Hamburg von oben
  • Hamburg von oben (Symbolfoto).
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Hamburg verlängert Corona-Verordnung – diese Änderungen gelten ab morgen

Aktuelle Inzidenz- und Hospitalisierungswerte, Fallzahlen und aktuelle Entwicklungen: In unserem Newsblog halten wir Sie über die aktuelle Corona-Lage in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern auf dem Laufenden.

  • 689 neue Corona-Fälle in Hamburg – Inzidenz 281,3 (Stand Mittwoch, Quelle: RKI)*
  • 6290 neue Corona-Fälle in Niedersachsen – Inzidenz 363,2 (Stand Mittwoch, Quelle: RKI)*
  • 580 neue Corona-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern – Inzidenz 220,2 (Stand Mittwoch, Quelle: Lagus)*
  • 2176 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein – Inzidenz 420,7 (Stand Mittwoch, Quelle: Landesmeldestelle)*

*Die Zahlen werden von den lokalen Behörden nicht täglich veröffentlicht.

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein bei 420,7

19.51 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Mittwoch weiter gesunken. Der Wert lag bei 420,7, wie aus den Angaben der Landesmeldestelle hervorgeht. Am Tag zuvor hatte die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen noch 447,7 betragen. Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Unter anderem wegen rückläufiger Testzahlen muss davon ausgegangen werden, dass nicht alle Corona-Fälle erfasst werden.

Im Ländervergleich verzeichnet Schleswig-Holstein nach Angaben des Robert Koch-Instituts die höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Der bundesweite Durschnitt lag demnach am Mittwochmorgen bei 281,8.

Es wurden im Land 2176 neue Corona-Fälle gemeldet. 2809 waren es am Tag zuvor. In den Krankenhäusern lagen 257 Covid-Kranke – am Dienstag waren es noch 274. Auf der Intensivstation wurden 23 Corona-Patienten behandelt – einer mehr als am Vortag – und weiterhin 10 beatmet.

Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie im Land 2537 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das heißt, seit Dienstag wurden fünf weitere Todesfälle gemeldet.

Die Zahl der in Krankenhäuser neu aufgenommenen Corona-Erkrankten je 100 000 Menschen binnen einer Woche – die Hospitalisierungsinzidenz – stieg binnen eines Tages von 3,02 auf 3,44.

Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen meldeten der Kreis Plön (503,3), die Stadt Flensburg (472,6) und der Kreis Schleswig-Flensburg (471,8), die niedrigste verzeichnete der Kreis Dithmarschen mit 331,7.

Corona: Sieben-Tage-Inzidenz in MV weiter rückläufig

18.03 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Mecklenburg-Vorpommern weiter gesunken. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in einer Woche pro 100.000 Einwohner lag am Mittwoch bei 220,2 nach 228,0 am Vortag und 285,6 vor einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die bundesweite Inzidenz am Morgen mit 281,8 an. Sie liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen. Sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion wurden im Nordosten gemeldet. Deren Gesamtzahl stieg damit seit Beginn der Pandemie auf 2231.

Das Landesamt verzeichnete binnen 24 Stunden 580 Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 683. In den Kliniken des Landes wurden am Mittwoch 185 mit Corona infizierte Patienten behandelt, zwei weniger als am Dienstag. Auf den Intensivstationen lagen 14 Patienten, drei weniger als am Vortag.

Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der in Krankenhäuser neu aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, gab das Landesamt am Mittwoch mit 1,0 an – eine leichte Steigerung um 0,1 im Vergleich zum Dienstag.

Hamburg verlängert Corona-Verordnung – das gilt ab morgen

15.15 Uhr: Vor dem Ablauf ihrer vierwöchigen Laufzeit ist die Corona-Verordnung verlängert worden. Dabei gibt es ab Donnerstag (26. Mai) einige Veränderungen, wie die Sozialbehörde am Mittwoch mitteilte:

Einige Regeln an den Schulen werden leicht angepasst. Heißt konkret: Die Zugangsregelungen für schulfremde Personen entfallen; außerdem müssen dem Personal in Kitas künftig zwei statt wie bislang drei Tests pro Woche angeboten werden.

Beim Besuch in Pflegeeinrichtungen ist künftig eine medizinische Maske anstelle der FFP2-Maske ausreichend und die Testregeln werden angepasst. Änderungen ergeben sich auch bei den Schutzvorschriften für Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Tagesförderstätten und Frühförderstellen. 

Bereits zuvor waren Änderungen vorgenommen worden, die sich auf den Nachweis der Infektion beziehen. Es gilt daher: Wessen Selbsttest positiv ausfällt, der soll sich isolieren und einen Antigen-Schnelltest in einer anerkannten Teststelle durchführen lassen. Fällt auch dieser positiv aus, ist eine Isolierung von fünf Tagen zu Hause verpflichtend vorgeschrieben. 

Einer gesonderten Anordnung durch das Gesundheitsamt bedarf es nicht. Es werden aus diesem Grund auch keine Isolationsanordnungen mehr verschickt. Wer infolge einer Infektion erkrankt und arbeitsunfähig ist, erhält eine entsprechende Bescheinigung wie üblich in der Arztpraxis. Infizierte Personen, die keine Krankheitssymptome haben, können zum Nachweis der Infektion und der Isolierungspflicht den positiven Testbefund (Antigen-Schnelltest oder PCR) vorlegen.

Es ist nicht mehr zwingend erforderlich, nach einem positiven Schnelltest einen PCR-Test durchführen zu lassen. Daher wird künftig auch kein Genesenennachweis automatisch zugestellt. Dieses Dokument hat mittlerweile für geimpfte Personen in der Regel keine Relevanz mehr. Wer aus persönlichen Gründen oder zu Nachweiszwecken eine Bestätigung über die Infektion und die anschließende Genesung benötigt, muss künftig selbst tätig werden und einen PCR-Test durchführen lassen.

Der Verordnungstext ist online unter hamburg.de/verordnung abrufbar. Die Verordnung gilt in dieser Fassung bis zum 22. Juni 2022.

Corona-Inzidenz in Hamburg sinkt auf 281,3

14.40 Uhr: Die Hamburger Corona-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) gesunken und liegt nun bei 281,3. Zum Vergleich: Am vergangenen Freitag hatte die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche noch bei 360,9 gelegen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat das RKI am Mittwochmorgen mit 281,8 angegeben.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage: Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Binnen eines Tages kamen in Hamburg 689 neue Fälle hinzu. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden damit in der Stadt mindestens 578.596 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen erhöhte sich nach RKI-Angaben um 6 auf 2643.

Dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge wurden am Mittwoch (14.18 Uhr) 9 Covid-Kranke auf Hamburger Intensivstationen behandelt (-6). Davon mussten 5 Patienten invasiv beatmet werden (=).

Dem RKI zufolge wurden (Stand: Mittwoch) bisher 86,4 Prozent der Hamburger mindestens einmal geimpft. 83,8 Prozent verfügen demnach über den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze. Die Quote bei den Auffrischungsimpfungen liegt weiter bei 61,5 Prozent. Zwei Auffrischungsimpfungen haben inzwischen 6,9 Prozent erhalten.

Zahl der Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen deutlich gesunken

11.01 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen sinkt spürbar, bleibt aber im Vergleich der Bundesländer noch immer hoch. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 363,2 – nach 412,7 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert werden. Vor einer Woche lag der Wert bei 555,3. Höher als in Niedersachsen war die Inzidenz am Mittwoch nur in Schleswig-Holstein (447,8) und in Bremen (419,6).

Die Inzidenz liefert jedoch kein vollständiges Bild der Corona-Lage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom Robert Koch-Institut erfasster Fälle aus – auch weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen positiver Tests oder Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

In Niedersachsen wurden 6290 Neuinfektionen erfasst. 22 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz in den Kliniken stieg auf 6,0, am Dienstag lag der Wert bei 5,9. Diese Zahl gilt als maßgeblicher Wert zur Bewertung der Lage – sie misst, wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus kamen. Die Belegung der zur Verfügung stehenden Intensivbetten im Land sank von 2,3 auf 2,0 Prozent.

Niedersachsens Gesundheitsministerin sauer auf Stiko

8.27 Uhr: Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens hat die Ständige Impfkommission (Stiko) scharf kritisiert. Das Verhalten der Stiko habe sie sehr geärgert, sagte die SPD-Politikerin dem Politikjournal „Rundblick“ (Mittwoch). Jugendliche in den USA, in Großbritannien und anderen Ländern seien längst gegen Covid-19 geimpft worden, während die Stiko immer noch geprüft habe. „Dann haben wir mit 33 der 50 Impfzentren vereinbart, dass Jugendliche auch ohne Stiko-Votum geimpft werden“, sagte sie. Das sei trotz der Kritik von Ärzten richtig gewesen.

Zuvor hatte die Stiko am Dienstag eine Empfehlung für eine Covid-Schutzimpfung für alle gesunden Kinder ab fünf Jahren veröffentlicht. Behrens sagte, mit einer Erstimpfquote bei den fünf- bis elfjährigen Kindern von 26,9 Prozent stehe Niedersachsen im Bundesvergleich zwar auf Platz vier. „Gerade mit Blick auf den Herbst erscheint mir die Quote in dieser Altersgruppe aber noch deutlich zu niedrig.“

In einer Mitteilung der Stiko hieß es, Kinder ab fünf Jahren sollten zunächst nur eine Impfstoffdosis bekommen. Die Impfung solle vorzugsweise mit dem Impfstoff Comirnaty von Biontech in reduzierter Dosis erfolgen. Bislang hatte das Gremium in dieser Altersgruppe nur zur Immunisierung geraten, wenn Kinder Vorerkrankungen oder Menschen mit hohem Corona-Risiko im Umfeld hatten. Nach ärztlicher Aufklärung konnte aber bereits jedes Kind dieser Altersgruppe geimpft werden.

Das waren die News am 24. Mai

Sinkende Zahlen in Schleswig-Holstein

21.55 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Dienstag im Vergleich zur Vorwoche erneut gesunken. Der Wert lag bei 447,7, wie aus den Angaben der Landesmeldestelle hervorgeht (Stand: 19.32 Uhr). Eine Woche zuvor hatte die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen noch 582,4 betragen. Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Unter anderem wegen rückläufiger Testzahlen muss davon ausgegangen werden, dass nicht alle Corona-Fälle erfasst werden.

Im Ländervergleich verzeichnet Schleswig-Holstein nach Angaben des Robert Koch-Instituts derzeit den zweithöchsten Wert, knapp hinter Bremen (465,5). Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz lag demnach am Dienstagmorgen bei 307,2.

Beim Blick auf die weiteren Zahlen zeichnet sich eine weitere Entspannung der Corona-Lage in Schleswig-Holstein ab: Es wurden 2809 neue Fälle gemeldet. 4452 waren es eine Woche zuvor. In den Krankenhäusern lagen 274 Covid-Kranke – am Dienstag zuvor waren es noch 282. Auf der Intensivstation wurden 22 Corona-Patienten behandelt – sieben weniger als eine Woche zuvor – und zehn beatmet.

Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie im Land 2532 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, während rund 648.300 Menschen als genesen gelten.

Die Hospitalisierungsinzidenz sank auf 3,02. Eine Woche zuvor hatte sie bei 3,54 gelegen.

Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen meldeten die Kreise Plön (545,8), Rendsburg-Eckernförde (516,8), die niedrigste verzeichnete der Kreis Herzogtum Lauenburg mit 350,0.

Inzidenz in Meck-Pomm sinkt

18.56 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen hat in Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag erneut abgenommen. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in einer Woche pro 100.000 Einwohner im Nordosten lag am Dienstag bei 228,0, nach 255,6 am Montag, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) am Dienstag mitteilte.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die bundesweite Inzidenz am Morgen mit 307,2 an. Sie liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen.

Drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion wurden im Nordosten gemeldet. Deren Gesamtzahl stieg damit seit Beginn der Pandemie auf 2225.

Das Landesamt verzeichnete 942 Neuinfektionen seit Freitag. In den Kliniken des Landes wurden 187 mit Corona infizierte Patienten behandelt, acht mehr als am Montag. Auf den Intensivstationen lagen 17 Patienten, einer mehr als am Vortag. Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der in Krankenhäuser neu aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, gab das Landesamt am Dienstag mit 0,9 an.

Corona-Maßnahmen in Niedersachsen werden verlängert

17.10 Uhr: Die Regeln zum Schutz vor der Corona-Pandemie werden in Niedersachsen verlängert – mit nur wenigen Lockerungen. Eine entsprechende Verordnung sei nun bis zum 22. Juni datiert, wie die Landesregierung am Dienstag in Hannover mitteilte. Die Änderungsverordnung tritt am Mittwoch in Kraft. In großen Teilen bleiben demnach die Schutzmaßnahmen erhalten. Grund sei die täglich nicht unerheblichen Zahl von Neuinfektionen und die vergleichsweise hohe Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen, die zuletzt bei mehr als 400 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche lag. Am Dienstag wurden ein Wert von 412,7 und 7621 Neuinfektionen erfasst.

Mehrere Lockerungen sind dennoch vorgesehen: Bisher waren Beschäftigte sowie Besucherinnen und Besucher in Krankenhäusern oder Rehabilitationseinrichtungen zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer vergleichbaren Maske verpflichtet. Nun kann die Leitung der jeweiligen Einrichtung die Beschäftigten, Patientinnen und Patienten oder Besucher je nach Lage zum Tragen einer Atemschutzmaske oder einer medizinischen Maske verpflichten. Es müsse nicht unbedingt eine FFP2-Maske sein – und sie müsse auch nicht immer und überall getragen werden, teilte die Staatskanzlei mit.

In Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen oder Tageskliniken dürfen nicht nur Patientinnen und Patienten die Maske abnehmen, wenn dies zur Behandlung notwendig ist, sondern etwa auch Ärztinnen und Ärzte. Eine Maskenpflicht für dort Beschäftigte gilt nicht in Räumen, die für Patienten nicht zugänglich sind. Die Maskenpflicht bleibt aber dort, wo besonders vulnerable Patienten geschützt werden müssen.

In Flüchtlings- oder Asylbewerberheimen müssen die Menschen den Angaben zufolge nicht mehr mindestens zweimal pro Woche getestet werden, aber weiterhin bei der Aufnahme in die Einrichtung. FFP2-Masken müssen dort weiterhin getragen werden.

Gesundheitsministerin ruft zu Corona-Schutzimpfungen für Kinder auf

12.43 Uhr: Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) hat an Eltern appelliert, ihre Kinder gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Hintergrund ist die am Dienstag veröffentlichte Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) (Lesen Sie dazu den Eintrag von 11.20 Uhr), die nun eine Covid-Schutzimpfung für alle gesunden Kinder ab fünf Jahren vorsieht.

Die SPD-Politikerin sagte, mit einer Erstimpfquote bei den fünf- bis elfjährigen Kindern von 26,9 Prozent stehe Niedersachsen im Bundesvergleich zwar auf Platz vier. „Gerade mit Blick auf den Herbst erscheint mir die Quote in dieser Altersgruppe aber noch deutlich zu niedrig.“

Stiko empfiehlt Corona-Impfung für gesunde Kinder zwischen 5 und 11

11.20 Uhr: Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt nun auch gesunden Kindern zwischen fünf und elf Jahren eine Corona-Impfung. Sie sollen im Unterschied zum Impfschema bei anderen Gruppen aber zunächst nur eine mRNA-Impfstoffdosis bekommen, hieß es in einer Mitteilung des Gremiums vom Dienstag zur Aktualisierung der Impfempfehlung. Die Impfung solle „vorzugsweise“ mit dem Vakzin Comirnaty von Biontech in reduzierter Dosis erfolgen. Laut Zulassung sei die Verwendung von Spikevax (Moderna) für Sechs- bis Elfjährige ebenfalls möglich. Es handelt sich um eine finale Empfehlung.

Die Impfempfehlung werde vorsorglich ausgesprochen, weil ein erneuter Anstieg von Corona-Infektionen im Herbst und Winter zu erwarten sei, schrieb die Stiko. „Die zunächst einmalige Impfung zielt darauf ab, jetzt eine möglichst gute Basisimmunität aufzubauen.“ Falls es nötig werden sollte, den Impfschutz zu verbessern, könne das dann mit einem längeren Impfabstand zwischen Erst- und Zweitimpfung rasch erfolgen.

Durch einen solchen längeren Abstand würden dann „eine bessere Schutzwirkung und ein länger anhaltender Schutz“ greifen, hieß es. Auch die Wahrscheinlichkeit einer Herzmuskelentzündung (Myokarditis) nach der eventuell später notwendigen Zweitimpfung könne durch einen längeren Impfabstand in dieser Altersgruppe, in der das Risiko ohnehin viel geringer als bei Jugendlichen und Erwachsenen sei, weiter reduziert werden.

Bislang hatte die Stiko bei Kindern zwischen fünf und elf nur zur Corona-Impfung geraten, wenn sie bestimmte Vorerkrankungen und somit ein erhöhtes Risiko oder Menschen mit hohem Corona-Risiko im Umfeld hatten. Auf Wunsch und nach ärztlicher Aufklärung konnte bislang aber auch schon jedes Kind geimpft werden. Kinder mit Vorerkrankungen sollten weiter eine Grundimmunisierung mit zwei Impfungen und eine Auffrischimpfung erhalten, so die Stiko in ihrer aktualisierten Empfehlung.

Kinder ohne Vorerkrankungen, in deren Umfeld sich Menschen mit hohem Risiko für einen schweren Verlauf befänden, sollen demnach eine Grundimmunisierung mit zwei Impfstoffdosen bekommen. „Gesunde Kinder, die bereits eine zweimalige Impfung erhalten haben, sollen zunächst nicht erneut geimpft werden“, so die Experten.

Die Stiko stellte auch in Aussicht, dass die Frage, ob eine Vervollständigung der Grundimmunisierung oder eine Booster-Impfung bei Kindern notwendig werde, im Spätsommer – oder aber bei Wiederanstieg der Infektionszahlen – erneut bewertet würde.

Corona-Umfrage: Patienten mit Krankenhäusern zufrieden – so viele leiden unter Long Covid

9.45 Uhr: Laut einer repräsentativen Umfrage des Klinikbetreibers Asklepios unter 2000 Menschen sind die Deutschen in der Corona-Pandemie relativ zufrieden mit den Krankenhäusern. Sie bewerteten die Einsatzbereitschaft des Pflegepersonals mit der Note 1,9, die der Ärzte mit einer 2,0. Etwas schlechter werden die Behandlungsqualität und medizinische Versorgung von Intensivpatienten (2,2), die Hygiene- und Schutzmaßnahmen vor Corona-Infektionen (2,3) und die Versorgung mit Intensivbetten (2,5) bewertet. Mit einer 2,6 schnitt die Aufrechterhaltung des „normalen“ Krankenhausbetriebes am schlechtesten ab.

Diese Noten liegen zwar jeweils 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert, sind aber immer noch besser als die Bewertung der staatlichen Institutionen: Das Robert Koch-Institut erhält eine 3,0, die Ständige Impfkommission eine 3,1 und die Landesregierungen des jeweiligen Heimatlandes mit 3,3. Schlusslicht bildet die Bundesregierung mit 3,6. Insgesamt erhielt das deutsche Gesundheitssystem eine 2,9. Nur noch 40 Prozent schätzen es als sehr gut oder gut ein – sieben Prozent weniger als im vergangenen Jahr.

Zudem sind sechs Prozent der Befragten selbst von Long Covid- bzw. Post Covid-Beschwerden betroffen, 16 Prozent haben eine betroffene Person im direkten Umfeld. Besonders auffällig: In der Altersgruppe unter 40 Jahren ist jeder Zehnte selbst betroffen und knapp ein Viertel hat jemanden damit im Umfeld. Die Furcht ist präsent: Drei von zehn Deutschen haben große Angst vor gesundheitlichen Langzeitfolgen nach einer Corona-Infektion.

Das waren die Corona-News am 23. Mai:

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein bei 462,6

21.26 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter gesunken. Am Montag lag sie bei 462,6, wie aus den Angaben der Landesmeldestelle hervorgeht (Stand: 18.40 Uhr). Eine Woche zuvor hatte die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen noch 615,7 betragen. Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Unter anderem wegen rückläufiger Testzahlen muss davon ausgegangen werden, dass nicht alle Corona-Fälle erfasst werden.

Im Ländervergleich verzeichnet der Norden nach Angaben des Robert Koch-Instituts derzeit den höchsten Wert. Der bundesweite Durchschnitt lag demnach am Montagmorgen bei 312,1.

Beim Blick auf die weiteren Zahlen zeichnet sich eine weitere Entspannung der Corona-Lage in Schleswig-Holstein ab: Es wurden zu Wochenbeginn 3692 neue Fälle gemeldet. 4888 waren es eine Woche zuvor. In den Krankenhäusern lagen 266 Covid-Kranke – am Montag zuvor waren es noch 311. Auf der Intensivstation wurden 24 Corona-Patienten behandelt – also 3 weniger als eine Woche zuvor – und 11 beatmet.

Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie im Land 2516 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, während rund 641.800 Menschen als genesen gelten.

Die Zahl der in Krankenhäuser neu aufgenommenen Corona-Erkrankten je 100.000 Menschen binnen einer Woche – die Hospitalisierungsinzidenz – ging auf 2,51 zurück. Eine Woche zuvor hatte sie noch bei 4,78 gelegen.

Abwärts-Trend bei Corona-Infektionen hält an – insgesamt 2222 Tote

18.36 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen hat in Mecklenburg-Vorpommern am Montag weiter abgenommen. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in einer Woche pro 100.000 Einwohner im Nordosten habe zum Wochenstart 255,6 betragen, teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mit. Am Freitag waren es noch 261,7, vor sieben Tagen 322.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die bundesweite Inzidenz am Morgen mit 312,1 an. Sie liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen.

Fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion wurden im Nordosten gemeldet. Deren Gesamtzahl stieg damit seit Beginn der Pandemie auf 2222.

Das Landesamt verzeichnete 815 Neuinfektionen seit Freitag. In den Kliniken des Landes wurden 179 mit Corona infizierte Patienten behandelt, 4 weniger als Freitag. Auf den Intensivstationen lagen 16 Patienten, einer weniger als vor dem Wochenende. Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der in Krankenhäuser neu aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, gab das Landesamt am Montag mit 1,1 an, nach 1,3 am Freitag.

Problem Einsamkeit in der Pandemie: Verband startet Kampagne

11.30 Uhr: Seit der Corona-Pandemie leiden die Menschen nach Einschätzung des Sozialverbands Deutschland zunehmend unter Einsamkeit – immer öfter auch Jugendliche. Jeder zehnte Mensch in Deutschland fühle sich einsam, teilte der Verband am Montag in Hannover mit. Die Pandemie habe das Problem deutlich verschärft, betroffen seien nicht nur Ältere, Pflegebedürftige oder Menschen mit Behinderung. Daher starte der Verband eine Kampagne „Gemeinsam gegen einsam“ – und sieht nach den Worten seines Landesvorsitzenden Bernhard Sackarendt die Politik „in der Pflicht, sich der Einsamkeits-Problematik stärker anzunehmen“.

„Für uns als größter Sozialverband in Niedersachsen sind allerdings eine solidarische Gemeinschaft und Solidarität der Kitt, der eine Gesellschaft zusammenhält“, betonte er. Der Sozialverband Deutschland mit seinen 280 000 Mitgliedern wisse genau, was Einsamkeit mit den Betroffenen mache und welche Folgen sie haben könne: „Wir sehen in unserer Beratung täglich Menschen, die sich im Kampf mit Behörden alleine gelassen fühlen.“

Auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter, die sich um die Mitglieder kümmerten, erlebten, wie belastend Einsamkeit und soziale Isolation für Menschen sein könne: „Viele fühlen sich ausgeschlossen und nicht mehr dazugehörig“, berichtete Sackarendt. Ziel der Kampagne sei, den Fokus auf das Problem Einsamkeit zu richten – und den betroffenen Menschen Mut zu machen und ihnen zu helfen. Der Verband unterstütze etwa pflegende Angehörige, die sich erschöpft und allein gelassen fühlten, Alleinerziehende, Menschen mit einer chronischen Erkrankung, geflüchtete Menschen sowie Kinder und Jugendliche, die sich ausgeschlossen sähen.

Die Corona-News am 22. und 21. Mai:

Corona-Zahlen: Hamburg ändert Vorgehen

10.02 Uhr: Die Hamburger Gesundheitsbehörde meldet an Wochenenden keine aktuellen Corona-Zahlen mehr an das Robert Koch-Institut. Zwar würden auch weiterhin alle eingehenden Fälle erfasst, sagte Behördensprecher Martin Helfrich. „Auch am Wochenende neu gemeldete Fälle gehen in die Statistiken ein, sie werden jedoch zu einem späteren Zeitpunkt übermittelt.“

Elf andere Bundesländer hätten die Meldungen an das RKI am Wochenende bereits eingestellt. In anderen meldeten nur noch einzelne Gesundheitsämter. „Auch aus Hamburg wird künftig am Wochenende keine Übermittlung erfolgen.“

Die Gesundheitsbehörde hatte nach dem Auslaufen der von der Bürgerschaft festgestellten pandemischen Lage bereits seit Anfang Mai die eigene tägliche Berichterstattung über die Zahl der Neuinfektionen, der Krankenhaus- und Intensivbettenbelegung und der Impfzahlen eingestellt. Seither gibt sie immer dienstags nur noch einen wöchentlichen Wert über die Zahl der Neuinfektionen und die Sieben-Tage-Inzidenz an.

„Aufgrund von Schwankungen und Eintragungen an unterschiedlichen Tagen ist die Interpretation von Einzel-Tageswerten ohnehin nicht mehr aussagekräftig“, sagte Helfrich. Sie habe auch keine politische Bedeutung, etwa für Entscheidungen über Maßnahmen. „Der Senat legt für seine Bewertung die grundsätzliche Entwicklung zugrunde, also Richtung und Schnelligkeit der Entwicklung des Infektionsgeschehens, aber nicht tägliche Schwankungen.“

Das waren die News am Freitag

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 522,5

20.33 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Freitag weiter gesunken – auf 522,5. Das geht aus den Angaben der Landesmeldestelle hervor (Stand: 19.03 Uhr). Tags zuvor hatte die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen 545,2 betragen, vor einer Woche 678,2. Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Unter anderem wegen rückläufiger Testzahlen muss davon ausgegangen werden, dass nicht alle Corona-Fälle erfasst werden. Im Ländervergleich verzeichnet der Norden nach Angaben des Robert Koch-Instituts derzeit den höchsten Wert.

Am Freitag wurden seit dem Vortag 2443 neue Fälle gemeldet, nach 2875 am Donnerstag. 3096 waren es eine Woche zuvor. In den Krankenhäusern lagen 285 Covid-Kranke – also 9 mehr als am Vortag. Von ihnen wurden 25 auf einer Intensivstation behandelt und 10 beatmet. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 2514 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, während rund
631 700 Menschen genesen sind.

Die Zahl der in Krankenhäuser neu aufgenommenen Corona-Erkrankten je 100 000 Menschen binnen einer Woche – die Hospitalisierungsinzidenz – ging auf 2,99 zurück. Eine Woche zuvor hatte sie noch bei 4,88 gelegen.

Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen meldeten die Kreise Rendsburg-Eckernförde (656,6) und Plön (647,1), die niedrigste verzeichnete das Herzogtum Lauenburg mit 394,7.

MeckPomm: Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen deutlich gesunken

18.40 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Mecklenburg-Vorpommern weiter gesunken und betrug am Freitag 261,7. Am Vortag hatte die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche noch um 18 höher gelegen, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) berichtete.

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die bundesweite Inzidenz am Freitagmorgen mit 361,8 an. Sie liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen.

Drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion wurden im Nordosten gemeldet. Deren Gesamtzahl stieg damit seit Beginn der Pandemie auf 2217.

Das Landesamt verzeichnete am Freitag 633 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. In den Kliniken des Landes wurden 183 mit Corona infizierte Patienten behandelt, 17 weniger als Donnerstag. Auf den Intensivstationen lagen 17 Patienten, einer weniger als am Vortag. Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der in Krankenhäuser neu aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche, gab das Landesamt mit 1,3 an, nach 1,4 am Donnerstag.

Corona-Inzidenz in Hamburg liegt bei 360,9

11.55 Uhr: Die Hamburger Corona-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) minimal gestiegen und liegt nun bei 360,9. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von Freitagmorgen (3.10 Uhr) wiedergeben. Am Vortag hatte die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche bei 359,7 gelegen, am Freitag der Vorwoche bei 468,3. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat das RKI am Freitagmorgen mit 361,8 angegeben.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage: Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Binnen eines Tages kamen in Hamburg 1389 neue Fälle hinzu. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden damit in der Stadt mindestens 574.420 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen erhöhte sich nach RKI-Angaben um 5 auf 2637.

Dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge wurden am Freitagmorgen (6.18 Uhr) 15 Covid-Kranke auf Hamburger Intensivstationen behandelt. Davon mussten 5 Patienten invasiv beatmet werden.

Dem RKI zufolge wurden (Stand: Donnerstag) bisher 86,4 Prozent der Hamburger mindestens einmal geimpft. 83,8 Prozent verfügen demnach über den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze. Die Quote bei den Auffrischungsimpfungen stieg um einen Zehntelpunkt auf 61,5 Prozent. Zwei Auffrischungsimpfungen haben inzwischen 6,7 Prozent erhalten.

Immer weniger Corona-Neuinfektionen auch in Niedersachsen

10.40 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt auch in Niedersachsen immer weiter – gleichzeitig bleibt der Wert im Vergleich der Bundesländer hoch. Am Freitag meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 506,7 – nach 539,4 am Vortag. Damit wird angegeben, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche im Land registriert wurden. Als einziges Bundesland wies Schleswig-Holstein mit 545,2 einen höheren Wert aus.

Die Inzidenz liefert jedoch kein vollständiges Bild der Corona-Lage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – auch weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen allerdings in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen positiver Tests oder Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

In Niedersachsen wurden bis Freitag 6792 Neuinfektionen erfasst. 30 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz in den Kliniken stagnierte bei 6,2. Diese Zahl gilt als maßgeblicher Wert zur Bewertung der Lage – sie misst, wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus kamen. Die Belegung der zur Verfügung stehenden Intensivbetten im Land stieg von 2,4 auf 2,6 Prozent.

Das waren die News am 19. Mai

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 545,2

21.10 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Donnerstag auf 545,2 gesunken. Das geht aus den Angaben der Landesmeldestelle hervor. Eine Woche zuvor lag der Wert noch bei 700,1. Er steht für die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen. Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Unter anderem wegen rückläufiger Testzahlen muss davon ausgegangen werden, dass nicht alle Corona-Fälle erfasst werden.

Am Donnerstag wurden seit dem Vortag 2875 neue Fälle gemeldet, eine Woche zuvor waren es noch 3425 binnen 24 Stunden. In den Krankenhäusern lagen 276 Covid-Kranke (eine Woche zuvor: 332). Von ihnen wurden 21 auf einer Intensivstation behandelt und 11 beatmet. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 2513 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Die Zahl der in Krankenhäuser neu aufgenommenen Corona-Erkrankten je 100.000 Menschen binnen einer Woche – die Hospitalisierungsinzidenz – sank auf 3,06 – nach 4,88 eine Woche zuvor.

Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen meldeten die Kreise Rendsburg-Eckernförde (694,8) und Plön (676,4). Die niedrigste Inzidenz hat Neumünster mit 411,7.

Gesundheitsministerin Drese begrüßt Urteil zur Impfpflicht

17.45 Uhr: Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Corona-Impfpflicht im Gesundheitswesen begrüßt. Die Richter hatten eine Verfassungsbeschwerde gegen die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht abgewiesen. „Der Schutz vulnerabler Menschen vor einer Corona-Infektion hat höchste Priorität und damit auch Vorrang vor einer freien Impfentscheidung der sie pflegenden, betreuenden und behandelnden Beschäftigten“, sagte Drese am Donnerstag in Schwerin. Ähnlich hatte das Gericht in Karlsruhe bei seiner Entscheidung argumentiert.

Drese machte zudem deutlich, dass 90 bis 95 Prozent der Beschäftigten im Pflege- und Gesundheitsbereich bereits geimpft sind. Diesen Frauen und Männern gelte ihr ausdrücklicher Dank.

Bereits bis Mitte März mussten Beschäftigte nachweisen, dass sie vollständig geimpft oder frisch von Corona genesen sind. Fehlt der Impfschutz, muss die Einrichtung das Gesundheitsamt informieren. Es kann den Betroffenen verbieten, ihre Arbeitsstätte zu betreten oder ihre Tätigkeit weiter auszuüben. Für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, gilt eine Ausnahme.

Corona-Neuinfektionen gehen auch in Niedersachsen zurück

15.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen ist weiter rückläufig, der Wert bleibt aber im Ländervergleich hoch. Am Donnerstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) eine Sieben-Tage-Inzidenz von 539,4 – nach 555,3 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche im Land registriert wurden. Nur Schleswig-Holstein wies im Ländervergleich einen höheren Wert aus (553,8).

Die allgemeine Inzidenz liefert jedoch kein vollständiges Bild der Corona-Situation. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – auch weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen allerdings in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen positiver Tests oder Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Von Mittwoch auf Donnerstag wurden in den niedersächsischen Kommunen insgesamt 8185 weitere Infektionsfälle registriert. 29 Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz in den Kliniken sank im Vergleich zum Mittwoch leicht von 6,5 auf 6,2. Diese Zahl gilt als maßgeblicher Wert zur Bewertung der Lage – sie misst, wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus kamen. 2,4 Prozent der zur Verfügung stehenden Intensivbetten waren in Niedersachsen am Donnerstag mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Tags zuvor waren es 2,5 Prozent.

Besonders hoch blieb die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ammerland (1214,6), danach folgte der Kreis Oldenburg (895,3). Am niedrigsten waren die Werte in den Städten Salzgitter (343,7) und Osnabrück (353,2). Im kleinsten Bundesland Bremen sank die Sieben-Tage-Inzidenz von 538,9 auf 498,4. Dort wurden am Donnerstag 528 neue Corona-Fälle und ein weiterer Todesfall registriert.

Corona-Inzidenz in Hamburg sinkt weiter

7.50 Uhr: Die Hamburger Corona-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) gesunken und liegt bei 359,7. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von Donnerstagmorgen (3.12 Uhr) wiedergeben. Am Vortag hatte die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche bei 373,4 gelegen, am Donnerstag der Vorwoche bei 457,1. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat das RKI am Donnerstagmorgen mit 383,2 angegeben.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage: Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Binnen eines Tages kamen in Hamburg 1658 neue Fälle hinzu. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden damit in der Stadt mindestens 573.031 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen erhöhte sich nach RKI-Angaben um 1 auf 2632.

Dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge wurden am Donnerstag (6.18 Uhr) 14 Covid-Kranke auf Hamburger Intensivstationen behandelt, drei weniger als am Mittwoch. Fünf Patienten wurden beatmet. Am Mittwoch waren es sieben.

Dem RKI zufolge wurden (Stand: Mittwoch) bisher 86,4 Prozent der Hamburger mindestens einmal geimpft. 83,8 Prozent verfügen demnach über den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze. Die Quote bei den Auffrischungsimpfungen lag bei 61,4 Prozent. Zwei Auffrischungsimpfungen haben inzwischen 6,7 Prozent erhalten..