner lag Bremen dem Robert Koch-Institut zufolge auch am Freitag an der Spitze der Bundesländer.

Millionenkosten für Behandlung ungeimpfter Patienten erwartet

15.48 Uhr: Für die stationäre Behandlung ungeimpfter Corona-Patienten erwarten Wissenschaftler des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in diesem Winter stark steigende Kosten. Diese wären bei einer höheren Impfquote vermeidbar, wie das Institut mitteilte. Im Winter drohen den Berechnungen zufolge Ausgaben von rund 180 Millionen Euro pro Woche für die Krankenhausbehandlung von Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung.

Seit August liege der Anteil ungeimpfter Personen an den stationären Corona-Behandlungen bei durchschnittlich fast 85 Prozent. Die Behandlungskosten pro Patient betragen nach Angaben der AOK durchschnittlich 10.200 Euro. Damit ergeben sich nach der Berechnung der Kieler Wissenschaftler für die Monate August und September 2021 Ausgaben von mehr als 160 Millionen Euro für die stationäre Behandlung von ungeimpften und an Corona erkrankten Erwachsenen. Unter Einbeziehung von erwarteten Nachmeldungen durch das Robert Koch-Institut (RKI) steige die Summe auf rund 180 Millionen Euro.

Im Winter könnten die Ausgaben auf 180 Millionen Euro pro Woche steigen, sollte die Impfquote nicht zulegen und die Prognose des RKI von einer Sieben-Tage-Inzidenz von 400 pro 100.000 Einwohnern eintreten. Die Autoren rechnen auch mit einer Steigerung der durchschnittlichen Behandlungskosten, da die Intensivbetten zunehmend mit Jüngeren belegt werden könnten, die eine höhere Überlebenschance hätten, was die die Behandlungsdauer verlängere.

Inzidenz in Hamburg steigt weiter

12.37 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Hamburg weiter gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag mit 94,3 an. Am Donnerstag hatte Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen 87,8 betragen, vor einer Woche noch 61,1. Am Freitag kamen 339 Neuinfektionen hinzu. Das waren zwar 27 weniger als am Donnerstag, aber 124 mehr als am Freitag vor einer Woche. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind, gab das Robert Koch-Institut (RKI) unverändert mit 1766 an.

Seit Beginn der Pandemie haben sich nach Angaben der Gesundheitsbehörde mindestens 96.013 Hamburger mit dem Coronavirus infiziert; 89.900 von ihnen gelten nach Schätzung des RKI als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden laut Behörde mit Stand Donnerstag 115 Covid-19-Patienten behandelt, 6 mehr als am Vortag. Die Zahl der Intensivpatienten wurde unverändert mit 34 angegeben.

1.361.073 Hamburger oder 73,5 Prozent der Bevölkerung sind laut RKI mindestens einmal geimpft; 1.311.630 Einwohner oder 70,8 Prozent haben einen vollständigen Impfschutz.

Neue Corona-Zahlen aus Niedersachsen

11.15 Uhr: In Niedersachsen bleibt die Corona-Lage vergleichsweise stabil, allerdings steigt die Sieben-Tage-Inzidenz. Die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in Kliniken während der vergangenen sieben Tage betrug am Freitag 2,3 pro 100.000 Einwohner. Damit lag die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz etwas niedriger als am Vortag (2,4). Für die niedersächsischen Gesundheitsbehörden und Kommunen ist diese Größe der wichtigste Indikator zur Bewertung der Pandemie-Situation.

Dagegen stieg die Inzidenz nach Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) spürbar: Am Freitag lag sie bei 56,5 – so viele registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gab es im Nordwesten binnen einer Woche je 100.000 Einwohner. Für Donnerstag war ein Wert von 54,4 ermittelt worden. Landesweit am höchsten war die Inzidenz im Landkreis Cloppenburg mit 171,5.

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Niedersachsen waren am Freitag 3,6 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Damit stagnierte der Wert im Vergleich zum Vortag.

Hamburg veröffentlicht neue Corona-Verordnung: Was sich jetzt ändert

7 Uhr: Der Hamburger Senat will heute die neue Corona-Eindämmungsverordnung veröffentlichen. Sie sieht unter anderem eine Ausweitung des sogenannten 2G-Optionsmodells auf den Handel und körpernahe Dienstleistungen vor, wie im Anschluss an die letzte Senatssitzung mitgeteilt wurde. Einzelhändler und beispielsweise Friseure könne sich damit entscheiden, nach 2G nur noch Geimpfte und Genesene zu bedienen – dann entfallen Masken- und Abstandspflicht.

Ausgenommen vom Optionsmodell werden Angebote des täglichen Bedarfs wie Supermärkte, Drogerien oder Apotheken. Dort sollen auch Ungeimpfte weiter einkaufen können. Die neue Verordnung wird am Samstag in Kraft treten und soll für vier Wochen gelten.

Das waren die News vom 21. Oktober:

245 Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein – Inzidenz bei 48,6

22.07 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Schleswig-Holstein weiter gestiegen. Am Donnerstag lag die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 48,6 – nach 44,9 am Mittwoch. Am Donnerstag vergangener Woche hatte der Wert noch bei 27,8 gelegen. Nach Angaben der Landesmeldestelle vom Donnerstagabend wurden 245 neue Infektionen registriert; 338 waren es am Mittwoch.

Die Zahl der Patienten und Patientinnen, die wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt wurden, nahm von 60 auf 61 zu. Davon lagen 16 weiter auf Intensivstationen (Vortag: 14); von ihnen wurden 12 beatmet. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz – also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden – stieg von 1,41 auf 1,55 an.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen wuchs um 1 auf 1711. Als genesen gelten inzwischen rund 75.600 Menschen. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Stormarn (69,8), am niedrigsten im Kreis Schleswig-Flensburg (19,7).

Corona-Ausbruch nach Fest mit Ungeimpften: Weitere Tote in Einrichtung im Norden

19 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch in einer Pflegeeinrichtung der Volkssolidarität in Bad Doberan (Landkreis Rostock) hat sich die Zahl der Todesfälle erhöht. Bis Donnerstag seien mehr als zehn Bewohner gestorben, teilte die Geschäftsführerin des Seniorenzentrums „Am Tempelberg”, Jolanta Armbrecht, auf Anfrage mit. Da die Mehrzahl der Bewohner Corona-positiv gewesen sei, könne man wohl von einem Zusammenhang sprechen. Es handele sich um hochbetagte Bewohner mit Vorerkrankungen. Zuvor hatte der NDR berichtet.

Nach Aussage von Armbrecht von Mittwochmittag waren es noch sechs Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in den vorhergehenden zwei Wochen gewesen. Nach Angaben des Landkreises Rostock wurden bis Donnerstag 97 Infektionen im Zusammenhang mit dem Ausbruch festgestellt. Ein Sprecher des Sozialministeriums hatte erklärt, dass es in Bad Doberan zu einem Ausbruch dieser Größenordnung kommen konnte, sei einem hausinternen Fest auch mit ungeimpften Teilnehmern geschuldet. Bei den Bewohnern liegt die Impfquote laut Armbrecht bei 94 und bei den Mitarbeitern bei etwa 70 Prozent.

Corona-Ausbruch in Norderstedter Heim: Ursache weiter unklar

18.12 Uhr: Die Suche nach der Ursache für den Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Norderstedt geht weiter. Es gebe zwar eine Vermutung, aber keine abschließende Erklärung, sagte eine Sprecherin des Kreises am Donnerstag. Aus Gründen des Datenschutzes werde man zunächst keine Erklärung dazu abgeben, sagte sie. Auch die Leitung des betroffenen Pflegeheims wollte sich am Donnerstag nicht äußern.

Vor dem Hintergrund des Vorfalls sagte Steffen Kühhirt von der Gewerkschaft Verdi Nord am Donnerstag, es sei Aufgabe der Politik, besonders gefährdete Gruppen vor Ansteckung zu schützen. „Wenn sich die Situation im Winter weiter verschärft, wird die Diskussion um eine Impfpflicht für Pflegekräfte, aber auch für Lehrer und Erzieher, wieder an Fahrt aufnehmen“, sagte er. Es habe in den vergangenen Wochen auch Fälle gegeben, wo ungeimpfte Lehrkräfte das Coronavirus in Schulen getragen hätten.

Nach Angaben des Sozialministeriums Schleswig-Holstein müssen Heimbetreiber ihre Pflegekräfte täglich testen, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind. Bei vollständig geimpften Mitarbeitern reiche eine anlass- und symptombezogene Testung, sagte ein Ministeriumssprecher.

In dem Norderstedter Heim sind nach Angaben des Kreises 60 Bewohner und 20 Mitarbeitende mit dem Coronavirus infiziert, ein 95 Jahre alter Mann ist gestorben.

Meck-Pomm: Neuinfektionen weiter deutlich über Vorwochenniveau

17.19 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen liegt in Mecklenburg-Vorpommern weiter deutlich über Vorwochenniveau. Am Donnerstag meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) 195 neue Fälle nach 158 am Donnerstag vergangener Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz, welche die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche angibt, liegt nunmehr bei 69,2. Vor einer Woche betrug dieser Wert 55,5.

Ähnlich sieht es bei der Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern aus, sie stieg im Vorwochenvergleich von 47 auf 63, dies war zudem einer mehr als am Vortag. Auf Intensivstationen lagen davon am Donnerstag 22 Patienten, drei mehr als am Mittwoch. Vier Menschen sind zudem im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, so dass die Zahl der Opfer seit Beginn der Pandemie auf 1225 stieg.

Auf der Corona-Risikokarte des Landes sind alle Landkreise und kreisfreien Städte bis auf den Landkreis Vorpommern-Greifswald im gelben Bereich. Während dieser also im Vergleich zum Vortag von gelb zu grün sprang, galt für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte das Gegenteil. In den gelb gefärbten Gebieten liegen die Sieben-Tage-Inzidenzen über dem Wert von 50. Ist das mindestens drei Tage lang so, gilt in vielen Bereichen die 3G-Regel. Schüler müssen dann zudem in der Schule Maske tragen, um weitere Ansteckungen zu vermeiden. Diese Schwelle erreichte am Donnerstag die Landeshauptstadt, in den dortigen Schulen wird die seit fast zwei Wochen landesweit geltende Maskenpflicht damit nicht wie geplant am Montag wegfallen. Ab Samstag gelten zudem erweiterte Testpflichten.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen stieg den Lagus-Angaben zufolge im Vergleich zum Dienstag um 0,4 auf 2,3. Vor einer Woche betrug sie noch 1,5. Auf der Hospitalisierungs-Karte blieben alle Regionen grün eingefärbt. Erst ab einem Wert von 8 treten hier neue Regeln in Kraft. Mindestens einmal geimpft sind laut dem RKI-Impfdashboard 66,7 Prozent der Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns. 64,4 Prozent besitzen demnach einen vollständigen Impfschutz. Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die Impfquote insgesamt etwas höher liegt als in der Statistik ausgewiesen ist.

Impfdurchbrüche in UKE-Wohnheim: Gesundheitsamt veranlasst Massentestung

16.05 Uhr: Bei Studierenden und Auszubildenden in einem Wohnheim in Hamburg-Lokstedt sind mehrere Impfdurchbrüche festgestellt worden. Daraufhin wurde am Donnerstagvormittag eine Massentestung veranlasst, wie das zuständige Gesundheitsamt Eimsbüttel auf MOPO-Nachfrage bestätigte. Bei insgesamt 13 Bewohnern seien im Vorfeld positive PCR-Testergebnisse festgestellt worden, zehn davon seien vollständig geimpft gewesen. Zu der freiwilligen Massentestung, die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes durchführten, sind 200 Personen eingeladen worden. Die Ergebnisse dazu liegen dem Gesundheitsamt noch nicht vor. Das Wohnheim gehört zum Universitätsklinikum Eppendorf, allerdings sind dort nach eigenen Angaben nicht nur eigene Studierende und Auszubildende untergebracht.

Corona in Hamburg: Inzidenz und Zahl der Neuinfektionen steigen deutlich

12.01 Uhr: Hamburg meldet heute 366 Corona-Neuinfektionen – erneut deutlich mehr neue Fälle als am vergangenen Donnerstag (162 neue Fälle). Gestern wurden es 364 neue Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt deutlich auf 87,8 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner. Gestern lag der Wert bei 77,1, am vergangenen Donnerstag bei 59,1.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg drei weitere Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt damit auf 1766 (Stand: 19. Oktober).

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 20. Oktober 109 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 34 Corona-Patienten. 1.360.041 Menschen haben in Hamburg bis einschließlich Montag eine Impfung erhalten, 1.309.643 auch schon eine Zweitimpfung.

Inzidenz in Niedersachsen gestiegen

10.23 Uhr: In Niedersachsen hat sich die Corona-Lage etwas verschlechtert. Die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in Kliniken während der vergangenen sieben Tage betrug am Donnerstag 2,4 pro 100.000 Einwohner. Damit lag die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz leicht höher als am Vortag (2,3). Für die niedersächsischen Gesundheitsbehörden und Kommunen ist diese Größe der wichtigste Indikator zur Bewertung der Pandemie-Situation.

Die allgemeine Sieben-Tage-Inzidenz stieg – ähnlich wie in Schleswig-Holstein (siehe unser Tickereintrag von gestern Abend, 21.15 Uhr) – deutlich. Laut Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie bei 54,4. Für Mittwoch war ein Wert von 50,7 ermittelt worden.

Insgesamt wurden 1113 neue Infektionen gemeldet. Am Mittwoch waren es 941. Im Herbst könnten die Fallzahlen wegen zunehmender Kontakte in Innenräumen weiter wachsen. Vor allem viele Ältere sind jedoch inzwischen geimpft.

Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Niedersachsen waren am Donnerstag 3,6 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Der Wert verbesserte sich leicht zum Vortag mit 3,8.

Niedersachsens Verfassungsschutz warnt vor Gewalttaten von Corona-Leugnern

8.13 Uhr: Der niedersächsische Verfassungsschutzpräsident Bernhard Witthaut warnt vor weiteren Gewalttaten aus dem Kreis der Corona-Leugner und sogenannten Querdenker. Im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte er: „Die Zeit der großen Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen scheint zwar vorbei zu sein. Aber gerade im Internet ist zu beobachten, wie Äußerungen immer radikaler werden.“ Mittlerweile werde offen zum Umsturz aufgerufen. „Die fortschreitende Radikalisierung von Teilen der Bewegung birgt Gefahren“, betonte der Verfassungsschutzpräsident. Aus dem irregeleiteten Weltbild heraus könnten sich auch künftig Menschen berufen fühlen, zu extremen Mitteln zu greifen.

Witthaut verwies auf die tödliche Attacke auf einen Tankstellen-Mitarbeiter in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz). Der 20-Jährige war Mitte September von einem Kunden erschossen worden, nachdem er ihn mehrfach auf die coronabedingte Maskenpflicht aufmerksam gemacht hatte. „Das ist ein extremes Beispiel, wohin sich diese Radikalisierung bei Einzelpersonen entwickeln kann“, sagte Witthaut. Die Gefahr vergleichbarer Taten sei real.

Das waren die News am 20. Oktober 2021:

Inzidenz in Schleswig-Holstein macht großen Sprung nach oben

21.15 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuansteckungen ist in Schleswig-Holstein deutlich gestiegen. Am Mittwoch lag die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 44,9 – nach 39,1 am Dienstag. Am Mittwoch vergangener Woche hatte der Wert noch bei 27,1 gelegen. Nach Angaben der Landesmeldestelle vom Mittwochabend (Stand: 19.42 Uhr) wurden 338 neue Corona-Ansteckungen gemeldet. 324 waren es am Dienstag.

Die Zahl der Patienten und Patientinnen, die wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt wurden, sank von 61 auf 60. Davon lagen 14 weiter auf Intensivstationen (Vortag: 17). Von ihnen wurden elf beatmet. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz – also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden – stieg von 1,13 auf 1,41 an.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen stieg um 3 auf 1710. Als genesen gelten inzwischen rund 75.500 Menschen. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Stormarn (64,1), am niedrigsten im Kreis Schleswig-Flensburg (20,2).

Leonhard wirbt für Booster-Impfung

19.21 Uhr: Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard hat die über 70-Jährigen in Hamburg zur Corona-Auffrischungsimpfung aufgerufen. Neben den Bewohnern von Pflegeeinrichtungen könnten auch Pflegepersonal und Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit Patientenkontakt diese sogenannte Booster-Impfung erhalten, sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch. Zudem hätten Volljährige, die schon eine Einmalimpfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson erhalten haben, die Möglichkeit, ihren Impfschutz mit der Verabreichung eines mRNA-Impfstoffs von Biontech zu optimieren.

„Mit den Auffrischungsimpfungen können sich jene schützen, die möglichen Ansteckungen wegen ihrer Arbeit besonders ausgesetzt sind, und die Älteren, bei denen eine Erkrankung möglicherweise besonders schwer verlaufen könnte“, sagte Leonhard. Die Impfung könne bei Erstimpfung mit einem mRNA-Impfstoff frühestens sechs Monate nach der Grundimmunisierung verabreicht werden; die Optimierung nach der Johnson & Johnson-Impfung bereits nach vier Wochen.

In Hamburg werden die Auffrischungsimpfungen in den Pflegeeinrichtungen bereits seit einigen Wochen angeboten. Über 70-Jährige, die zu Hause leben, sollten sich an ihren Hausarzt wenden. Beschäftigte in der Pflege und medizinischen Berufen könnten die Booster-Impfung entweder an ihrem Arbeitsplatz, beim Hausarzt oder bei einem der zahlreichen mobilen Impfangebote der Stadt erhalten, hieß es.

Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern steigt

18.38 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen liegt in Mecklenburg-Vorpommern weiter über Vorwochenniveau. Am Mittwoch meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) 247 neue Fälle nach 203 am Mittwoch vergangener Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nunmehr bei 65,4. Vor einer Woche betrug dieser Wert 56,6.

Auch die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern ist gestiegen – von 49 am Mittwoch vergangener Woche auf jetzt 62. Auf Intensivstationen lagen davon am Mittwoch 19 Patienten nach 16 vor einer Woche. Ein Mensch starb im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, so dass die Zahl der Opfer seit Beginn der Pandemie auf 1221 stieg.
Auf der Corona-Risikokarte des Landes sind alle Landkreise und kreisfreien Städte bis auf den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im gelben Bereich. Dort liegen die Sieben-Tage-Inzidenzen über dem Wert von 50. Ist das mindestens drei Tage lang so, gilt in vielen Bereichen die 3G-Regel. Schüler müssen dann zudem in der Schule Maske tragen, um weitere Ansteckungen zu vermeiden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen sank den Angaben zufolge im Vergleich zum Dienstag um 0,2 auf 1,9. Vor einer Woche betrug sie noch 1,2. Auf der Hospitalisierungs-Karte blieben alle Regionen grün eingefärbt. Erst ab einem Wert von 8 treten hier neue Regeln in Kraft.

Nach Corona-Ausbrüchen – Patientenschützer fordert Testpflicht

15.32 Uhr: Nach den größeren Corona-Ausbrüchen in Altenheimen in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hat die Deutsche Stiftung Patientenschutz eine tägliche Testpflicht für Bewohner und Mitarbeiter solcher Einrichtungen gefordert. „Wir rutschen derzeit in eine Phase ab, die für die vulnerablen Gruppen hochgefährlich ist“, sagte Vorstand Eugen Brysch am Mittwoch. Man benötige nun einen politischen Diskurs über intelligente Lösungen ohne Lockdown und Isolation. Dazu gehöre das tägliche Testen – auch von Menschen, die geimpft oder genesen seien. So könne man durch den Winter kommen, ohne von Ketteninfektionen überrascht zu werden.

In Norderstedt in Schleswig-Holstein war jüngst ein größerer Corona-Ausbruch in einem Senioren- und Pflegeheim bekannt geworden. Von den insgesamt 76 Bewohnern sind laut Kreisverwaltung derzeit 60 infiziert, von den rund 70 Mitarbeitern 19. Ein infizierter Bewohner starb. In einer Einrichtung in Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern starben in den vergangenen zwei Wochen sechs Bewohner im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Insgesamt wurden 66 Heimbewohner und 35 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet.

Corona-Ausbruch in Norderstedter Altenheim – Bewohner gestorben

14.18 Uhr: Nach dem Corona-Ausbruch in einem Senioren- und Pflegeheim in Norderstedt (Kreis Segeberg) ist ein 95 Jahre alter infizierter Bewohner gestorben. Ein weiterer sei in eine Klinik gebracht worden, sagte eine Sprecherin des Kreisverwaltung am Mittwoch. Die Behörde hatte am Montag über den Ausbruch in der Einrichtung informiert. Von den insgesamt 76 Bewohnerinnen und Bewohnern sind derzeit demnach 60 infiziert – die meisten ohne oder nur mit leichten Symptomen.

Von den rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Heims sind den Angaben nach mittlerweile 19 nachweislich mit dem Erreger infiziert. Von diesen seien einige nicht geimpft. Die Ursache des Ausbruchs war zunächst unklar. Der Kreisverwaltung zufolge gibt es zwar eine Vermutung, aber keine abschließende Erklärung. Während des Verfahren soll es keine weiteren Informationen geben.

In einer Pflegeeinrichtung in Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern gibt einen ähnlichen Fall. Dort sind sechs Bewohner gestorben.

Corona in Hamburg: Deutlich mehr Neuinfektionen als vor einer Woche

12.06 Uhr: Hamburg meldet heute 364 Corona-Neuinfektionen – deutlich mehr als am vergangenen Mittwoch, als 225 Neuinfektionen gemeldet wurden. Gestern waren es 240 neue Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 77,1 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner. Gestern lag der Wert bei 69,8, am vergangenen Mittwoch bei 59,9.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1763 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 18. Oktober). Binnen eines Tages wurde kein weiterer Todesfall erfasst.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 18. Oktober 101 Corona-Patienten behandelt (+14). Auf Intensivstationen lagen weiterhin 32 Corona-Patienten. 1.356.681 Menschen haben in Hamburg bis einschließlich Montag eine Impfung erhalten, 1.303.444 auch schon eine Zweitimpfung.

Corona-Lage in Niedersachsen relativ stabil

10.24 Uhr: In Niedersachsen bleibt die Corona-Lage relativ stabil, die Inzidenz und Belegung der Intensivbetten steigen aber wieder leicht an. Die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in den Kliniken während der vergangenen sieben Tage betrug auch am Mittwoch 2,3 pro 100.000 Einwohner. Damit veränderte sich die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz gegenüber dem Vortag nicht. Für die niedersächsischen Gesundheitsbehörden und Kommunen ist diese Größe der wichtigste Indikator zur Bewertung der Pandemie-Situation.

Die allgemeine Sieben-Tage-Inzidenz stieg hingegen geringfügig. Laut Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) lag sie zuletzt bei 50,7. Für Dienstag war noch ein Wert von 49,0 ermittelt worden. Landesweit wurden 941 neue Fälle gemeldet.

Im Herbst könnten die Fallzahlen wegen zunehmender Kontakte in Innenräumen weiter wachsen. Vor allem viele Ältere sind jedoch inzwischen geimpft. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Niedersachsen waren am Mittwoch 3,8 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt, ebenfalls ein leichter Anstieg gegenüber 3,6 Prozent tags zuvor.

50 Ausbrüche in sieben Tagen – wo sich Hamburger aktuell infizieren

6.46 Uhr: In der 41. Kalenderwoche registrierte die Hamburger Gesundheitsbehörde insgesamt 1248 Corona-Fälle. Für 161 Fälle war die Zuordnung zu einem Ausbruchsgeschehen möglich, insgesamt handelt es sich um 50 identifizierte Ausbrüche (ab zwei Personen). Zum Vergleich: In der Vorwoche waren 22 Ausbrüche identifiziert worden, vor zwei Wochen 23.

Zu einem großen Teil der erfassten Ausbruchssituationen innerhalb Hamburgs handelte es sich nach wie vor um das private Umfeld bzw. den Haushalt (35 Ausbrüche mit 92 Fällen), diese Daten teilte die Behörde in ihrem Corona-Briefing am Dienstag mit.

In 30 Fällen haben sich Personen die Infektion im Ausland zugezogen; Infektionsorte sind u. a. die die Türkei und zahlreiche weitere europäische und arabische Länder.

Das waren die News am 19. Oktober 2021:

324 Neuinfektionen in Schleswig-Holstein

21.22 Uhr: Die Zahl der registrierten Corona-Neuansteckungen in Schleswig-Holstein ist am Dienstag wieder deutlich gestiegen – auf 324 Fälle. Das geht aus den Zahlen der Landesmeldestelle vom Abend hervor. Am Montag hatten die Behörden 228 neue Fälle gezählt, am Dienstag vor einer Woche waren es 119.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Land kletterte auf 39,1. Am Vortag hatte die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 32,6 gelegen. 

Corona in Hamburg: Drei Altersgruppen mit Inzidenz über 100

19.58 Uhr: In der abgelaufenen Woche haben die Hamburger Gesundheitsämter insgesamt 1248 Infektionen mit dem Coronavirus erfasst. Ein Fünftel davon entfiel auf die 20- bis 29-Jährigen (268 Fälle), die Sieben-Tage-Inzidenz in dieser Altersgruppe stieg im Vergleich zur Vorwoche von 95,6 auf nun 110,9. Zwei weitere Altersgruppen wiesen am Stichtag Sonntag einen Wert von über 100 auf: die 6- bis 14-Jährigen (103,6) und die 15- bis 19-Jährigen (126,3).

So hoch waren in der 41. Kalenderwoche die Inzidenzen in den Altersgruppen:

  • Bei den 0- bis 5-Jährigen lag sie bei 55,3 (55 Infektionen),
  • bei den 6- bis 14-Jährigen bei 103,6 (157),
  • bei den 15- bis 19-Jährigen bei 126,3 (99),
  • bei den 20- bis 29-Jährigen bei 110,9 (268),
  • bei den 30- bis 39-Jährigen bei 68,8 (208),
  • bei den 40- bis 49-Jährigen bei 73,6 (183),
  • bei den 50- bis 59-Jährigen bei 51,0 (137),
  • bei den 60- bis 69-Jährigen bei 33,1 (63)
  • und bei den über 70-Jährigen bei 23,2 (63).

Die Fallzahlen je Altersgruppe hat die Hamburger Gesundheitsbehörde am Dienstag veröffentlicht. Die Inzidenzen hat die MOPO mit Bevölkerungsdaten vom Statistikamt Nord (Stichtag: 31. Dezember 2020) berechnet.

In Bremen gilt ab Freitag Warnstufe 1

18.59 Uhr: In der Stadt Bremen gilt von Freitag an die Corona-Warnstufe 1. Das hat der Senat am Dienstag beschlossen, wie das Gesundheitsressort mitteilte. Demnach müssen im Innenbereich von Veranstaltungen, Gastronomie, Kultureinrichtungen und Sportstätten die Menschen gegen Corona geimpft, von Corona genesen oder negativ auf Corona getestet sein (3G-Regel). In öffentlichen Verkehrsmitteln, in Verkaufsräumen und bei Großveranstaltungen ab 5000 Menschen muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Der Senat empfiehlt, einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Menschen einzuhalten, Hygienemaßnahmen umzusetzen und regelmäßig zu lüften.

Nachmeldungen: Inzidenz in Meck-Pomm steigt deutlich an

18.34 Uhr: Am Dienstag sind in Mecklenburg-Vorpommern 309 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Hierbei mussten die Daten für die Landeshauptstadt Schwerin und den Kreis Ludwigslust-Parchim jedoch manuell nachgetragen werden, teilte das zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Dienstag mit. Der tägliche Lagebericht wurde daher nur in einer Kurz-Version veröffentlicht. Am Vortag waren im Nordosten 44 Neuinfektionen gemeldet worden, am Dienstag vor einer Woche 225.

Die Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Schnitt der letzten 7 Tage stieg im Vergleich zum Vortag um 6,5 auf 61,4. Vor einer Woche lag dieser Wert mit 50,9 noch deutlich niedriger. Nur der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte lag laut Lagus-Angaben bei der Sieben-Tage-Inzidenz unter 50. Der höchste Wert wurde für den Kreis Ludwigslust-Parchim mit 78,8 ausgewiesen.

KVH-Vorsitzender Plassmann für „Freedom Day“

17.08 Uhr: Hamburgs Kassenärzte sprechen sich für einen sogenannten „Freedom Day“ aus. „Ich unterstütze den Vorschlag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, einen konkreten Tag zur Beendigung der Corona-Einschränkungen festzulegen“, sagte Walter Plassmann, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH), am Dienstag.

Anlass war die millionste Praxis-Impfung gegen das Virus, die am Dienstag von einer niedergelassenen Ärztin oder einem niedergelassenen Arzt in Hamburg vorgenommen werde. Plassmann: „Dies ist in nur sechs Monaten erreicht worden und unterstreicht die Leistungsfähigkeit des ambulanten Sektors“.

Nach KVH-Angaben dürften damit knapp drei Millionen Impfungen erfolgt und rund 85 Prozent aller erwachsenen Hamburger gegen Corona geimpft sein. Das Impf-Potenzial sei weitgehend ausgeschöpft, als Konsequenz fordere Plassmann daher eine Überprüfung der Corona-Maßnahmen.

Hamburger Dom öffnet auch im Winter – mit 2G-Regel

15.16 Uhr: Am 5. November startet der Hamburger Winterdom. Bis zum 5. Dezember lassen sich dann auf dem Heiligengeistfeld Zuckerwatte, Glühwein, Autoscooter und Co. genießen – aber nur für geimpfte oder genesene Besucher:innen. Dafür entfallen die Maskenpflicht und die Personenbegrenzung, teilte die Wirtschaftsbehörde am Dienstag mit.

Wie schon beim Sommerdom gibt es drei Eingänge, an denen der 2G-Nachweis kontrolliert wird. Die Kontaktnachverfolgung wird über die Luca-App gewährleistet. Von den Regeln nicht sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

„Unser Ziel ist es, so vielen Menschen wie möglich ein DOM-Erlebnis zu ermöglichen, welches der Zeit angemessen ist und einen entscheidenden Schritt in die Normalität von Veranstaltungen geht“, sagte Sören Lemke, Leiter des Dom-Referates der Wirtschaftsbehörde.

Hamburg weitet 2G-Regel aus

13.35 Uhr: Der Senat hat über die Aktualisierung der Coronavirus-Eindämmungsverordnung beraten. Sie soll am Samstag, den 23. Oktober in Kraft treten. Die meisten Regelungen bleiben bestehen, doch im Hinblick auf das 2G-Zugangsmodells hat die Stadt einige Änderungen beschlossen: Von Samstag an dürfen weitere Bereiche die 2G-Regel anwenden und ihre Türen nur noch für Geimpfte und Genesene öffnen.

So gilt die 2G-Option künftig auch für Friseure und weitere körpernahe Dienstleister sowie Teile des Einzelhandels. „Veranstalter kennen ihr Publikum selbst am besten, weshalb sie die Möglichkeit bekommen, selbst zu entscheiden“, begründet die stellvertretende Senatssprecherin Julia Offen die Entscheidung. Läden des alltäglichen Bedarfs wie Supermärkte, Drogerien und Apotheken sind da allerdings nicht inbegriffen.

Auch Betreiber von Winter- und Weihnachtsmärkten bekommen die Wahl, ob sie die 2G- oder 3G-Regeln anwenden wollen – entweder für den ganzen Markt oder „Verzehrszonen“. Alkohol darf ausgeschenkt werden, in einer 3G-Zone gilt ab 22 Uhr allerdings eine Sperrstunde.

Jetzt live: Senat äußert sich zu neuer Corona-Verordnung

12.30 Uhr: Der Hamburger Senat hat über eine neue Corona-Verordnung beraten. Das aktuelle Regelwerk läuft am Samstag aus. Über die Details informieren die Politiker im Anschluss auf einer Pressekonferenz:

Corona-Zahlen: 240 Neuinfektionen – mehr Patienten im Krankenhaus

12.10 Uhr: In Hamburg sind am Dienstag 240 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 65 mehr als am Montag und 59 mehr als am Dienstag vor einer Woche. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen ist dadurch wieder deutlich gestiegen und lag bei nun 69,8 (Vortag: 66,7). Vor einer Woche hatte der Wert bei 58,6 gelegen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1763 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 18. Oktober). Binnen eines Tages wurde kein weiterer Todesfall erfasst. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 94.944 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 89.300 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 18. Oktober 101 Corona-Patienten behandelt (+14). Auf Intensivstationen lagen weiterhin 32 Corona-Patienten. 1.356.681 Menschen haben in Hamburg bis einschließlich Montag eine Impfung erhalten, 1.303.444 auch schon eine Zweitimpfung.

Niedersachsen: 394 Neuinfektionen – Inzidenz sinkt leicht

10.45 Uhr: Niedersachsen hat am Dienstag 394 neue Infektionsfälle gemeldet (Vortag: 156; Vorwoche: 350). Damit sank die Sieben-Tage-Inzidenz im Landesdurchschnitt leicht auf 49,0 Fälle je 100.000 Einwohner – tags zuvor waren es 49,5, vor einer Woche 42,6 Fälle. Die Gesamtzahl der an oder mit dem Virus verstorbenen Menschen stieg auf 6031, binnen eines Tages wurden drei weitere Todesfälle erfasst.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Niedersachsen lag am Dienstag bei 2,3 – nach 2,2 am Vortag. Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Kranken stieg von 3,3 auf 3,6 Prozent. Schwellenwerte sind 5, 10 Prozent und 20 Prozent. Im Land gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien.

Senat berät heute über Verlängerung der Corona-Verordnung

8.30 Uhr: Der Hamburger Senat berät am Dienstag über eine neue Corona-Verordnung. Das aktuelle Regelwerk läuft am Samstag aus. Große Änderungen seien nicht zu erwarten, erklärte Senatssprecher Marcel Schweitzer. Über die Details will der Senat im Anschluss auf einer Pressekonferenz (12.30 Uhr) informieren. Die Corona-Verordnungen der Länder dürfen nach dem Bundesinfektionsschutzgesetz maximal vier Wochen gültig sein. Zurzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Hamburg deutlich über dem Wert von vor einem Jahr, als der Senat die ersten Regelungen auf dem Weg zu einem monatelangen Lockdown beschlossen hatte. Doch inzwischen sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) mehr als 70 Prozent der Hamburger vollständig gegen das Coronavirus geimpft.

Das waren die Corona-News am 18. Oktober:

75 Infizierte: Corona-Ausbruch in Pflegeheim in Norderstedt

20.59 Uhr: In einem Senioren- und Pflegeheim in Norderstedt in Schleswig-Holstein hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Wie die Kreisverwaltung am Montag mitteilte, sind von den insgesamt 76 Bewohnerinnen und Bewohnern im Haus „Hog’n Dor“ derzeit 60 infiziert. Drei von ihnen seien nicht geimpft, der Rest habe teilweise bereits die dritte Impfung erhalten. Zwei geimpfte Infizierte seien im Krankenhaus, dort aber nicht auf der Intensivstation. Die Übrigen hätten keine oder nur leichte Symptome. Von den rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seien 15 nachweislich mit Corona infiziert. Von diesen sei mehr als die Hälfte nicht geimpft.

Zu Beginn des Monats waren in der Einrichtung Einzelfälle bekanntgeworden. Nachdem die Zahl der Infizierten zunahm, veranlasste der Infektionsschutz des Kreises Tests aller Bewohner und des gesamten Personals. Wie es zu dem Ausbruch kam, wird noch ermittelt. Neuaufnahmen und Besuche sind in dem Heim aktuell nicht möglich.

„Dass es glücklicherweise bisher fast ausnahmslos milde Verläufe bei den Senior*innen gibt, zeigt, wie effektiv die Impfung ist“, kommentierte Arzt Christian Herzmann vom Gesundheitsamt. „Sie verhindert zwar nicht in jedem Fall eine Infektion, schützt aber dennoch sehr gut vor schweren Verläufen.“

Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt

20.02 Uhr: Die Zahl der registrierten Corona-Neuansteckungen in Schleswig-Holstein ist am Montag deutlich gestiegen auf fast 230 Fälle. Das geht aus den Zahlen der Landesmeldestelle vom Abend hervor. Die Behörden zählten aktuell 228 neue Corona-Infektionen, am Sonntag waren es 47 gewesen. Am Montag vor einer Woche waren 113 neue Fälle vermeldet worden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Land kletterte auf nun 32,6. Am Vortag hatte die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen noch klar unter 30 gelegen.

Meck-Pomm meldet so viele Tote wie zuletzt im Juli

19.46 Uhr: Zum Wochenbeginn sind in Mecklenburg-Vorpommern sieben neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das sei der höchste Wert seit dem 22. Juli, als neun Todesfälle registriert worden seien, sagte eine Sprecherin des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Montag. Damit stieg die Zahl der Todesfälle im Land seit Beginn der Pandemie auf 1219.

Darüber hinaus meldete das Amt 44 Corona-Neuinfektionen. Dabei fehlten allerdings zunächst die Zahlen für die Landeshauptstadt Schwerin und den Landkreis Ludwigslust-Parchim, wie es hieß. Beide Regionen sind direkt von einem Cyber-Angriff auf Computersysteme betroffen. Der Landkreis Ludwigslust-Parchim teilte am späten Montagnachmittag mit, er melde Fälle telefonisch ans Lagus und habe am Montag keine neue Infektion verzeichnet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde mit 54,9 angegeben (-0,4 gegenüber dem Vortag). Vor einer Woche hatte das Lagus 51 Neuinfektionen binnen einer Woche je 100.000 Einwohner gemeldet. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen lag damals ebenfalls bei 51.

Shopping, Weihnachtsmärkte, Friseure: Hamburg will 2G-Regeln offenbar ausweiten

17.40 Uhr: Am Dienstag will der Senat über Änderungen in der Corona-Verordnung informieren, die derzeit nur noch bis Samstag läuft. Wie der NDR berichtet, könnten die 2G-Regeln ausgeweitet werden und bald auch fürs Shopping oder beim Friseur gelten.

Im Einzelhandel oder bei körpernahen Dienstleistungen sollen Ungeimpfte demnach ausgeschlossen werden können, dafür würden andere Regeln wie etwa die Maskenpflicht entfallen. Geschäfte für den täglichen Bedarf dürften aber nicht von der Regel Gebrauch machen, darunter Supermärkte, Discounter, Drogerien oder Apotheken.

Wie es beim NDR weiter heißt, sollen sich Hamburger Weihnachtsmärkte aussuchen können, ob sie die 2G- oder die 3G-Regeln anwenden.

Ausbruch in Klinik: Ungeimpfte Mitarbeiterin könnte Patienten angesteckt haben

15.38 Uhr: Eine ungeimpfte Mitarbeiterin hat womöglich für einen Corona-Ausbruch in den Helios Kliniken in Schwerin gesorgt. Wie der NDR berichtet, hätten sich sieben Patient:innen der Palliativstation sowie acht Mitarbeitende mit dem Virus infiziert. Auslöserin des Ausbruchs könnte eine ungeimpfte Mitarbeiterin sein, teilte der Klinik-Geschäftsführer Daniel Dellmann demnach mit.

Ob die Mitarbeiterin noch gar keinen oder nur unvollständigen Impfschutz besitzt, blieb zunächst unklar. Die Klinik-Leitung appellierte wegen des Falls erneut an sein Personal, sich gegen Corona impfen zu lassen. Wie der NDR unter Berufung auf die Klinik schreibt, seien 70 Prozent der Mitarbeitenden vollständig geimpft.

Ärzte schließen Geimpfte aus – Kammer ermittelt

14.51 Uhr: Die Ärztekammer in Niedersachsen prüft im Rahmen ihrer Berufsaufsicht derzeit zwei Fälle, bei denen Ärzte aus Lüchow nur noch Ungeimpften Zutritt zu ihrer Praxis gewähren sollen. Das bestätigte eine Sprecherin der Kammer am Montag auf Anfrage. Nach Informationen des NDR Niedersachsen gelten beide Ärzte in der Region als Impfskeptiker. Wie der NDR schreibt, halte einer der beiden Mediziner die Impfung für den „größten Menschenversuch“.

Die Ärztekammer hat laut der Sprecherin grundsätzlich „erhebliche berufsrechtliche Bedenken“, wenn ganze Patientengruppen pauschal abgelehnt würden. Dies gelte nicht nur für den Ausschluss Geimpfter, sondern auch für den Ausschluss Ungeimpfter bei der Behandlung in Arztpraxen. Auch solche Fälle hatte es in Niedersachsen bereits gegeben.

Aufgabe der Ärztekammern in Deutschland ist es unter anderem, die Berufsausübung von Ärztinnen und Ärzten zu überwachen. Die beiden Ärzte in Lüchow schätzt die Ärztekammer Niedersachsen als Einzelfälle ein, andere Fälle dieser Art seien nicht bekannt. Zu den laufenden Prüfungen gab es seitens der Ärztekammer keine weiteren Informationen.

175 Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz steigt weiter an

11.55 Uhr: In Hamburg sind am Montag 175 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 40 mehr als am Sonntag und 50 mehr als am Montag vor einer Woche. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen ist dadurch wieder deutlich gestiegen und lag bei nun 66,7 (Vortag: 64,1). Vor einer Woche hatte der Wert bei 54,5 gelegen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1763 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 17. Oktober). Binnen eines Tages wurde ein weiterer Todesfall erfasst. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 94.704 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 89.200 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 15. Oktober 87 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 32 Corona-Patienten. 1.355.331 Menschen haben in Hamburg bis einschließlich Sonntag eine Impfung erhalten, 1.301.738 auch schon eine Zweitimpfung.

Corona-Zahlen: So ist die Lage in Niedersachsen

10.25 Uhr: Niedersachsen hat am Montag 156 neue Infektionsfälle gemeldet (Vortag: 498; Vorwoche: 222). Damit sank die Sieben-Tage-Inzidenz im Landesdurchschnitt leicht auf 49,5 Fälle je 100.000 Einwohner – tags zuvor waren es 50,0, vor einer Woche 42,7 Fälle. Die Gesamtzahl der an oder mit dem Virus verstorbenen Menschen blieb bei 6028, binnen eines Tages wurde kein weiterer Todesfall erfasst.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Niedersachsen lag am Sonntag unverändert bei 2,2. Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Kranken ging von 3,5 auf 3,3 Prozent zurück. Schwellenwerte sind 5, 10 Prozent und 20 Prozent. Im Land gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien.

Schule in Schleswig Holstein gestartet – Maskenpflicht bleibt

8.30 Uhr: Am Montag hat die Schule in Schleswig-Holstein nach den zweiwöchigen Herbstferien wieder begonnen. Die Maskenpflicht bleibt dabei zunächst bestehen. Wegen der vielen Reiserückkehrer besteht nach Angaben des Bildungsministeriums ein erhöhtes Infektionsrisiko. Nach Ende der Ferien waren bundesweit die Infektionszahlen meist gestiegen, hieß es weiter. Daher gilt in Klassenräumen und Gängen im Schulgebäude in den ersten zwei Wochen nach den Herbstferien weiterhin die Maskenpflicht. Auf dem Schulhof muss niemand Maske tragen. Regelmäßige Tests sollen ebenfalls für Sicherheit sorgen. Die Regierung will die Corona-Zahlen in den ersten Wochen beobachten und die Regeln an das Infektionsgeschehen anpassen.

Das waren die Corona-News am 17. Oktober:

Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt leicht

19.57 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Sonntag leicht gestiegen: auf 28,8 – nach 27,9 am Samstag. Das geht aus den Zahlen der Landesmeldestelle vom Abend hervor. Am Sonntag vergangener Woche hatte die Inzidenz bei 27,5 gelegen.

Es wurden aktuell 47 neue Corona-Infektionen gemeldet, am Vortag waren es 105. Die Zahl der Patienten und Patientinnen, die wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt wurden, blieb unverändert bei 53. 16 lagen weiter auf Intensivstationen, von denen 9 beatmet wurden – diese Zahlen blieben ebenfalls stabil. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz – also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden – gab die Meldestelle weiter mit 1,31 an.

Auch die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen blieb unverändert bei 1703.

Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Neumünster (51,3), am niedrigsten in Nordfriesland (12,0).

Wieder Schule mit Präsenzpflicht in Hamburg: Diese Corona-Regeln gelten

19.12 Uhr: Mit Präsenz-, Masken- und Testpflicht beginnt in Hamburg am Montag nach den zweiwöchigen Herbstferien wieder die Schule. Reiserückkehrer aus dem Ausland müssen, sofern sie nicht geimpft oder vollständig genesen sind, vor Betreten des Schulgeländes einen negativen Corona-Test vorlegen, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte.

Am ersten Schultag bestehe vor Unterrichtsbeginn auch auf dem Schulgelände noch die Möglichkeit, einen Schnelltest zu absolvieren. Da man aufgrund von Reiserückkehrern von einem steigenden Infektionsgeschehen ausgehen müsse, sollen die Schülerinnen und Schüler in den ersten zwei Wochen jeweils drei statt zwei Mal auf Corona getestet werden.

Nach rund zehnmonatiger, pandemiebedingter Aussetzung gilt ab sofort auch wieder die Präsenzpflicht. Bislang konnten Eltern oder volljährige Schüler selbst entscheiden, ob sie beziehungsweise ihre Kinder in den Schulen oder digital zu Hause am Unterricht teilnehmen. Trotz anderslautender Forderungen seitens der Opposition gilt in Hamburg die Maskenpflicht in Unterrichtsräumen und in allen Klassenstufen zumindest vorerst unverändert weiter.

48 neue Corona-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern

16.33 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntag 48 weitere Corona-Ansteckungen registriert worden. Allerdings wurden vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) für die Landeshauptstadt Schwerin und den Landkreis Ludwigslust-Parchim, deren Computersysteme nach einem Hackerangriff am Freitag lahmgelegt waren, erneut keine neuen Fälle ausgewiesen. Am Samstag hatte das Lagus landesweit 90 bestätigte Neuinfektionen gemeldet, am Sonntag vor einer Woche 67. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nunmehr bei 55,3 neuen Ansteckungen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche – nach 50,0 am Sonntag vor einer Woche.

Die Zahl der Krankenhauseinweisungen und die Auslastung der Intensivstationen mit Covid-Patienten sind nach Lagus-Angaben überall weiter niedrig. In den Kliniken des Landes lagen am Sonntag demnach 56 Covid-Patienten, genau so viele wie am Vortag. Von ihnen wurden 19 auf der Intensivstation behandelt, einer weniger als am Samstag.

Bei der Hospitalisierungs-Inzidenz liegen alle Regionen des Landes weiterhin im grünen Bereich. Sie gibt die Zahl der Menschen an, die je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Covid-19 stationär in ein Krankenhaus aufgenommen wurden. Landesweit betrug dieser Wert am Sonntag 1,5, nach 1,7 am Samstag.

Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus seit Beginn der Pandemie Gestorbenen blieb am Wochenende unverändert bei 1212.

Ende von Gratis-Tests hat Folgen für Cafés und Restaurants

14.25 Uhr: Das Gastgewerbe in Niedersachsen bekommt das Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests bereits vereinzelt zu spüren. „Es haben schon Gastronomen signalisiert, dass sie weniger Gäste haben”, sagte die Geschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Niedersachsen, Renate Mitulla, der Deutschen Presse-Agentur. Die Gastronomen hätten berichtet, dass Gäste, die bislang mit negativem Corona-Test in die Betriebe kamen, nun fernblieben. Noch seien dies aber nur einzelne Meldungen. Ein genauer Trend lasse sich noch nicht ausmachen, sagte Mitulla. Dies sei erst in einigen Wochen möglich.

Die sogenannten Bürgertests sind seit vergangenem Montag für die meisten Menschen in Deutschland nicht mehr kostenlos. Wer einen Schnelltest, durchgeführt von geschultem Personal, für einen Restaurantbesuch oder den Eintritt ins Kino braucht, muss die Bescheinigung nun in der Regel selbst zahlen. Gratis bleiben die Tests noch für Menschen, die sich nicht impfen lassen können. In Niedersachsen wenden Gaststätten und Hotels laut Dehoga etwa zu gleichen Teilen die 2G- und die 3G-Regel an.

Bei 2G ist der Zutritt nur für Geimpfte und Genesene möglich. Bei 3G sind auch Gäste mit negativen Testergebnis willkommen. In Kreisen und kreisfreien Städten, in denen die Inzidenz unter 50 liegt und keine Warnstufe gilt, können gastronomische Betriebe selbst entscheiden, ob sie 2G, 3G oder gar keine Beschränkungen vorgeben. Ab einer Inzidenz von 50 oder der Warnstufe 1 ist die 3G-Regel verpflichtend.

135 Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz steigt deutlich auf 64,1

12.05 Uhr: In Hamburg sind am Sonntag 135 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 42 weniger als am Samstag aber 67 mehr als am Sonntag vor einer Woche. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen ist dadurch wieder deutlich gestiegen und lag bei nun 64,1 (Vortag: 60,5). Vor einer Woche hatte der Wert bei 59,8 gelegen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1763 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 16. Oktober). Binnen eines Tages wurde ein weiterer Todesfall erfasst. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 94.529 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 89.000 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 15. Oktober 87 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 32 Corona-Patienten. 1.351.746 Menschen haben in Hamburg bis einschließlich Donnerstag eine Impfung erhalten, 1.297.620 auch schon eine Zweitimpfung.

Niedersachsen: 498 Neuinfektionen – Inzidenz steigt auf 50

10.45 Uhr: Niedersachsen hat am Sonntag 498 neue Infektionsfälle gemeldet (Vortag: 758; Vorwoche: 376). Damit stieg die Sieben-Tage-Inzidenz im Landesdurchschnitt auf 50,0 Fälle je 100.000 Einwohner – tags zuvor waren es 48,4, vor einer Woche 41,4 Fälle. Die Gesamtzahl der an oder mit dem Virus verstorbenen Menschen blieb bei 6028, binnen eines Tages wurde kein weiterer Todesfall erfasst.

Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Niedersachsen stieg am Sonntag leicht auf 2,2 – nach 2,1 am Vortag. Die Intensivbetten-Belegung mit Covid-19-Kranken stieg von 3,3 auf 3,5 Prozent. Schwellenwerte sind 5, 10 Prozent und 20 Prozent. Im Land gibt es aktuell ein Corona-Warnstufensystem mit drei Kategorien.

Nur 38 Prozent der Corona-Impfungen bei Hamburger Ärzten

8.50 Uhr: Anders als die jährlichen Grippe-Impfungen sind viele Corona-Schutzimpfungen nicht bei den niedergelassenen Ärzten verabreicht worden, sondern durch öffentliche Angebote. So seien von den bundesweit bislang gut 109 Millionen Erst- und Zweitimpfungen knapp 61 Millionen oder fast 56 Prozent in Impfzentren oder von mobilen Impfteams gespritzt worden, sagte der Sprecher der Hamburger Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, der Deutschen Presse-Agentur. Gut 44,5 Millionen oder 40 Prozent der Impfdosen wurden laut seiner bundesweiten Auswertung (Datenstand 12. Oktober) in Arztpraxen verabreicht, knapp 2,5 Millionen oder gut 2 Prozent von Betriebsärzten.

Die Situation in Hamburg stelle sich ähnlich wie im Bund dar, sagte Helfrich. „Die wichtigste Rolle für die Versorgung der Bevölkerung mit der Corona-Schutzimpfung spielten die städtischen Angebote.” Trotz der im Bundesvergleich überdurchschnittlich hohen Zahl an niedergelassenen Ärzten in der Stadt hätten diese weniger Impfungen verabreicht als im Bundesschnitt. „Dies wird aber durch die Angebote der Betriebsmediziner wieder wettgemacht, die sich stärker als im Bundesschnitt an der Impfkampagne in der Stadt Hamburg beteiligten”, sagte er.

Laut seiner Auswertung wurden in Hamburg bisher insgesamt 2.556.795 Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt. „1.450.092 dieser Impfungen sind durch die Stadt organisiert worden – im Impfzentrum, durch die mobilen Teams und in den dezentralen Impfangeboten, ein Anteil von rund 57 Prozent.” 38 Prozent der Impfungen seien in Arztpraxen verabreicht worden, rund 5 Prozent durch die Betriebsärzte.

Das waren die Corona-News am 16. Oktober:

Inzidenz in Schleswig-Holstein bleibt stabil

22.02 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein schwankt weiterhin nur geringfügig. Die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen betrug am Samstag 27,9 – nach 27,1 am Freitag. Das geht aus Zahlen der Landesmeldestelle vom Abend hervor. Am Samstag vergangener Woche hatte die Inzidenz bei 27,1 gelegen. Es wurden aktuell 105 neue Corona-Infektionen gemeldet, 21 weniger als am Vortag.

Niedersachsen: Zwei Ärzte lassen nur Ungeimpfte in ihre Praxis

19.02 Uhr: Zwei Ärzte in Lüchow schließen Geimpfte aus ihrer Praxis aus: Sie behandeln nur Ungeimpfte. Darüber berichtet der NDR. Einer der beiden, ein Orthopäde, begründete den Ausschluss der Geimpften damit, dass von ihnen eine Gefahr für Ungeimpfte ausgehe. Nach der Impfung würden sie ein Protein bilden, das über die Haut oder durch Tröpfcheninfektion weitergegeben werde und Ungeimpfte krank oder unfruchtbar mache.

Beide Ärzte gelten als Impfskeptiker. Wie der NDR schreibt, halte einer der beiden Mediziner die Impfung für den „größten Menschenversuch“.

Die Ärztekammer als zuständige Aufsichtsbehörde soll die beiden Fälle bereits überprüfen. Bislang habe es in Niedersachsen nur Fälle gegeben, in denen Ungeimpfte abgelehnt wurden. Die Kammer habe gegen die Ablehnung von Patienten grundsätzlich „erhebliche berufsrechtliche Bedenken.“

90 Neuinfektionen in Meck-Pomm – zwei Regionen fehlen nach Hackerangriff

17.17 Uhr: Der Trend bei den Corona-Neuinfektionen zeigt im Wochenvergleich in Mecklenburg-Vorpommern weiter nach oben. Am Samstag meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) 90 neue bestätigte Fälle. Dabei fehlen erneut die Angaben für die Landeshauptstadt Schwerin und den Landkreis Ludwigslust-Parchim, deren Computersysteme nach einem Hackerangriff am Freitag lahmgelegt waren. Bei beiden Regionen steht die Zahl Null in der Tabellenspalte mit den täglichen Neuinfektionen.

Vor einer Woche waren dem Lagus 99 bestätigte Neuinfektionen von den Gesundheitsämtern in MV gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nunmehr bei 56,3 neuen Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche – nach 46,9 am Samstag vor einer Woche.

Erneut lange Schlangen bei Impfaktion im Einkaufszentrum

16.23 Uhr: Die Impfaktion im Einkaufszentrum „Hamburger Meile“ stieß am Samstag erneut auf großes Interesse. Im Obergeschoss bildete sich eine lange Schlange Impfwilliger, die sich mit „Johnson & Johnson“ oder „Biontech“ gegen das Coronavirus schützen lassen wollten. Für das Einkaufszentrum ist der Andrang mittlerweile Routine, zuvor hatte es bereits am verkaufsoffenen Sonntag im September sowie an den ersten beiden Samstagen im Oktober Impfaktionen gegeben, die gut angenommen wurden.

Für den 23. und 30. Oktober sind weitere Termine geplant, jeweils von 12.30 Uhr bis 19.30 Uhr können Interessierte ohne Voranmeldung eine Impfung erhalten. Mitzubringen ist lediglich ein gültiges Ausweisdokument.

Inzidenz in Niedersachsen gestiegen

14.42 Uhr: Niedersachsens Corona-Inzidenz stieg am Samstag von 45,4 auf nun 48,4. Die Zahl der Hospitalisierungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche blieb aber unverändert, sie wird von den Behörden mit 2,1 angegeben.

Landesweit wurden 758 weitere Infektionen sowie neun Todesfälle registriert.

Hamburg meldet 177 neue Corona-Fälle – Inzidenz bei 60,5

12.12 Uhr: Die Corona-Inzidenz ist in Hamburg am Samstag wieder leicht gesunken: Wie die Gesundheitsbehörde mitteilte, liegt sie nun bei 60,5, am Vortag betrug sie noch 61,1. Insgesamt wurden 177 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden registriert (Freitag: 215).

Auch die Zahl der in Krankenhäusern mit Corona liegenden Patienten sank leicht: Am Samstag betrug die Zahl 87, davor 95. Die Zahl der Intensivpatienten blieb dagegen gleich (32), eine weitere Person ist laut Gesundheitsbehörde in Hamburg an Covid-19 gestorben. Somit haben den Angaben nach 1732 Menschen in Hamburg durch oder mit dem Virus ihr Leben verloren.

In der Hansestadt sind mit Stand Samstag 1.351.746 Menschen mindestens einmal gegen Corona geimpft worden, 1.297.620 haben auch eine Zweitimpfung erhalten. 94.394 Menschen sind in Hamburg bereits an Corona erkrankt gewesen, davon gelten 88.900 als geheilt.

Nur 38 Prozent der Corona-Impfungen bei Hamburger Ärzten

9.44 Uhr: Anders als die jährlichen Grippe-Impfungen sind viele Corona-Schutzimpfungen nicht bei den niedergelassenen Ärzten verabreicht worden, sondern durch öffentliche Angebote. So seien von den bundesweit bislang gut 109 Millionen Erst- und Zweitimpfungen knapp 61 Millionen oder fast 56 Prozent in Impfzentren oder von mobilen Impfteams gespritzt worden, sagte der Sprecher der Hamburger Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich. Gut 44,5 Millionen oder 40 Prozent der Impfdosen wurden laut seiner bundesweiten Auswertung (Datenstand 12. Oktober) in Arztpraxen verabreicht, knapp 2,5 Millionen oder gut 2 Prozent von Betriebsärzten.

Die Situation in Hamburg stelle sich ähnlich wie im Bund dar, sagte Helfrich. „Die wichtigste Rolle für die Versorgung der Bevölkerung mit der Corona-Schutzimpfung spielten die städtischen Angebote.“ Trotz der im Bundesvergleich überdurchschnittlich hohen Zahl an niedergelassenen Ärzten in der Stadt hätten diese weniger Impfungen verabreicht als im Bundesschnitt. „Dies wird aber durch die Angebote der Betriebsmediziner wieder wettgemacht, die sich stärker als im Bundesschnitt an der Impfkampagne in der Stadt Hamburg beteiligten“, sagte er.

Laut seiner Auswertung wurden in Hamburg bisher insgesamt 2.556.795 Erst- und Zweitimpfungen durchgeführt. „1.450.092 dieser Impfungen sind durch die Stadt organisiert worden – im Impfzentrum, durch die mobilen Teams und in den dezentralen Impfangeboten, ein Anteil von rund 57 Prozent.“ 38 Prozent der Impfungen seien in Arztpraxen verabreicht worden, rund 5 Prozent durch die Betriebsärzte.

Hier können sie Hamburgs Student:innen impfen lassen

Das Studierendenwerk Hamburg bietet in verschiedenen Wohnanlagen ein Impfangebot an. So können sich alle Hamburger Studierende in der Wohnanlage Margaretha-Rothe-Haus am 18. Oktober und am 9. November sowie im Gustav-Radbruch-Haus am 21. Oktober und am 11. November zwischen 14 und 17 Uhr eine Spritze geben lassen. Gerade für das aktuelle Wintersemester lohnt sich eine Impfung: „Endlich ist Studieren in Präsenz wieder möglich”, erklärt Geschäftsführer des Studierendenwerks, Jürgen Allemeyer. Die letzten Semester waren vor allem wegen fehlender sozialer Kontakte für viele Studierende sehr hart, erklärt er weiter. „Umso wichtiger ist es jetzt dafür zu sorgen, dass Studieren die so wichtigen Begegnungen, der Austausch und das Knüpfen von Kontakten auf dem Campus erlebbar bleiben.“ Eine Terminvereinbarung ist vorab nicht nötig, es wird lediglich ein Personalausweis, ein Reisepass und, wenn vorhanden, ein Impfpass benötigt.

Das waren die Corona-News vom 15. Oktober

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein leicht gesunken

20.21 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist leicht gesunken. Die Zahl neuer Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lag am Freitag bei 27,1, nach 27,8 am Donnerstag. Das geht aus Zahlen der Landesmeldestelle vom Abend hervor. Am Freitag vergangener Woche hatte die Inzidenz bei 27,2 gelegen. 126 neue Corona-Infektionen wurden gemeldet, 24 weniger als am Vortag. 53 Menschen wurden wegen einer Infektion im Krankenhaus behandelt, 3 weniger als am Donnerstag. Auf Intensivstationen lagen 16 Corona-Patienten (Donnerstag: 18), 9 wurden beatmet (Donnerstag: 8).

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz – also die Zahl der Corona-Kranken, die je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken aufgenommen wurden – wurde mit 1,31 angegeben, nach 1,37 am Donnerstag. Zwei weitere Menschen starben im Zusammenhang mit Sars-CoV-2, die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie erhöhte sich damit auf 1703. Als genesen gelten inzwischen etwa 74.900 Menschen. Am höchsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Land in Stormarn (49,4), am niedrigsten ist der Wert in Nordfriesland mit 11,4.

Norden: 20-Jähriger positiv auf Corona – Unfall auf dem Weg zum Arzt

18.13 Uhr: Auf der Bundesstraße 111 bei Gützkow im Landkreis Vorpommern-Greifswald hat es einen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gegeben. Die Polizei teilte am Freitag mit, dass nach ersten Erkenntnissen ein 20-jähriger Fahrer zu spät bemerkte, dass ein Wagen vor ihm verkehrsbedingt gehalten hatte. Trotz Gefahrenbremsung sei das Auto wegen mangelnden Sicherheitsabstands auf das stehende Fahrzeug einer 67-jährigen Fahrerin aufgefahren. Dieses sei dadurch wiederum auf das davor haltende Auto geschoben worden. Der 20-jährige Unfallverursacher sowie die 67-Jährige seien dabei leicht verletzt worden und in ein Krankenhaus gebracht worden.

Der 20-Jährige teilte den Rettungskräften mit, dass ein zuvor selbst durchgeführter Coronatest positiv gewesen sei, weshalb er für einen PCR-Test auf dem Weg zum Arzt gewesen sei. Bei dem Unfall sei insgesamt ein Schaden von etwa 30.000 Euro entstanden. Die B111 bei Gützkow habe für etwa anderthalb Stunden komplett und dann etwa eine Stunde halbseitig gesperrt werden müssen. 

148 Corona-Neuinfektionen in Meck–Pomm – aber zwei Regionen fehlen

17.25 Uhr: Der Trend bei den Corona-Neuinfektionen zeigt in Mecklenburg-Vorpommern weiter nach oben. Am Freitag meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) 148 neue bestätigte Fälle. Dabei fehlen die Angaben für die Landeshauptstadt Schwerin und den Landkreis Ludwigslust-Parchim, deren Computersysteme nach einem Hackerangriff am Freitag lahmgelegt waren. Bei beiden Regionen steht die Zahl null in der Tabellenspalte mit den täglichen Neuinfektionen. Vor einer Woche waren dem Lagus 118 bestätigte Neuinfektionen von den Gesundheitsämtern in MV gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nunmehr bei 57,5 nach 47,2 am Freitag vor einer Woche.

Auf der Risiko-Karte des Landes sind weiterhin nur zwei Regionen grün: die Landeshauptstadt Schwerin und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. In allen anderen Landkreisen und kreisfreien Städten zeigt die Warnampel Gelb, weil dort die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen über 50 liegt. In der Hansestadt Rostock, die am Freitag den dritten Tag in Folge als gelbe Zone ausgewiesen war, gilt ab Sonntag die 3G-Regel. Ab Montag muss in Schulen und Horten wieder Maske getragen werden.

Die Zahl der Krankenhauseinweisungen und die Auslastung der Intensivstationen mit Covid-Patienten sind nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) jedoch weiter überall niedrig. In den Kliniken des Landes lagen am Freitag demnach 56 Covid-Patienten, neun mehr als am Vortag. Von ihnen werden 18 auf der Intensivstation behandelt, einer mehr als am Donnerstag. Ein Mensch starb in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, so dass die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie bei 1212 liegt.

Insgesamt haben sich den Angaben zufolge bisher 50.816 Menschen im Land nachweislich mit dem Virus infiziert. Bei der Hospitalisierungs-Inzidenz liegen alle Regionen des Landes weiterhin im grünen Bereich. Sie gibt die Zahl der Menschen an, die je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit Covid-19 stationär in ein Krankenhaus aufgenommen wurden. Landesweit betrug dieser Wert 1,7. Eine Höherstufung auf der Ampelkarte wird ab dem Wert 8,0 vorgenommen. Mindestens einmal geimpft sind laut dem RKI-Impfdashboard 66,4 Prozent der Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns, 64,0 Prozent besitzen demnach einen vollständigen Impfschutz. Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die Impfquote insgesamt etwas höher liegt, als in der Statistik ausgewiesen ist.

Niedersachsen: Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen deutlich gesunken

16.11 Uhr: Der Corona-Sieben-Tage-Inzidenzwert bei Kindern und Jugendlichen in Niedersachsen ist deutlich gesunken. In der vergangenen Woche lag dieser Wert bei den Sechs- bis Elfjährigen etwa bei 92,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, wie das Kultusministerium der dpa am Freitag in Hannover unter Berufung auf das Landesgesundheitsamt mitteilte. Einen Monat zuvor lag dieser Wert in dieser Altersgruppe demnach noch bei 192,4. Der Wert ist in diesen vier Wochen bis auf einen minimalen Ausreißer kontinuierlich gesunken.

Bei den 12- bis 19-Jährigen sank die Sieben-Tage-Inzidenz im selben Zeitraum ebenfalls deutlich, von 167,5 auf 67,8. Bei den bis zu fünfjährigen Menschen war den Angaben zufolge ein Rückgang von 116,7 auf 41,2 zu verzeichnen. Auch bei den Erwachsenen sanken die Infektionszahlen in fast allen Altersgruppen – nur bei den über 80-Jährigen wurde eine Zunahme von 22,4 auf 27,6 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern ermittelt. Zahlen für diese Woche lagen zunächst noch nicht vor.

2G-Regelung in Supermärkten auch in Niedersachsen möglich

14.51 Uhr: Supermärkte in Niedersachsen können – wenn sie möchten – nur geimpften und genesenen Menschen Zutritt zu ihren Läden gewähren. „Auch in Niedersachsen würde für den Einzelhandel und auch für die Supermärkte die Option bestehen, sich für 2G zu entscheiden“, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums der „Neuen Deister-Zeitung“ am Freitag.

In dieser Woche hatte Hessen erklärt, dass das 2G-Optionsmodell auf den gesamten Einzelhandel ausgeweitet werde, also auch auf den Lebensmittel-Einzelhandel. „Wir gehen davon aus, dass diese Option eher nur tageweise genutzt wird und Geschäfte des alltäglichen Bedarfs davon keinen Gebrauch machen werden“, sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) laut Mitteilung.

Wer die 2G-Regel einführt, kann laut Corona-Landesverordnung auf die Maskenpflicht und das Abstandhalten verzichten. Dies ist bereits in der bestehenden Verordnung geregelt. Der Handelsverband Niedersachsen-Bremen (HNB) sieht eine solche Option mit großen Hürden im Alltag verbunden, etwa der Kontrolle beim Eingang. Der Anteil an interessierten Händlern am 2G-Modell sei verschwindend gering, sagte der HNB-Hauptgeschäftsführer, Mark Alexander Krack, der dpa am Freitag.

215 neue Fälle: Hamburgs Inzidenz steigt wieder

11.56 Uhr: Hamburgs Corona-Inzidenz liegt erstmals seit sechs Tagen wieder über 60: Am Freitag wurde sie von der Gesundheitsbehörde mit 61,1 angegeben. Am Donnerstag lag sie bei 59,1; vor einer Woche bei 61,0. Insgesamt sind binnen 24 Stunden 215 weitere Infektionen hinzugekommen.

Todesfälle kamen nicht dazu, laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Virus bei 1761.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 14. Oktober 93 Corona-Patienten behandelt (+5). Auf Intensivstationen lagen 32 Corona-Patienten (+1). 1.351.746 Menschen haben in Hamburg bis einschließlich Donnerstag eine Impfung erhalten, 1.297.620 auch schon eine Zweitimpfung.

So viele Teststationen gibt es jetzt noch in Hamburg

10.58 Uhr: Seit Montag sind Corona-Schnelltest kostenpflichtig und werden im Rahmen der 3G-Nutzung nur noch von medizinischen Anbietern anerkannt. Im Internet wurde von der Stadt eine interaktive Karte veröffentlicht, die zeigt, an welchen Stellen sich anerkannte Test-Zentren befinden.

Laut Angaben der Hamburger Gesundheitsbehörde gebe es über das Statdgebiet verteilt zurzeit rund 80 Anbieter, darunter Ärzte, Apotheken, Hilfsorganisationen und medizinische Labore, bei denen man sich für 3G-Besuche testen lassen könne. Und es werden noch mehr.

„Um ein flächendeckendes Angebot zu gewährleisten, sind in Gebieten mit unzureichenden Test-Kapazitäten zusätzliche Anbieter von den Behörden mit Testungen beauftragt worden“, so Martin Helfrich, Sprecher der Gesundheitsbehörde. Tests kosten zwischen 12 und 40 Euro.

Inzidenz in Niedersachsen steigt

10.11 Uhr: Niedersachsens Corona-Werte sind am Freitag etwas gestiegen. Die Inzidenz der in Krankenhäusern behandelten Patient:innen liegt nun bei 2,1 (Vortag: 2,0), die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wuchs auf 45,4 (Vortag: 43,9).

Landesweit wurden 695 weitere Infektionen sowie drei Todesfälle registriert.

Neue Corona-Tests: Gesundheitsbehörde warnt schon vor falsch-positiven Ergebnissen

8.48 Uhr: Statt wie bisher zwei müssen Hamburger Schüler die ersten 14 Tage nach den Herbstferien drei Tests pro Woche durchführen – „um Infektionen möglichst rasch zu erkennen“, so Martin Helfrich, Sprecher der Gesundheitsbehörde. Auch die Maskenpflicht würde weiter bestehen bleiben.

Doch die Behörde warnt auch: „Weil ein Schnelltest eines anderen Herstellers als bislang verwendet wird, kommt es bei ungenauer Befolgung der Anleitung möglicherweise vermehrt dazu, dass Tests fälschlicherweise ein positives Ergebnis anzeigen.“ Wichtig sei es, so Helfrich weiter, einen reibungslosen Schulbeginn nach den Ferien zu ermöglichen.

Corona-Ausbrüche auf Kreuzfahrtschiffen: Großübung in Hamburg

6.52 Uhr: Corona-Ausbrüche auf Kreuzfahrtschiffen mit Tausenden Fahrgästen waren zu Beginn der Pandemie eine Herausforderung. Was in solchen Fällen zu tun ist, wollen Hamburger Behörden heute (9 Uhr) in einer Übung im Cruise Center Steinwerder durchspielen.

Allerdings wird nicht auf einem Schiff geübt, sondern im Abfertigungsgebäude des Terminals. Konkret werden bei der Übung Verfahrensweisen und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Einsatzkräfte und Behörden erprobt, darunter Gesundheits- und Hafenbehörden, Havariekommando des Bundes und der Küstenländer sowie Rettungsdienste.

Im Fokus stehen vor allem Schiffe mit vielen Menschen an Bord, wie zum Beispiel Kreuzfahrtschiffe. „Passagiere und Besatzung können bei Landausflügen mit verschiedensten Erregern in Kontakt kommen und diese auf dem Schiff verbreiten”, heißt es bei der Sozialbehörde der Hansestadt. „Außerdem stellen Kreuzfahrtschiffe ein mögliches Ziel für potenzielle terroristische Angriffe mit Biowaffen dar.”

Die Übung ist Teil eines Forschungsprojektes, das vom Hafen- und Flughafenärztlichen Dienst der Hansestadt (Hamburg Port Health Center, HPHC) koordiniert wird. Das Projekt wurde bereits vor Ausbruch der Corona-Pandemie gestartet. Die Ergebnisse sollen auch von anderen Häfen genutzt werden können

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