Erneut gab es einen Todesfall bei der WM in Katar.
  • Erneut gab es einen Todesfall bei der WM in Katar.
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Bei Argentinien-Spiel: Schon wieder ein Todesfall bei der WM in Katar

Bei der WM in Katar ist es zu einem weiteren Todesfall gekommen. Der Wachmann John Njue Kibue, laut CNN ein Arbeitsmigrant aus Kenia, ist drei Tage nach einem Sturz im Final-Stadion in Lusail am Dienstag im Krankenhaus gestorben, wie die WM-Organisatoren mitteilten.

Wie seine Schwester CNN berichtete, sei der 24 Jahre alte Kenianer während der Begegnung zwischen Argentinien und den Niederlanden aus dem achten Stock der Arena gefallen.

Kenianer John Njue Kibue wurde während WM-Spiels schwer verletzt

Nach Angaben der WM-Organisatoren wurde der Wachmann nach ärztlicher Sofortversorgung auf die Intensivstation des Hamad Medical Hospitals in Doha gebracht, er verstarb dort aber „trotz der Bemühungen“ des medizinischen Personals am Dienstag. Er hatte laut des CNN vorliegenden ärztlichen Berichts bei seinem Sturz schwere Kopfverletzungen sowie Beckenbrüche erlitten. 

Die Turnier-Organisatoren kündigten eine sofortige Untersuchung an, wie es zu dem nicht näher beschrieben Sturz gekommen war. Darüber hinaus sagten sie zu, der Familie des Verstorbenen alle noch ausstehenden Löhne und Abgaben auszuzahlen. „Wir haben nicht das Geld, um Gerechtigkeit für ihn zu bekommen, aber wir wollen wissen, was passiert ist“, sagte die Schwester.

Zuvor hatte während des Turniers bereits ein offenbar von den Philippinen stammender Arbeiter sein Leben verloren. Der Mann war demnach infolge eines Unfalls bei Reparaturarbeiten im Teamhotel der saudi-arabischen Delegation gestorben.

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US-Journalist nach Zusammenbruch bei der WM

Für Bestürzung hatte während der WM auch der Tod des US-Sportjournalisten Grant Wahl gesorgt, der während des Viertelfinals zwischen Argentinien und den Niederlanden auf der Medientribüne zusammengebrochen war. Er soll im Stadion „etwa 20 bis 25 Minuten lang“ behandelt worden sein, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde. Seine Leiche wurde bereits zurück in die USA gebracht, wo sie auf die Ursache untersucht werden soll. (dpa/yj)

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