Marvin Clark und Lukas Meisner
Marvin Clark und Lukas Meisner
  • Marvin Clark (l.) und Lukas Meisner werden zukünftig nicht mehr zusammen für die Towers auflaufen.
  • Foto: WITTERS

Nach 28-Punkte-Klatsche: Towers lösen Vertrag mit Flügelspieler auf

Nach einer 28-Punkte-Klatsche gibt es normalerweise keinen Grund, zufrieden zu sein. Doch für die Veolia Towers Hamburg war die klare 59:87-Pleite gegen Podgorica kein normales Spiel. Die Leistung der extrem dezimierten Türme stimmte Cheftrainer Benka Barloschky positiv für die Zukunft – die ein Spieler in Wilhelmsburg nicht mehr hat.

Ausgerechnet nach einem seiner stärksten Auftritte lösten die Towers den Vertrag mit Marvin Clark auf. Am Mittwochabend war der 28-Jährige mit 18 Punkten noch der beste Werfer der Hamburger – am Donnerstagmorgen wurde sein Abgang bekanntgegeben.

Hamburg Towers trennen sich von Marvin Clark

„Für den weiteren Verlauf der Saison brauchen wir auf seiner Position andere sportliche Qualitäten“, erklärte Geschäftsführer Marvin Willoughby (44) die „einvernehmliche“ Trennung. Der US-Boy kam seit seiner Ankunft im Sommer nie richtig an. Die Vertragsauflösung ist von daher nur folgerichtig.


MOPO

Was ist in dieser Woche im Volkspark passiert? Jeden Freitag liefert Ihnen die Rautenpost Analysen, Updates und Transfer-Gerüchte – pünktlich zum Wochenende alle aktuellen HSV-News der Woche kurz zusammengefasst und direkt per Mail in Ihrem Postfach. Hier klicken und kostenlos abonnieren.


Barloschky fehlten gegen Podgorica mit Jonas Wohlfarth-Bottermann (Zerrung), Seth Hinrichs (persönliche Gründe), Kendale McCullum und Yoeli Childs (beide Oberschenkelprobleme) vier Profis. Ohne Clark wird der Kader gegen Göttingen (Sonntag, 15 Uhr) noch dünner. Auf dem Transfermarkt wollten die Türme ohnehin nachlegen. Jetzt wird Bewegung in die Sache kommen.

Das könnte Sie auch interessieren: Traumjob, aber: Neuer Towers-Trainer empfand „keine Freude“

Der neue Chef bleibt trotz der Personal-Probleme positiv. „Wir haben viele Dinge richtig gemacht, die wir uns vorgenommen haben“, lobte Barloschky: „Ich habe den Jungs gesagt, dass ich keine Wunder erwarte, aber sehen will, was wir trainiert haben. Und das haben sie gezeigt.“

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp