Sebastian Vettel mit Japan-Stirnband in Suzuka
  • Vettel liebt das Rennen im japanischen Suzuka. Kehrt er dafür in die Formel 1 zurück?
  • Foto: imago/Action Plus

„Würde ich ernsthaft erwägen“: Vettel denkt über Formel-1-Comeback nach

Sebastian Vettel würde für ein Rennen im japanischen Suzuka aus dem Formel-1-Ruhestand zurückkehren. „Wenn jemand einen Fahrer für ein Rennen unter Vertrag nehmen will … Die Jungs wären sicher nicht froh, wenn sie Platz machen müssten, aber das würde ich ernsthaft erwägen“, sagte Vettel am Donnerstag bei einer Pressekonferenz auf dem Traditionskurs.

Der Suzuka International Racing Course ist die erklärte Lieblingsstrecke des 35-Jährigen, am Sonntag (7 Uhr/Sky) fährt Vettel letztmals vor dem lange angekündigten Ende seiner Karriere in Suzuka. Viermal gewann Vettel in Suzuka und holte einen seiner vier WM-Titel in Japan. „Ich habe die Strecke immer geliebt, sie sticht heraus“, sagte Vettel. Bislang habe er sich gar nicht so sehr klargemacht, dass er an bestimmte Orte nicht mehr zurückkehren wird. In Suzuka war das schon am ersten Tag anders. 

Formel 1: Japan-Grand-Prix für Vettel etwas Besonderes

„Es ist ikonisch. Die Atmosphäre und die Aufmerksamkeit, die der Sport hier bekommt, sind verrückt“, sagte Vettel, der von vielen Fans begeistert in Empfang genommen wurde: „Sie sind wahrscheinlich genauso traurig wie ich, dass es mein letztes Rennen hier ist. Aber zum Glück haben wir das Rennen ja noch.“


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Der bekennende Japan-Fan Vettel wurde auch gefragt, ob er sich künftig den Einstieg als Fahrer in einer japanischen Motorsport-Serie vorstellen könnte. „Im Moment habe ich keine Pläne. Aber es gibt in Japan spannende Rennen“, sagte der Hesse und ergänzte: „Wer weiß, was die Zukunft bringt. Natürlich liebe ich das Fahren und auf dieser Strecke habe ich mich immer besonders lebendig gefühlt. Wir werden sehen, welche Art von Auto in der Zukunft mal ein Thema wird.“

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Und ein zweites Mal sprach Vettel ein mögliches Kurz-Comeback in der Formel 1 an: „Vielleicht fühlt sich einer der Jungs hier in der Zukunft mal ein bisschen krank, dann würde es mir nichts ausmachen, für ein Rennen zurück ins Auto zu springen.“ (dpa/dhe)

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