Lukas Meisner im Zweikampf gegen den Bonner Michael Kessens
  • Lukas Meisner (r.) versucht, sich im letzten Playoff-Spiel gegen den Bonner Michael Kessens durchzusetzen.
  • Foto: WITTERS

Nächstes Topspiel! Doch die Towers haben jetzt einen großen Vorteil

Der Spielplan meint es nicht gut mit den Veolia Towers Hamburg. Nach Berlin, München und Ludwigsburg treffen die Türme am Samstagabend (18 Uhr) mit Bonn bereits auf das vierte BBL-Schwergewicht im siebten Ligaspiel. Einen Sahne-Tag brauchen die Wilhelmsburger gegen den ungeschlagenen Tabellenführer, das wissen sie. Jedoch haben die Hanseaten einen großen Vorteil auf ihrer Seite.

„Endlich mal wieder.“ Lukas Meisner strahlte, als er mit der frohen Botschaft konfrontiert wurde. Erst zum zweiten Mal in dieser Saison werden die Towers in einem ausverkauften Inselpark spielen. Beim ersten Mal? Da gewannen die Hamburger sensationell gegen die Bayern. Gegen so eine Überraschung wird niemand in Wilhelmsburg Einwände haben. „Ich freue mich auf eine volle Halle“, sagt Meisner.

Towers-Coach Raoul Korner freut sich auf vollen Inselpark

Auch Cheftrainer Raoul Korner baut auf den Fan-Effekt: „Der Heimvorteil sollte eine extreme Motivation für jeden sein.“ Dieser Extra-Schub wird gegen Bonn jedoch auch bitter benötigt. Die Rheinländer pflügen bisher durch die Liga – jedes Spiel wurde mit mindestens sieben Punkten Abstand gewonnen.


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„Wir werden ein sehr gutes Spiel machen müssen, um eine Chance zu haben“, weiß Korner. Die Towers werden aber auch der erste richtige Härtetest für Bonn werden, die in den vergangenen Playoffs Hamburg glatt mit 3:0 rauskegelten.

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Die offene Rechnung begleichen zu wollen, wird ein weiterer Ansporn sein. Die Vorzeichen für die nächste Sensation im Inselpark sind also gegeben. Korner will davon aber nichts wissen. „Als Trainer sollte man keine Bauchgefühle haben“, sagt er vor dem Spiel gegen Bonn, „sonst kriegt man ein Magengeschwür.“

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