Coronavirus (Illustration)
  • Coronavirus (Illustration)
  • Foto: imago images/Science Photo Library

Corona-News: Neue Zahlen für Hamburg

Aktuelle Inzidenz- und Hospitalisierungswerte, Fallzahlen und aktuelle Entwicklungen: In unserem Newsblog halten wir Sie über die aktuelle Corona-Lage in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern auf dem Laufenden.

  • 987 neue Corona-Fälle in Hamburg – Inzidenz 228,9 (Stand Freitag, Quelle: RKI)*
  • 5800 neue Corona-Fälle in Niedersachsen – Inzidenz 371,4 (Stand Freitag, Quelle: RKI)*
  • 1331 neue Corona-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern – Inzidenz 451,6 (Stand 3. August, Quelle: Lagus)*
  • 1823 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein – Inzidenz 384,9 (Stand Donnerstag, Quelle: Landesmeldestelle)*

*Die Zahlen werden von den lokalen Behörden nicht täglich veröffentlicht.


Corona in Hamburg: Neue Zahlen vom RKI

12.36 Uhr: Die Hamburger Corona-Inzidenz hat sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) kaum verändert. Das RKI gab den Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner am Freitag mit 228,9 an. Das ist kein großer Unterschied zum Vortag, als eine Inzidenz von 227,4 verzeichnet wurde.

Das RKI korrigiert seine Zahlen in der Regel nachträglich nach oben, für den Donnerstag wird mittlerweile ein Wert von 280,1 angegeben. Die Hamburger Gesundheitsbehörde gab die Inzidenz zuletzt am Dienstag mit 309,2 an.

Die Angaben liefern jedoch nur ein sehr unvollständiges Bild des Infektionsgeschehens. Da verpflichtende Tests weggefallen sind und nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen, ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Die Gesundheitsbehörde stellte deshalb bereits zum Mai die tägliche Veröffentlichung der Zahlen ein und gibt seither nur noch wöchentlich Überblicke.

Binnen eines Tages kamen in Hamburg 987 neue Fälle hinzu. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden damit in der Stadt mindestens 699.096 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen stieg nach RKI-Angaben um 3 weitere Fälle auf 2884.

Dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge wurden am Freitag (12.05 Uhr) 27 Covid-Kranke auf Hamburger Intensivstationen behandelt, genau so viele wie am Donnerstag. Davon mussten 12 Patienten invasiv beatmet werden. Die Hospitalisierungsinzidenz gab das RKI für Hamburg am Freitag mit 3,29 an.

Corona-Inzidenz in Niedersachsen sinkt im Wochenvergleich

10.45 Uhr: Die Corona-Infektionslage in Niedersachsen hat sich im Wochenvergleich weiter verbessert. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag wie einen Tag zuvor bei 371,4 – vor einer Woche hatte sie noch bei 451,0 gelegen. Der vom Robert-Koch-Institut (RKI) erhobene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gemeldet wurden.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst werden – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten je 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Die Landesregierung gab diesen Wert mit 8,9 an, während er vor einer Woche noch bei 11,4 gelegen hatte. Landesweit waren 3,3 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt, eine Woche zuvor waren es noch 4,4 Prozent. Insgesamt wurden am Freitag 5800 bestätigte Neuansteckungen gemeldet, 27 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Göttingen mit 477,6. Den niedrigsten Wert verzeichnete die Stadt Osnabrück mit 227,7.

Günther will Quarantäne nur noch für Corona-Infizierte mit Symptomen

8.03 Uhr: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat eine deutliche Lockerung der Quarantäneregeln für Corona-Infizierte gefordert. „Aktuell müssen Infizierte fünf Tage in Isolation, auch ohne Symptome. Mein Vorschlag: Nur noch wer Symptome hat, bleibt zu Hause“, sagte der CDU-Politiker der „Bild“-Zeitung. Es brauche derzeit „keine Regeln, die die Menschen verunsichern, sondern solche, die vulnerable Gruppen schützen.“

Bei einer Verschlechterung der Lage müsse die Möglichkeit zum schnellen Eingreifen bestehen. „Dazu reichen die aktuellen Gesetze“, meinte Günther.

Das waren die News am 11. August

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt

20.56 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist etwas gestiegen. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen einer Woche betrug am Donnerstag 384,9, wie aus den Daten der Landesmeldestelle (Stand 18.30 Uhr) hervorging. Eine Woche zuvor hatte der Wert bei 377,0 gelegen, am Vortag bei 377,9.

Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

1823 Corona-Neuinfektionen wurden am Donnerstag bekannt, eine Woche zuvor waren es 1787. In den Kliniken wurden den Angaben zufolge 365 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus behandelt (Vorwoche: 413). Auf den Intensivstationen lagen demnach weiterhin 27 Corona-Patienten (Vorwoche: 32); 14 wurden beatmet.

Die Hospitalisierungsinzidenz betrug am Donnerstag 6,80. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Eine Woche zuvor hatte diese Zahl bei 6,36 gelegen.

Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 sind in Schleswig-Holstein 2769 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das heißt, seit Mittwoch kamen fünf Todesfälle hinzu.

Corona-Inzidenz in Niedersachsen weiter rückläufig

13.21 Uhr: Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen und Bremen schwächt sich weiter ab. In Niedersachsen wurde die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag mit 371,4 angegeben, vor einer Woche hatte sie 475,4 betragen. Der vom Robert Koch-Institut (RKI) erhobene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gemeldet wurden.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst werden – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Die Landesregierung gab diesen Wert am Donnerstag mit 9,0 an, in der Vorwoche lag er bei 11,7. Landesweit waren 3,5 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt, eine Woche zuvor waren es 4,3 Prozent.

In Niedersachsen wurden am Donnerstag 6346 bestätigte neue Ansteckungen gemeldet, 21 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Cuxhaven mit 503,0. Er lag demnach als einziger noch über der Schwelle von 500 Infektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Den niedrigsten Wert hatte die Stadt Osnabrück mit 232,0.

Im kleinsten Bundesland Bremen erreichte die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag 344,1 und war damit niedriger als in der Vorwoche (498,1). 544 neue Fälle wurden dort gemeldet und kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Corona in Hamburg: Das sind die aktuellen Zahlen

11.59 Uhr: Die Hamburger Corona-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) weiter leicht gesunken. Das RKI gab den Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner am Donnerstag mit 227,4 an. Das ist ein Rückgang im Vergleich zum Vortag, als eine Inzidenz von 230,8 verzeichnet wurde.

Die Angaben liefern jedoch nur ein sehr unvollständiges Bild des Infektionsgeschehens. Da verpflichtende Tests weggefallen sind und nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen, ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Die Hamburger Gesundheitsbehörde stellte deshalb bereits zum Mai die tägliche Veröffentlichung der Zahlen ein und gibt seither nur noch wöchentlich Überblicke.

Binnen eines Tages kamen in Hamburg 1048 neue Fälle hinzu. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden damit in der Stadt mindestens 698.109 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen stieg nach RKI-Angaben um drei weitere Fälle auf 2881.

GEW fordert Corona-Tests zum Schuljahresbeginn

7.34 Uhr: Zum Start des neuen Schuljahres Ende August in Niedersachsen sind nach Ansicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Corona-Tests notwendig. Man hätte sich bereits vor den Sommerferien eine entsprechende Aussage des Ministeriums gewünscht, sagte der stellvertretende GEW-Landesvorsitzende Holger Westphal der Deutschen Presse-Agentur.

Nach einer sogenannten Testwoche könnte nach GEW-Einschätzung eine Pflicht von zwei bis drei Tests pro Woche für alle notwendig sein, sofern das Infektionsgeschehen nach zahlreichen Urlaubskontakten und mit Blick auf den Herbst vermutlich hoch sein werde.

Übernächste Woche Donnerstag ist der erste Schultag im Bundesland nach den Sommerferien. Bislang ist nicht bekannt, ob eine Corona-Testpflicht verhängt wird. Das Kultusministerium hatte im Juli mitgeteilt, dass dies rund zwei Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres feststehen soll.

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Julia Willie Hamburg sprach sich für eine zweiwöchige Testpflicht für Schüler sowie Lehrer aus. Nach diesen beiden Wochen müssten Schüler weiter Tests zur Verfügung gestellt werden. „Bei hohen Inzidenzen muss auch eine Maskenpflicht erwogen werden. Das ist eine sehr effektive und mittlerweile in den Schulen geübte Maßnahme“, sagte Hamburg. Schulen bräuchten zudem mehr Lüftungssysteme.

SPD-Bildungspolitiker Stefan Politze erläuterte, es sei angesichts des dynamischen Infektionsgeschehens noch zu früh für eine Entscheidung.

CDU und FDP sprachen sich gegen eine Testpflicht aus. CDU-Bildungspolitiker Christian Fühner sagte: „Bei aufkommenden kleineren Symptomen sollte vor dem Schulbesuch ein Test erfolgen. Eine Testpflicht ist in der aktuellen Lage aus unserer Sicht nicht nötig. Die Maske wird zum eigenen Schutz empfohlen.“ FDP-Politiker Björn Försterling betonte, die Notwendigkeit einer Testpflicht sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht gegeben. Eine Testpflicht wäre die nächste Stufe.

Das waren die Corona-News vom 10. August:

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein minimal gesunken

21.08 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist im Wochenvergleich ganz leicht gesunken. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen einer Woche betrug am Mittwoch 377,9, wie aus den Daten der Landesmeldestelle (Stand 18.38 Uhr) hervorging. Eine Woche zuvor hatte der Wert bei 380,0 gelegen.

Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen erreichte am Mittwoch 2449, eine Woche zuvor waren es 2228. In den Kliniken wurden den Angaben zufolge 383 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus behandelt (Vorwoche: 428). Auf den Intensivstationen lagen demnach noch 27 Corona-Patienten (Vorwoche: 34); 15 wurden beatmet.

Die Hospitalisierungsinzidenz betrug am Mittwoch 6,42. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Eine Woche zuvor hatte diese Zahl bei 6,28 gelegen. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 sind in Schleswig-Holstein 2764 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Die Zahl der Genesenen gab die Landesmeldestelle mit 901.100 an.

Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin kritisiert Lauterbach-Pläne für Corona-Herbst

18.35 Uhr: Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken hat eine Nachbesserung der Corona-Schutzpläne des Bundes für die kalte Jahreszeit gefordert. „Wir erwarten vom Bund klare, umsetzbare und für die Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbare Regelungen für den Herbst und Winter“, sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch. Diese müssten sich an der neuen Lage und an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren. „Der vorliegende Entwurf des Bundes wird diesen Anforderungen nur in Teilen gerecht.“

Der Entwurf für das neue Infektionsschutzgesetz beinhaltet etwa, dass die Bundesländer ab Oktober wieder Maskenpflichten verhängen dürfen. Bundesweit soll weiterhin eine Maskenpflicht in Bus, Bahn und Flieger sowie neu eine Masken- und Testpflicht in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gelten.

Am Dienstag hatten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern gemeinsam beraten. „Die nicht umsetzbaren Ausnahmeregeln sollten gestrichen werden. Entweder gibt es eine Maskenpflicht, etwa bei Kulturveranstaltungen, oder es gibt keine“, sagte von der Decken.

Die Ministerin kritisierte auch vorgesehene Ausnahmen für Coronatests für medizinisches Personal. „Die vorgesehene Regelung würde dazu führen, dass innerhalb kürzester Zeit alle Geimpften auf einmal wie Ungeimpfte täglich getestet werden müssen. Das stellt die Krankenhäuser vor erhebliche Probleme.“

Von der Decken forderte zudem eine Anpassung der Isolationspflicht an die veränderten Rahmenbedingungen. „Wir müssen lernen, mit Covid-19 so umzugehen, wie mit anderen infektiösen schweren Atemwegserkrankungen.“ Das bedeute in erster Linie Schutz vulnerabler Gruppen, eine hohe Impfquote und Maskenpflichten, wo nötig. „Anlassloses Testen gehört nicht dazu.“

Corona in Hamburg: Neue Zahlen vom RKI – sechs weitere Tote

16.10 Uhr: Die Hamburger Corona-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) weiter gesunken. Das RKI gab den Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner am Mittwoch mit 230,8 an. Das ist ein Rückgang im Vergleich zum Vortag, als eine Inzidenz von 271,0 verzeichnet wurde.

Das RKI korrigiert seine Zahlen in der Regel nachträglich nach oben, für den Dienstag wird mittlerweile ein Wert von 297,6 angegeben. Aufgrund unterschiedlicher Berechnungsgrundlagen gab die Hamburger Gesundheitsbehörde die Inzidenz am Dienstag mit 309,2 an.

Die Angaben liefern jedoch nur ein sehr unvollständiges Bild des Infektionsgeschehens. Da verpflichtende Tests weggefallen sind und nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen, ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Die Gesundheitsbehörde stellte deshalb bereits zum Mai die tägliche Veröffentlichung der Zahlen ein und gibt seither nur noch wöchentlich Überblicke.

Binnen eines Tages kamen in Hamburg 534 neue Fälle hinzu. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden damit in der Stadt mindestens 697.061 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen stieg nach RKI-Angaben um 6 weitere Fälle auf 2878.

Dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge wurden am Mittwoch (16.05 Uhr) 29 Covid-Kranke auf Hamburger Intensivstationen behandelt, 6 weniger als die Gesundheitsbehörde am Dienstag verzeichnet hatte. Davon mussten 10 Patienten invasiv beatmet werden. Die Hospitalisierungsinzidenz gab das RKI für Hamburg am Mittwoch mit 2,65 an.

Niedersachsen hofft auf zeitnahe konkretere Stiko-Empfehlung

14.55 Uhr: Niedersachsen hofft auf eine zeitnahe konkretere Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) bezüglich der vierten Impfung gegen das Coronavirus. Eine Konkretisierung müsse zeitnah erfolgen, für wen eine vierte Impfung aus wissenschaftlicher Sicht empfohlen wird, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Mittwoch in Hannover. Die meisten Ärzte richteten sich danach, was die Stiko sagt.

Die für Impfempfehlungen in Deutschland zuständige Stiko empfiehlt eine zweite Auffrischung bislang nur Menschen über 70 Jahren sowie einigen Risikogruppen. EU-Behörden hatten sich hingegen für eine vierte Corona-Impfung für alle über 60 ausgesprochen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wiederum wirbt für Viertimpfungen auf breiterer Front – nach Rücksprache mit dem Arzt.

Die derzeitige Situation kann dazu führen, dass Menschen sich zum vierten Mal impfen lassen wollen, Ärzte dies aber ablehnen, weil es noch keine Stiko-Empfehlung für die entsprechende Altersgruppe gibt.

Sinkender Trend bei Corona-Inzidenz in Niedersachsen hält an

14.11 Uhr: Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen und Bremen hat sich abermals verringert. In Niedersachsen wurde die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch mit 384,6 angegeben. Am Mittwoch vor einer Woche hatte die offizielle Zahl 515,3 betragen. Der vom Robert Koch-Institut (RKI) erhobene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gemeldet wurden.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst werden – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Die Landesregierung gab diesen Wert am Mittwoch mit 9,4 an, in der Vorwoche lag die Zahl bei 11,7. Landesweit waren 3,9 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt; eine Woche zuvor waren es 4,5 Prozent.

In Niedersachsen wurden am Mittwoch 8282 bestätigte neue Ansteckungen gemeldet, 37 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Ammerland mit 506,2, den niedrigsten Wert die Stadt Emden mit 226,6.

Das waren die News am 9. August

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein weiter mit Abwärtstrend

20.44 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein weist im Wochenvergleich weiter einen Abwärtstrend auf. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen einer Woche betrug am Dienstag 365,1, wie aus den Daten der Landesmeldestelle (Stand 18.14 Uhr) hervorging. Eine Woche zuvor hatte der Wert noch bei 394,4 gelegen. In der Länderübersicht des Robert Koch-Instituts rangiert Schleswig-Holstein im Mittelfeld.

Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen erreichte am Dienstag 2741, eine Woche zuvor waren es 2839. In den Kliniken wurden den Angaben zufolge 439 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus behandelt (Vorwoche: 450). Auf den Intensivstationen lagen demnach noch 27 Corona-Patienten (Vorwoche: 31); 15 wurden beatmet.

Die Hospitalisierungsinzidenz betrug am Montag 6,46. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Eine Woche zuvor hatte diese Zahl bei 6,15 gelegen. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 sind in Schleswig-Holstein 2760 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Die Zahl der Genesenen gab die Landesmeldestelle mit 897.900 an.

Corona-Regeln im Herbst: Wo Leonhard noch Verbesserungsbedarf sieht

18.24 Uhr: Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard ist grundsätzlich zufrieden mit den geplanten Corona-Regeln für den Herbst, sieht aber auch noch Verbesserungsbedarf. „Da sind eine Menge Sachen drin, mit denen man sehr gut umgehen kann. Insofern ist das sehr viel weitgehender als das, was wir im Moment haben. Im Moment hätten wir für vieles ja gar keine Rechtsgrundlage“, sagte die SPD-Politikerin am Dienstag im Anschluss an eine Schaltkonferenz mit den Gesundheitsministerinnen und -ministern der Länder sowie mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Auf der anderen Seite halte sie – wie auch die übrigen Länder – die geplante Regelung, dass frisch Geimpfte drei Monate von einer Maskenpflicht befreit sein sollen, für nicht umsetzbar.

„Wie soll das in der Praxis umgesetzt werden vor einer Kneipe, vor einem Restaurant, vor einem Theater?“, fragte Leonhard. Leonhard forderte den Bund entsprechend auf, diese Regelung noch einmal zu überarbeiten. Nun gehe der Entwurf für ein neues Infektionsschutzgesetz erst in den Bundestag, dann Mitte September in den Bundesrat. „Und wir alle wissen, da erfahren Gesetze auch mal Veränderungen“, sagte Leonhard.

Nach den Vorstellungen von Lauterbach und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) soll bundesweit weiterhin eine Maskenpflicht in Bus, Bahn und Flieger sowie neu eine Masken- und Testpflicht in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gelten. Die Länder sollen selbst entscheiden, ob sie darüber hinaus in öffentlich zugänglichen Innenräumen Masken vorschreiben. Leonhard sagte, ihr sei der Schutz vulnerabler Gruppen etwa in Einrichtungen besonders wichtig.

Schulsenator Ties Rabe (SPD) begrüßte, dass Schulschließungen nicht mehr vorgesehen sind. Zu Beginn des neuen Schuljahres gälten dieselben Regeln wie zum Ende des vergangenen Jahres. Allerdings seien die Schulen angewiesen, für den Fall der Fälle Vorkehrungen zu treffen, „damit wir dann sehr, sehr schnell aus dem Stand heraus die bewährten Sicherheitsmaßnahmen wieder starten können“, sagte Rabe. Er zählte dazu die Masken- und Testpflicht, den Einsatz mobiler Lüfter oder den Kohortenunterricht.

Corona-Inzidenzen in Niedersachsen weiter gesunken

15.01 Uhr: In Niedersachsen wurde die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag mit 401,4 angegeben. Am Dienstag vor einer Woche hatte die offizielle Zahl 557,5 betragen. Der vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegebene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gemeldet wurden.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst werden – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Die Landesregierung gab diesen Wert am Dienstag mit 9,7 an, in der Vorwoche lag die Zahl bei 12,1. Landesweit waren 3,8 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt; eine Woche zuvor waren es 4,2 Prozent.

Corona: So ist die Lage in Hamburg

12.19 Uhr: Die Corona-Inzidenz ist in Hamburg weiter gesunken – die sechste Woche in Folge. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Dienstag mit 309,2 an. In der vergangenen Woche betrug der Wert noch 380,37, in der Woche davor 524,5. Den Angaben zufolge kamen in der zurückliegenden Woche 5888 neue Infektionen hinzu. In der Woche davor waren es 7244.

Aufgrund unterschiedlicher Berechnungsgrundlagen liegt die von Hamburg angegebene Inzidenz über der des Robert Koch-Instituts (RKI). Das RKI gab die Sieben-Tage-Inzidenz für die Hansestadt am Dienstag mit 271,0 an – nach 329,7 in der Vorwoche. Bundesweit sank der Wert demnach binnen einer Woche von 516,1 auf 381,5.

Die Angaben liefern jedoch nur ein sehr unvollständiges Bild des Infektionsgeschehens. Da verpflichtende Tests weggefallen sind und nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen, ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Die Gesundheitsbehörde stellte deshalb bereits zum Mai die tägliche Veröffentlichung der Zahlen ein und gibt seither nur noch wöchentlich Überblicke.

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in den Krankenhäusern der Hansestadt sank laut Behörde binnen einer Woche von 372 auf 333 (jeweils Stand Montag). Davon wurden 35 auf Intensivstationen behandelt – einer weniger als vor einer Woche.

Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der in Hamburger Kliniken aufgenommenen Corona-Infizierten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, sank laut RKI binnen einer Woche von 3,29 auf 3,08. Bundesweit wurde der Wert am Dienstag mit 5,35 angegeben.

Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden nach RKI-Angaben in Hamburg mindestens 696.527 Corona-Infektionen nachgewiesen. Dem Institut zufolge starben in Hamburg bisher 2872 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 – das sind 36 mehr als in der vergangenen Woche gemeldet.

Das waren die News am 8. August 2022:

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt im Wochenvergleich

21.19 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter gesunken. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen einer Woche lag am Montag bei 356,9, wie aus den Daten der Landesmeldestelle (Stand 18.15 Uhr) hervorging. Eine Woche zuvor hatte der Wert noch bei 399,8 gelegen.

Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein lag am Montag bei 3050, eine Woche zuvor waren es 3240. In den Kliniken wurden den Angaben zufolge 447 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus behandelt (Vorwoche: 450). Auf den Intensivstationen lagen demnach noch 31 Corona-Patienten (Vorwoche: 35) – 19 wurden beatmet.

Die Hospitalisierungsinzidenz betrug am Montag 5,6. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Eine Woche zuvor hatte diese Zahl bei 5,98 gelegen.

Die Gesamtzahl derjenigen, die seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 in Schleswig-Holstein im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind, lag am Montag bei 2755.

Unter den Kreisen und kreisfreien Städten hatte Ostholstein am Montag die höchste Sieben-Tage-Inzidenz – sie lag bei 536,6. Dahinter folgen Lübeck (531,3) und Flensburg (523,5). Die niedrigste Inzidenz registrierte Kiel (238,8).

Das waren die Corona-News am 6. August 2022:

Corona in Hamburg: Neue Zahlen vom RKI

14.41 Uhr: Die Hamburger Corona-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) leicht gesunken. Das RKI gab den Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner am Samstag mit 279,9 an. Das ist ein Rückgang im Vergleich zum Vortag, als eine Inzidenz von 288,2 verzeichnet wurde.

Das RKI korrigiert seine Zahlen in der Regel nachträglich nach oben, für den Donnerstag wird mittlerweile ein Wert von 361,4 angegeben. Aufgrund unterschiedlicher Berechnungsgrundlagen gab die Hamburger Gesundheitsbehörde die Inzidenz zuletzt am Dienstag mit 380,3 an.

Allerdings liefert der Wert trotzdem kein vollständiges Bild der Infektionslage: Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – etwa, weil immer weniger getestet wird. In den vergangenen Wochen ging die wöchentliche Anzahl PCR-Tests immer weiter zurück – während der Anteil positiver Testergebnisse auf einem ähnlichen Niveau blieb.

Binnen eines Tages kamen in Hamburg 858 neue Fälle hinzu. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden damit in der Stadt mindestens 694.630 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen stieg nach RKI-Angaben um 3 weitere Fälle auf 2855.

Dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge wurden am Samstag (14.05 Uhr) 33 Covid-Kranke auf Hamburger Intensivstationen behandelt, vier mehr als am Freitag. Davon mussten 9 Patienten invasiv beatmet werden (+1). Die Hospitalisierungsinzidenz gab das RKI für Hamburg am Freitag mit 4,05 an.

Abwärtstrend bei Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen

13.28 Uhr: Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen geht weiter zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Samstag bei 425,4 – nach 451,0 am Vortag. Der vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegebene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet wurden.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Landesweit wurden am Samstag 4335 bestätigte Neuinfektionen gemeldet, 8 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Wittmund mit 688,3, den niedrigsten Wert registrierte der Landkreis Göttingen mit 254,1.

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt weiter – nun bei 373,3

9.22 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter gesunken. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen einer Woche lag am Freitag bei 373,3, wie aus den Daten der Landesmeldestelle (Stand 18.27 Uhr) hervorging. Eine Woche zuvor hatte der Wert noch bei 438,5 gelegen.

Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein lag am Freitag bei 1618, eine Woche zuvor waren es 1509. In den Kliniken wurden den Angaben zufolge 394 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus behandelt (Vorwoche: 438). Auf den Intensivstationen lagen demnach noch 34 Corona-Patienten (Vorwoche: 37) – jeder Zweite wurde beatmet.

Die Hospitalisierungsinzidenz betrug am Freitag 6,08. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Eine Woche zuvor hatte diese Zahl bei 7,59 gelegen.

Das waren die News am 5. August

Corona in Hamburg: Neue Zahlen vom RKI – zwölf weitere Tote

13.38 Uhr: Die Hamburger Corona-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wieder gesunken. Das RKI gab den Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner am Freitag mit 288,2 an. Das ist ein Rückgang im Vergleich zum Vortag, als eine Inzidenz von 306,8 verzeichnet wurde.

Das RKI korrigiert seine Zahlen in der Regel nachträglich nach oben, für den Donnerstag wird mittlerweile ein Wert von 361,4 angegeben. Aufgrund unterschiedlicher Berechnungsgrundlagen gab die Hamburger Gesundheitsbehörde die Inzidenz zuletzt am Dienstag mit 380,3 an.

Allerdings liefert der Wert trotzdem kein vollständiges Bild der Infektionslage: Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – etwa, weil immer weniger getestet wird. In den vergangenen Wochen ging die wöchentliche Anzahl PCR-Tests immer weiter zurück – während der Anteil positiver Testergebnisse auf einem ähnlichen Niveau blieb.

Binnen eines Tages kamen in Hamburg 1478 neue Fälle hinzu. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden damit in der Stadt mindestens 693.772 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen stieg nach RKI-Angaben um 12 weitere Fälle auf 2852.

Dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge wurden am Donnerstag (13.05 Uhr) 29 Covid-Kranke auf Hamburger Intensivstationen behandelt, 2 weniger als am Donnerstag. Davon mussten 8 Patienten invasiv beatmet werden (=). Die Hospitalisierungsinzidenz gab das RKI für Hamburg am Freitag mit 4,05 an.

Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen gesunken

11.33 Uhr: Das Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat sich im Wochenvergleich erneut spürbar abgeschwächt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag bei 451,0 – nach 674,9 am Freitag vor einer Woche und 475,4 am Vortag. Der vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegebene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet wurden.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Die Landesregierung gab diesen Wert am Freitag mit 11,4 nach 11,7 am Vortag und 13,2 in der Vorwoche an. Diese Zahl gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Landesweit waren 4,4 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt. Vor einer Woche lag dieser Wert bei 4,6 Prozent. Landesweit wurden am Freitag 5699 bestätigte Neuinfektionen gemeldet, 24 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19.

Krankenstand im Norden deutlich gestiegen

11.20 Uhr: In Schleswig-Holstein haben sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres Beschäftigte deutlich häufiger krankgemeldet als im ersten Halbjahr 2021. Der Krankenstand sei bei ihren Versicherten um 0,7 Punkte auf 4,5 Prozent gestiegen, teilte die Krankasse DAK mit. Nach deren Angaben hatten Arbeitnehmer wieder so viele Fehlzeiten wie zuletzt vor der Corona-Pandemie. Jeder siebte Fehltag im Job sei auf eine Atemwegserkrankung zurückgegangen.

Corona verursachte 52 Fehltage pro 100 Versicherten, fast neunmal so viele wie im Vorjahr. An jedem Tag des Halbjahres waren von 1000 Beschäftigten 45 krankgeschrieben – nach 38 im ersten Halbjahr 2021. Die Krankenkasse hatte alle Krankschreibungen von mehr als 117.000 Versicherten ausgewertet.

Auf 100 Beschäftigte kamen den Angaben zufolge im ersten Halbjahr insgesamt 807 Fehltage, 120 Tage mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Grund für den Anstieg seien vor allem die vielen Atemwegserkrankungen gewesen, hieß es. Diese seien hinter Muskel-Skelett-Erkrankungen und psychischen Erkrankungen die dritthäufigste Ursache für ein Fehlen wegen Arbeitsunfähigkeit.

„Die Firmen in Schleswig-Holstein sind im Grunde noch glimpflich davongekommen“, analysierte der Leiter der DAK-Landesvertretung, Cord-Eric Lubinski. „Viele Bundesländer hatten von Januar bis Juni wesentlich mehr Corona-Fehltage als wir, Mecklenburg-Vorpommern zum Beispiel fast doppelt so viele.“

Beschäftigte in der Altenpflege fehlten in Schleswig-Holstein besonders häufig mit einer Krankschreibung bei der Arbeit. Sie hatten im ersten Halbjahr 2022 im Durchschnitt 1121 Fehltage je 100 Versicherten. In Kitas stieg die Zahl der Fehltage im Vorjahresvergleich von 751 Tagen auf 947.

Erkältungswelle und Omikron: Viele Krankheitsfälle in Meck-Pomm

10.12 Uhr: Husten, Schnupfen, Omikron: Die Zahl der Krankschreibungen ist nach Angaben der Krankenkasse DAK im ersten Halbjahr 2022 in Mecklenburg-Vorpommern stark gestiegen. Der Krankenstand ihrer Versicherten habe bei 5,5 Prozent gelegen nach 4,6 Prozent im ersten Halbjahr 2021, teilte die Kasse mit. Das heißt, an jedem Tag waren von 1000 Beschäftigten 55 krankgeschrieben.

Neben Corona-Infektionen mit der hochansteckenden Omikron-Variante hätten nach der Reduzierung der Corona-Maßnahmen im Frühjahr auch Erkältungskrankheiten stark zugenommen. Die Krankenkasse hat nach eigenen Angaben alle Krankschreibungen des ersten Halbjahrs von rund 67.000 DAK-versicherten Beschäftigten in Mecklenburg-Vorpommern ausgewertet.

Danach kamen auf 100 Beschäftigte im Nordosten 995 Fehltage und damit 159 mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Allein die Zahl der Fehltage wegen Husten und Schnupfen sei von 67 je 100 Versicherten im ersten Halbjahr 2021 auf jetzt 178 hochgeschnellt.

Atemwegserkrankungen seien mit einem Anteil von 17,9 Prozent hinter Muskel-Skelett-Erkrankungen (18,4) die zweithäufigste Ursache für Fehltage von der Arbeit gewesen. Eine DAK-Sprecherin forderte, die Krankschreibung per Telefon dauerhaft zu etablieren, um die Ansteckungsgefahr in den Arztpraxen zu reduzieren. Auf Platz drei lagen Ausfälle wegen psychischer Erkrankungen.

Ausfälle wegen Corona legten demnach von 13 auf 92 Fehltage je 100 Versicherte zu. Omikron habe so viel Arbeitsausfall bewirkt wie keine Variante zuvor, hieß es. Die Omikron-Welle habe in Mecklenburg-Vorpommern zudem für so viele Corona-Fehltage gesorgt wie in keinem anderen Bundesland. Besonders betroffen waren demnach Beschäftigte in medizinischen und erzieherischen Berufen.

Das waren die News am 4. August

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein weiter rückläufig

20.50 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter zurückgegangen. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen einer Woche lag am Donnerstag bei 377,0, wie aus den Daten der Landesmeldestelle hervorging. Eine Woche zuvor hatte die Inzidenz noch bei 466,5 gelegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab am Donnerstagmorgen die bundesweite Inzidenz mit 451,3 an.

Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Auch die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ging zurück: Am Donnerstag waren es 1787, eine Woche zuvor 2046. In den Kliniken wurden den Angaben zufolge 413 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus behandelt (Vorwoche: 449). Auf den Intensivstationen lagen demnach noch 32 Corona-Patienten (Vorwoche: 44), von denen 15 beatmet wurden.

Die Hospitalisierungsinzidenz betrug am Donnerstag 6,36. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Eine Woche zuvor hatte diese Zahl bei 7,59 gelegen.

Die Gesamtzahl derjenigen, die seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 in Schleswig-Holstein im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind, stieg nach drei neuen Todesfällen auf 2745.

Unter den Kreisen und kreisfreien Städten hatte Flensburg am Donnerstag weiter die höchste Sieben-Tage-Inzidenz – sie liegt nun bei 586,1. Dahinter lagen weiterhin Lübeck (537,3) und der Kreis Ostholstein (464,3). Die niedrigste Inzidenz registrierte weiter der Kreis Stormarn (255,5).

Hohe Corona-Infektionszahlen: Krankschreibungen per Telefon wieder möglich

17.30 Uhr: Angesichts weiterhin hoher Corona-Infektionszahlen sind Krankschreibungen wegen Erkältungsbeschwerden ab sofort wieder rein telefonisch und ohne Praxisbesuch möglich. Das entschied der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken am Donnerstag, wie eine Sprecherin bekanntgab. Die Regelung gilt demnach vorerst befristet bis Ende November.

Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege können damit ohne Praxisbesuch nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt bis zu sieben Tage krankgeschrieben werden. Ebenfalls telefonisch kann die Krankschreibung für weitere sieben Tage verlängert werden. Die Regelung galt bereits zu Beginn der Corona-Pandemie, war aber zum 1. Juni angesichts der entspannteren Infektionslage ausgelaufen.

Inzwischen seien die Zahlen aber wieder angestiegen, erklärte der Ausschussvorsitzende Josef Hecken. Gleichzeitig beginne in den kommenden Monaten die Erkältungs- und Grippesaison. „Wir wollen volle Wartezimmer in Arztpraxen und das Entstehen neuer Infektionsketten vermeiden“, sagte er. Die telefonische Krankschreibung sei eine einfache, erprobte und bundesweit einheitliche Lösung dafür.

Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen rutscht unter 500

15.15 Uhr: Das Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat sich weiter abgeschwächt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag bei 475,4. Am Vortag hatte der Wert noch bei 515,3 gelegen, am Donnerstag der Vorwoche bei 710,0. Der vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegebene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gemeldet wurden.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Die Landesregierung gab diesen Wert am Donnerstag mit 11,7 an (13,8 in der Vorwoche). Diese Zahl gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Landesweit waren 4,3 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt (Vorwoche 4,4).

In Niedersachsen wurden am Donnerstag 7464 bestätigte neue Ansteckungen gemeldet, 42 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Wittmund mit 803,4, den niedrigsten Wert registrierte der Landkreis Cloppenburg mit 289,6.

Im kleinsten Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 498,1 und damit klar niedriger als in der Vorwoche (698,5). 698 neue Fälle wurden dort gemeldet.

Corona-Inzidenz in Hamburg steigt wieder leicht

14.30 Uhr: Die Hamburger Corona-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) wieder leicht gestiegen. Das RKI gab den Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner am Donnerstag mit 306,8 an. Das ist ein Anstieg im Vergleich zum Vortag, als eine Inzidenz von 302,6 verzeichnet wurde.

Das RKI korrigiert seine Zahlen in der Regel nachträglich nach oben, für den Dienstag wird mittlerweile ein Wert von 377,1 angegeben. Aufgrund unterschiedlicher Berechnungsgrundlagen gab die Hamburger Gesundheitsbehörde die Inzidenz zuletzt am Dienstag mit 380,3 an.

Allerdings liefert der Wert trotzdem kein vollständiges Bild der Infektionslage: Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – etwa, weil immer weniger getestet wird. In den vergangenen Wochen ging die wöchentliche Anzahl PCR-Tests immer weiter zurück – während der Anteil positiver Testergebnisse auf einem ähnlichen Niveau blieb.

Binnen eines Tages kamen in Hamburg 1478 neue Fälle hinzu. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden damit in der Stadt mindestens 692.650 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen stieg nach RKI-Angaben um 2 weitere Fälle auf 2840.

Dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge wurden am Donnerstag (14.18 Uhr) 31 Covid-Kranke auf Hamburger Intensivstationen behandelt, 2 weniger als am Mittwoch. Davon mussten 8 Patienten invasiv beatmet werden (-1). Die Hospitalisierungsinzidenz gab das RKI für Hamburg am Donnerstag mit 3,51 an.

Gesundheitsministerin nimmt Bund in die Pflicht bei Corona-Tests

10 Uhr: Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens nimmt bei einem möglichen Hochfahren der Corona-Testinfrastruktur zum Herbst den Bund in die Pflicht. Wenn der Bund wieder umfangreiche Testverpflichtungen vorsehe, müsse er dies sicherstellen, sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Den am Mittwoch von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) vorgelegten Entwurf eines Infektionsschutzgesetzes will Niedersachsen laut Behrens nun prüfen.

Eine Testpflicht soll ab Oktober bundesweit etwa in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen gelten. Seit etwas mehr als einem Monat gibt es kostenlose Corona-Bürgertests nur noch für Risikogruppen und einige Ausnahmefälle. Für Tests etwa für Familienfeiern, Konzerte oder Treffen mit Menschen ab 60 werden drei Euro Zuzahlung fällig. Wer einen solchen Test will, muss unterschreiben, dass er zu diesem Zweck gemacht wird. Behrens und auch Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatten diese Regelung deutlich kritisiert.

Das waren die Corona-News am 3. August:

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein wieder gesunken

20.09 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Mittwoch weiter gesunken – auf 380,0. Das geht aus den Daten der Landesmeldestelle hervor. Eine Woche zuvor hatte die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen noch bei 499,1 gelegen. Die bundesweite Inzidenz gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen mit 477,9 an.

Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Auch die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ging zurück: Am Mittwoch waren es 2228, eine Woche zuvor waren es 2748. In den Kliniken wurden den Angaben zufolge 428 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus behandelt (Vorwoche: 483). Auf den Intensivstationen lagen demnach 34 Corona-Patienten (Vorwoche: 36), von denen 14 beatmet wurden .

Die Hospitalisierungsinzidenz betrug am Mittwoch 6,25. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Eine Woche zuvor hatte diese Zahl bei 8,24 gelegen.

Die Gesamtzahl derjenigen, die seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 in Schleswig-Holstein im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind, stieg nach fünf neuen Todesfällen auf 2742.

Unter den Kreisen und kreisfreien Städten hatte Flensburg mit 581,7 die höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Dahinter lagen Lübeck (519,2) und der Kreis Ostholstein (472,7). Die niedrigste Inzidenz registrierte der Kreis Stormarn (265,7).

RKI-Zahlen: Corona-Inzidenz in Hamburg sinkt weiter

14 Uhr: Die Hamburger Corona-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) weiter gesunken. Das RKI gab den Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner am Mittwoch mit 302,6 an. Das ist ein Rückgang im Vergleich zum Vortag, als eine Inzidenz von 329,7 verzeichnet wurde.

Das RKI korrigiert seine Zahlen in der Regel nachträglich nach oben, für den Dienstag wird mittlerweile ein Wert von 362,6 angegeben. Aufgrund unterschiedlicher Berechnungsgrundlagen gab die Hamburger Gesundheitsbehörde die Inzidenz zuletzt am Dienstag mit 380,3 an.

Allerdings liefert der Wert trotzdem kein vollständiges Bild der Infektionslage: Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – etwa, weil immer weniger getestet wird. In den vergangenen Wochen ging die wöchentliche Anzahl PCR-Tests immer weiter zurück – während der Anteil positiver Testergebnisse auf einem ähnlichen Niveau blieb.

Binnen eines Tages kamen in Hamburg 712 neue Fälle hinzu. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden damit in der Stadt mindestens 691.172 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen stieg nach RKI-Angaben um 2 weitere Fälle auf 2838.

Dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge wurden am Mittwoch (13.18 Uhr) 33 Covid-Kranke auf Hamburger Intensivstationen behandelt, 2 weniger als am Dienstag. Davon mussten 9 Patienten invasiv beatmet werden (+1). Die Hospitalisierungsinzidenz gab das RKI für Hamburg am Mittwoch mit 2,92 an.

Corona-Inzidenz in Niedersachsen weiter rückläufig

11.32 Uhr: Das Infektionsgeschehen in Niedersachsen schwächt sich weiter ab. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 515,3, nach 557,5 am Vortag. In vier Kommunen bewegt sich die Inzidenz inzwischen unter der Marke von 350. Der vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegebene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gemeldet wurden.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst werden – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz, die seit einigen Tagen kontinuierlich abnimmt. Die Landesregierung gab diesen Wert am Mittwoch mit 11,7, nach 12,1 am Vortag. Die Zahl gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Landesweit waren 4,5 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt. In den vergangenen Wochen schwankte der Wert zwischen vier und fünf Prozent.

In Niedersachsen wurden am Mittwoch 10.041 bestätigte neue Ansteckungen gemeldet, 12 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Wittmund mit 984,6, den niedrigsten Wert registrierte die Stadt Emden mit 252,6.

Im kleinsten Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwoch bei 499,9. Es wurden 849 neue Fälle aber keine weiteren Toten gemeldet.

Das waren die Corona-News am 2. August:

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein bleibt weiter unter 400

21.02 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Dienstag weiter gesunken, der Wert lag bei 394,4. Das geht aus den Daten der Landesmeldestelle (Stand 18.29 Uhr) hervor. Eine Woche zuvor hatte die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen bei 515,4 gelegen. Die bundesweite Inzidenz gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag mit 516,1 an.

Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Auch die Zahl der neuen gemeldeten Corona-Fälle in Schleswig-Holstein ging ebenfalls zurück, am Dienstag wurden 2839 gemeldet, eine Woche zuvor waren es 3145. In den Kliniken wurden den Angaben zufolge 450 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus behandelt (Vorwoche: 475). Auf den Intensivstationen lagen demnach 31 Corona-Patienten, von denen 15 beatmet wurden (Vorwoche: 34).

Die Hospitalisierungsinzidenz betrug am Dienstag 6,15. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Vor einer Woche hatte diese Zahl bei 8,35 gelegen.

Mehr Krankschreibungen wegen Corona-Erkrankungen – wegen fehlender Homeoffice-Pflicht?

19.20 Uhr: Die Zahl der Krankschreibungen wegen einer Corona-Erkrankung in Niedersachsen und Bremen ist nach Beobachtung der Barmer Krankenkasse im Juli spürbar in die Höhe gegangen. Nach einem in diesem Jahr beobachteten Tiefstand in Niedersachsen von 78 Arbeitsunfähigen pro 10.000 Versicherte in der Woche vom 5. bis 11. Juni stiegen die Krankschreibungen wegen einer Sars-Cov-2-Infektion an, teilte die Kasse am Dienstag in Hannover mit. In der Woche vom 10. bis 16. Juli seien es 224 Beschäftigte je 10.000 Versicherte gewesen. Das entspreche einer Zunahme um 187 Prozent. Diese Angaben beziehen sich auf Barmer-Versicherte mit Anspruch auf Krankengeld.

In Bremen stiegen demzufolge die vergleichbaren Werte von 68 auf 188 Beschäftigte je 10.000 Barmer-Versicherte, was einer Zunahme von 177 Prozent entspreche.

Diesen Trend gebe es auch bei allgemeinen Atemwegserkrankungen. Die Zahl der Atemwegserkrankungen ohne Corona sei zuletzt in Niedersachsen knapp dreimal und in Bremen mehr als dreimal so hoch gewesen wie im gesamten Jahr 2021.

Als Ursache macht die Krankenkasse die inzwischen fehlende Homeoffice-Pflicht aus. „Wer mehr Kontakte im Büro hat, der hat ein erhöhtes Infektionsrisiko“, sagte Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Niedersachsen und Bremen. Möglicherweise hätten im vergangenen Jahr Beschäftigte bei einer Atemwegserkrankung wie Husten oder Schnupfen auf eine Krankmeldung verzichtet, wenn sie von zu Hause aus gearbeitet hätten.

Corona-Expertenrat sammelt Vorschläge für Strategie im Herbst

18.03 Uhr: Mecklenburg-Vorpommern bereitet sich auf ein möglicherweise stark ansteigendes Corona-Infektionsgeschehen im Herbst vor. Es sei Ziel der Landesregierung, einen praktikablen und transparenten Handlungsrahmen zu schaffen, mit dessen Hilfe frühzeitig auf massenhafte Infektionen reagiert werden kann. Das teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag in Schwerin nach einer weiteren Sitzung des von Ressortchefin Stefanie Drese (SPD) eingesetzten Corona-Expertenrats mit. Oberste Priorität habe auch künftig, eine Überlastung des Gesundheitswesens zu vermeiden und die kritische Infrastrukturen sowie besonders gefährdete Personengruppen wirksam zu schützen.

Dem Experten-Gremium gehören elf ständige Mitglieder an, darunter die Medizin-Professoren Nils-Olaf Hübner, Lars Kaderali und Emil Reisinger sowie Vertreter von Verbänden, Behörden, Kliniken und Kommunen. Zu den Beratungen werden jeweils weitere Fachleute hinzugezogen. Nach einer dritten und letzten Sitzung des Expertenrats noch im August soll dem Landeskabinett ein sogenannter Herbst-Winter-Plan vorgelegt werden. Darin würden auch die erwarteten Entscheidungen auf Bundesebene berücksichtigt. Angestrebt werde auch eine genauere Erfassung des tatsächlichen Pandemiegeschehens, hieß es.

Corona-Inzidenzen in Niedersachsen und Bremen sind zurückgegangen

13.51 Uhr: Das Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat sich erneut leicht abgeschwächt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag bei 557,5. Am Dienstag vor einer Woche hatte sie 798,3 betragen. Der vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegebene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gemeldet wurden.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl von Fällen aus, die nicht vom RKI erfasst werden – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Die Landesregierung gab diesen Wert am Dienstag mit 12,1 an, in der Vorwoche lag die Zahl bei 14,1. Diese Zahl gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Landesweit waren 4,2 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt und damit 0,7 Prozent weniger als vor Wochenfrist.

In Niedersachsen wurden am Dienstag 9893 bestätigte neue Ansteckungen gemeldet, 22 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Wittmund mit 1028,2, den niedrigsten Wert registrierte der Landkreis Oldenburg mit 255,5.

Im kleinsten Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag bei 558,1 und damit niedriger als in der Vorwoche (719,7). 666 neue Fälle wurden dort gemeldet.

Gesundheitsbehörde und RKI: Corona-Inzidenz in Hamburg sinkt weiter

11.15 Uhr: Die Corona-Inzidenz ist in Hamburg weiter gesunken – die fünfte Woche in Folge. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Dienstag mit 380,3 an. In der vergangenen Woche betrug der Wert noch 524,5, in der Woche davor 680,0. Den Angaben zufolge kamen in der zurückliegenden Woche 7244 neue Infektionen hinzu. In der Woche davor waren es 9989.

Aufgrund unterschiedlicher Berechnungsgrundlagen liegt die von der Hamburger Behörde angegebene Inzidenz über der des Robert Koch-Instituts (RKI). Das RKI gab die Sieben-Tage-Inzidenz für die Hansestadt am Dienstag mit 329,7 an – nach 476,9 in der Vorwoche. Bundesweit sank der Wert demnach binnen einer Woche von 678,7 auf 516,1.

Die Angaben liefern jedoch nur ein sehr unvollständiges Bild des Infektionsgeschehens. Da verpflichtende Tests weggefallen sind und nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen, ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Die Gesundheitsbehörde stellte deshalb bereits zum Mai die tägliche Veröffentlichung der Zahlen ein und gibt seither nur noch wöchentlich Überblicke.

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in den Krankenhäusern der Hansestadt sank laut Behörde binnen einer Woche von 409 auf 372 (jeweils Stand Montag). Davon wurden 36 auf Intensivstationen behandelt – einer mehr als vor einer Woche. Dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge wurden am Dienstag (10.18 Uhr) 35 Covid-Kranke auf Hamburger Intensivstationen behandelt, 2 mehr als am Vortag. Davon mussten 8 Patienten invasiv beatmet werden (-1).

Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden nach RKI-Angaben in Hamburg mindestens 690.460 Corona-Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der Genesenen beträgt mittlerweile rund 673.500. Dem Institut zufolge starben in Hamburg bisher 2836 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 – das sind 39 mehr als in der vergangenen Woche gemeldet.

Das waren die Corona-News am 1. August:

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 399,8

20.01 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Montag auf 399,8 gesunken. Das geht aus den Daten der Landesmeldestelle hervor. Eine Woche zuvor hatte die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen noch bei 543,9 gelegen. Ungefähr bei diesem Wert befand sich am Montag die bundesweite Inzidenz (538,9).

Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

In Schleswig-Holstein wurden am Montag 3240 neue Corona-Fälle gemeldet, eine Woche zuvor waren es 4371. Auch die Lage in den Kliniken hat sich verbessert: Den Angaben zufolge werden dort 450 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus behandelt (Vorwoche: 477). Auf den Intensivstationen lagen demnach 35 Corona-Patienten, von denen 17 beatmet wurden. Am Montag vor einer Woche waren es 44 Intensiv-Patienten.

Die Hospitalisierungsinzidenz sank auf 5,98. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Vor einer Woche hatte diese Zahl bei 8,86 gelegen.

Die Gesamtzahl derjenigen, die seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 in Schleswig-Holstein im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind, betrug am Montag 2734. Seit Freitag wurden 8 neue Todesfälle gemeldet.

Unter den Kreisen und kreisfreien Städten hat Lübeck weiter die höchste Sieben-Tage-Inzidenz – sie erreichte am Montag 577,0. Den zweithöchsten Wert verzeichnete Flensburg (543,3), danach folgt der Kreis Segeberg (506,1). Die niedrigste Inzidenz registrierte der Kreis Stormarn (282,0).

RKI: Corona-Inzidenz in Hamburg bei 347,2

12.23 Uhr: Die Hamburger Corona-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) minimal gestiegen. Das RKI gab den Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner am Montag mit 347,2 an. Das ist ein leichter Anstieg im Vergleich zu Freitag, als eine Inzidenz von 346,1 verzeichnet wurde.

Das RKI korrigiert seine Zahlen in der Regel nachträglich nach oben, für den Freitag wird mittlerweile ein Wert von 436,1 angegeben. Die Hamburger Gesundheitsbehörde gab die Inzidenz zuletzt am Dienstag mit 524,5 an.

Allerdings liefert der Wert trotzdem kein vollständiges Bild der Infektionslage: Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – etwa, weil immer weniger getestet wird. In den vergangenen Wochen ging die wöchentliche Anzahl PCR-Tests immer weiter zurück – während der Anteil positiver Testergebnisse auf einem ähnlichen Niveau blieb.

Binnen eines Tages kamen in Hamburg 861 neue Fälle hinzu. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden damit in der Stadt mindestens 689.113 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen stieg nach RKI-Angaben seit Freitag um 16 weitere Fälle auf 2836.

Dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge wurden am Montag (12.18 Uhr) 33 Covid-Kranke auf Hamburger Intensivstationen behandelt, 2 weniger als am Freitag. Davon mussten 9 Patienten invasiv beatmet werden (-1). Die Hospitalisierungsinzidenz gab das RKI für Hamburg am Montag mit 4,32 an.

Das waren die Corona-News am 31. Juli:

Mehr politisch motivierte Straftaten im Norden: Hauptgrund Corona-Demos

9.15 Uhr: Vor allem zu Beginn des Jahres gingen viele Menschen in Mecklenburg-Vorpommern gegen die staatlich verordneten Corona-Regeln auf die Straße. Nicht immer hielten sie sich dabei an Recht und Gesetz, wie jetzt eine Polizeistatistik offenbart.

Statt wie im Vorjahr 549 wurden nach vorläufigen Erhebungen im ersten Halbjahr 2022 1113 politisch motivierte Delikte aktenkundig. Als Hauptgrund für den rapiden Anstieg nannte das Innenministerium am Samstag in Schwerin Vergehen bei Protestveranstaltungen gegen die Corona-Vorschriften oder bei Aktionen im Zusammenhang mit dem russischen Angriff auf die Ukraine.

So hätten sich die Verstöße gegen das Versammlungsgesetz mit 332 registrierten Fällen fast versechsfacht. Die Zahl der Straftaten mit rechtem Hintergrund stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2021 um 126 auf insgesamt 495, die Anzahl rechter Gewalttaten verdoppelte sich von 16 auf 32. Dem linken Täter:innenspektrum wurden 90 der von Januar bis Juni gemeldeten Fälle zugeordnet, 40 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das waren die Corona-News am 29. Juli:

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein geht weiter zurück

19.20 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiterhin rückläufig. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen lag nach Angaben der Landesmeldestelle am Freitag bei 438,5. Genau eine Woche zuvor hatte der Wert 575,9 betragen und vor zwei Wochen 679,4.

Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Am Freitag wurden in Schleswig-Holstein 1509 neue Corona-Fälle gemeldet, eine Woche zuvor waren es 2667. In den Krankenhäusern werden den Angaben vom Freitag zufolge 438 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus behandelt (Vorwoche: 447). Auf den Intensivstationen lagen demnach 37 Corona-Patienten, von denen 18 beatmet wurden. Am Freitag vor einer Woche waren es 33.

Die Hospitalisierungsinzidenz lag am Freitag bei 7,59. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Vor einer Woche hatte diese Zahl bei 9,69 gelegen.

Die Gesamtzahl derjenigen, die seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 in Schleswig-Holstein im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind, lag am Freitag bei 2726 und stieg somit innerhalb eines Tages um sechs weitere Todesfälle.

Unter den Kreisen und kreisfreien Städten hat Lübeck weiter die höchste Sieben-Tage-Inzidenz – sie erreichte am Freitag 563,6. Den zweithöchsten Wert verzeichnete Dithmarschen (529,2), danach folgt weiterhin Flensburg (524,6). Die niedrigste Inzidenz registrierte Kiel (325,7).

Corona-Inzidenz in Hamburg laut RKI bei 346,1

14.15 Uhr: Die Hamburger Corona-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) weiter gesunken. Das RKI gab den Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner am Freitag mit 346,1 an. Das ist ein Rückgang im Vergleich zum Vortag, als eine Inzidenz von 359,2 verzeichnet wurde.

Das RKI korrigiert seine Zahlen in der Regel nachträglich nach oben, für den Donnerstag wird mittlerweile ein Wert von 435,0 angegeben. Die Hamburger Gesundheitsbehörde gab die Inzidenz zuletzt am Dienstag mit 524,5 an.

Allerdings liefert der Wert trotzdem kein vollständiges Bild der Infektionslage: Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – etwa, weil immer weniger getestet wird. In den vergangenen Wochen ging die wöchentliche Anzahl PCR-Tests immer weiter zurück – während der Anteil positiver Testergebnisse auf einem ähnlichen Niveau blieb.

Binnen eines Tages kamen in Hamburg 1491 neue Fälle hinzu. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden damit in der Stadt mindestens 686.658 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen stieg nach RKI-Angaben um 5 weitere Fälle auf 2820.

Dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge wurden am Freitag (13.18 Uhr) 35 Covid-Kranke auf Hamburger Intensivstationen behandelt, 4 mehr als am Vortag. Davon mussten 10 Patienten invasiv beatmet werden (+2). Die Hospitalisierungsinzidenz gab das RKI für Hamburg am Freitag mit 4,32 an.

Fallender Trend bei Corona-Infektionen in Niedersachsen hält an

10.55 Uhr: Das Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat sich im Wochenvergleich abermals abgeschwächt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag bei 674,9. Am Freitag der Vorwoche hatte sie 883,4 betragen, am Vortag noch 710,0. Der vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegebene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gemeldet wurden.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Die Landesregierung gab diesen Wert am Freitag mit 13,2 an, in der Vorwoche lag die Zahl bei 13,9. Diese Zahl gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Landesweit waren 4,6 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt, und damit 0,4 Prozent mehr als am Freitag der vergangenen Woche.

In Niedersachsen wurden am Freitag 8789 bestätigte neue Ansteckungen gemeldet, 18 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Wittmund mit 1683,4, den niedrigsten Wert registrierte der Landkreis Leer mit 408,2.

Im kleinsten Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag bei 632,7 und damit niedriger als in der Vorwoche (716,0). 523 neue Fälle wurden dort gemeldet, sowie vier weitere Todesfälle.

Das waren die Corona-News am 28. Juli:

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein geht weiter zurück

19.40 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiterhin rückläufig. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen je 100.000 Menschen binnen sieben Tagen lag nach Angaben der Landesmeldestelle am Donnerstag bei 466,5. Genau eine Woche zuvor hatte der Wert 589,7 betragen und vor zwei Wochen 681,3.

Die Inzidenz liefert allerdings kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Am Donnerstag wurden in Schleswig-Holstein 2046 neue Corona-Fälle gemeldet, eine Woche zuvor waren es 2982. In den Krankenhäusern werden den Angaben vom Donnerstag zufolge 449 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus behandelt (Vorwoche: 452). Auf den Intensivstationen lagen demnach 44 Corona-Patienten, von denen 19 beatmet wurden. Tags zuvor waren es insgesamt 36 Intensivpatienten oder -patientinnen und am Donnerstag vor einer Woche 35.

Die Hospitalisierungsinzidenz lag am Donnerstag bei 7,59. Sie gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Vor einer Woche hatte diese Zahl bei 8,9 gelegen.

Die Gesamtzahl derjenigen, die seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 in Schleswig-Holstein im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben sind, lag am Donnerstag bei 2720 und stieg somit innerhalb eines Tages um vier.

Unter den Kreisen und kreisfreien Städten hat Lübeck weiter die höchste Sieben-Tage-Inzidenz – sie erreichte am Donnerstag 591,4. Den zweithöchsten Wert verzeichnete wieder Ostholstein (588,1), danach folgt weiterhin Flensburg (571,8). Die niedrigste Inzidenz registrierte nun Kiel (337,5).

Impfpflicht: Gericht weist Eilantrag einer Ungeimpften ab

17 Uhr: Das Verwaltungsgericht Hamburg hat einen Eilantrag einer ungeimpften Mitarbeiterin einer Röntgenpraxis zur Aufhebung eines gegen sie verhängten Betretungsverbots abgelehnt. Die bereits am Dienstag ergangene Entscheidung sei die erste im Zusammenhang mit der einrichtungsbezogenen Corona-Impfpflicht in Hamburg, teilte die Sozialbehörde am Donnerstag mit. Das Gericht wies den Antrag ab, da „keine ernstlichen Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Verwaltungsakts bestehen“, heißt es in dem Beschluss, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Wegen des fehlenden Impfschutzes gegen das Coronavirus war der medizinischen Fachangestellten vom Bezirksamt Mitte am 7. Juli untersagt worden, die Praxisräume zu betreten. Für jeden Fall einer Zuwiderhandlung wurde ein Zwangsgeld in Höhe von 5000 Euro festgesetzt. Dagegen hatte die Frau Widerspruch eingelegt und beim Verwaltungsgericht Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz gestellt.

Laut der einrichtungsbezogenen Impfpflicht müssen medizinische und Pflegeeinrichtungen den Gesundheitsämtern seit Mitte März ungeimpfte Mitarbeiter melden. Bei den Gesundheitsämtern der Hansestadt gingen nach Angaben der Sozialbehörde von knapp 1000 Einrichtungen Meldungen über insgesamt 4965 Personen ein, von denen kein Impfnachweis erbracht wurde.

Rund 3000 Fälle seien abschließend bearbeitet worden, „indem die Betroffenen Nachweise nachgereicht haben, Zweifel ausgeräumt werden konnten oder die Personen nicht mehr in der Einrichtung tätig sind“, sagte Behördensprecher Helfrich. Rund 1100 Fälle seien noch in Prüfung, „zum Teil deswegen, weil Unterlagen von den Betroffenen nachgefordert wurden beziehungsweise Stellungnahmefristen noch laufen“. In etwa einem Dutzend Fälle sei ein Betretungsverbot ausgesprochen worden.

Infektionsgeschehen in Niedersachsen schwächt sich weiter ab

15.39 Uhr: Das Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat sich im Wochenvergleich weiter abgeschwächt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag bei 710,0, am Donnerstag der Vorwoche hatte sie 919,2 betragen. Der vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegebene Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gemeldet wurden.

Die Daten bilden die Infektionslage derzeit allerdings nicht vollständig ab. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung von Tageswerten führen.

Als maßgebliche Zahl zur Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen gilt die Hospitalisierungsinzidenz. Die Landesregierung gab diesen Wert am Donnerstag mit 13,8 an, was exakt dem Wert der Vorwoche entspricht. Diese Zahl gibt an, wie viele Patientinnen und Patienten pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche neu mit einer Corona-Infektion in Krankenhäusern aufgenommen wurden. Landesweit waren 4,4 Prozent der Intensivbetten mit Covid-19-Kranken belegt, was ebenfalls genau dem Wert vom vergangenen Donnerstag entspricht.

In Niedersachsen wurden am Donnerstag 12.510 bestätigte neue Ansteckungen gemeldet, 21 weitere Menschen starben mit oder an Covid-19.

Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte meldete der Landkreis Wittmund mit 1866,4, den niedrigsten Wert registrierte der Landkreis Leer mit 411,7.

Im kleinsten Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 698,5 und damit etwas höher als in der Vorwoche (684,0). 830 neue Fälle wurden dort gemeldet.

Pflegegesellschaft fordert klarere Umsetzung der Impfpflicht in Hamburg

15 Uhr: Die Hamburgische Pflegegesellschaft (HPG) forderte am Donnerstag mehr Mut vom Senat bei der Corona-Impfpflicht. Demnach solle die Stadt entweder eine einrichtungsbezogene Impfpflicht für Beschäftigte „konsequent und zügig“ durchsetzen oder diese ab dem 1. Oktober auszusetzen, wenn der Schutz vulnerabler Menschen anderweitig sichergestellt wird.

Die Forderung erklärte die HPG mit der Wichtigkeit der Impfpflicht für den Schutz, die Akzeptanz und die Kommunikation der Langzeitpflegebetriebe sowie der bereits geimpften Beschäftigten. So hätte sich seit dem Frühjahr nichts an der schlechten Informationslage geändert, meint dazu HPG-Geschäftsführer Martin Sielaff: „Monatelang wird in Hamburg geprüft und es werden Informationen eingeholt. Die Pandemie geht weiter und für die ungeimpften Beschäftigten ändert sich nichts.“ Ab Oktober würden viele Beschäftigte wieder als nicht mehr vollständig geimpft gelten, was erneut umständlich und mit unklaren Konsequenzen an die Gesundheitsämter gemeldet werden müsse.

Sielaff kritisierte außerdem, dass Hamburg sich nicht für eine allgemeine Impfpflicht entschieden hätte, aber dann selbst die einrichtungsbezogene „nicht zügig und konsequent und planbar“ durchsetzen würde. Damit wäre „ein desaströses Signal der Konsequenzenlosigkeit an die Pflegekräfte und die Pflegebetriebe in die Welt“ gesetzt. Die HPG ist eine Arbeitsgemeinschaft von Trägerverbänden in der Hamburger Pflege, zu der etwa der Deutsche Rotes Kreuz Landesverband Hamburg e.V. das Diakonische Werk Hamburg oder auch der Zentralverband Hamburger Pflegedienste e.V. gehört.

Corona-Inzidenz in Hamburg laut RKI bei 359,2

12.57 Uhr: Die Hamburger Corona-Inzidenz ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) weiter gesunken. Das RKI gab den Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner am Donnerstag mit 359,2 an. Das ist ein Rückgang im Vergleich zum Vortag, als eine Inzidenz von 399,8 verzeichnet wurde.

Das RKI korrigiert seine Zahlen in der Regel nachträglich nach oben, für den Mittwoch wird mittlerweile ein Wert von 465,9 angegeben. Die Hamburger Gesundheitsbehörde gab die Inzidenz zuletzt am Dienstag mit 524,5 an.

Allerdings liefert der Wert trotzdem kein vollständiges Bild der Infektionslage: Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – etwa, weil immer weniger getestet wird. In den vergangenen Wochen ging die wöchentliche Anzahl PCR-Tests immer weiter zurück – während der Anteil positiver Testergebnisse auf einem ähnlichen Niveau blieb.

Binnen eines Tages kamen in Hamburg 597 neue Fälle hinzu. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 wurden damit in der Stadt mindestens 685.167 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Gestorbenen stieg nach RKI-Angaben um sechs weitere Fälle auf 2815.

Dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zufolge wurden am Donnerstag (11.05 Uhr) 31 Covid-Kranke auf Hamburger Intensivstationen behandelt, 3 weniger als am Vortag. Davon mussten 8 Patienten invasiv beatmet werden (-1). Die Hospitalisierungsinzidenz gab das RKI für Hamburg am Donnerstag mit 4,48 an.

Kliniken im Norden: Darum sind aktuell wenige Intensivbetten frei

10.41 Uhr: Die Helios-Kliniken in Schwerin sehen trotz nahezu Vollauslastung der Intensivbetten keinen Grund zur Sorge. Wie ein Sprecher des Klinikums mitteilte, werden aktuell viele in der Pandemie verschobene Operationen nachgeholt, was zu einer hohen Auslastung der Intensivstation führt. Sollte die Zahl der Corona-Patienten, die eine Intensivbehandlung benötigen, wieder steigen, könne man jederzeit reagieren und nicht-kritische Eingriffe aufschieben.

Das Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung zeigt aktuell für das Klinikum der Landeshauptstadt lediglich ein freies von insgesamt 51 Intensivbetten an. Im ganzen Land stehen aktuell 100 freie ITS-Betten zur Verfügung, mit einer Quote von 17,1 Prozent hat nur Schleswig-Holstein im Ländervergleich eine anteilig höhere freie Kapazität.

Die spezielle Situation in Schwerin ist laut der Krankenhausgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (KGMV) auch nicht so einfach zu verallgemeinern. Besonders bei den vier Vollversorger-Kliniken in Schwerin, Neubrandenburg, Rostock und Greifswald sammeln sich Spezialoperationen, die eine anschließende Behandlung auf einer Intensivstation erforderlich machen.

Laut dem KGMV-Geschäftsführer Uwe Borchmann hat die ITS-Kapazität in der Pandemie seit der Delta-Welle auch an Aussagekraft eingebüßt, was die Belastung der Krankenhäuser insgesamt angeht. Die starke Belastung der Kliniken im Land halte an. Ein hoher Krankenstand in Verbindung mit dem erforderlichen Abbau überschüssiger Urlaubstage führe hier zu einem Personalmangel.