Audi-Rennwagen auf der Strecke
Audi-Rennwagen auf der Strecke
  • Audi setzt beim Einstieg in die Formel 1 nicht nur auf deutsche Fahrer.
  • Foto: Imago / Zuma Wire

„Natürlich attraktiv“: Steigt Audi mit deutschen Fahrern in die Formel 1 ein?

Audi will zum Formel-1-Einstieg 2026 nicht zwingend auf deutsche Fahrer setzen. „Es wäre natürlich attraktiv, aber für uns hat die Performance der Fahrer Priorität“, sagte Projektleiter Adam Baker. Die Frage nach der Pilotenbesetzung sei auch „zu weit weg. Man spricht noch nicht mal über die Fahrer für 2024. Es ist also sehr schwierig zu sagen, wie sich der Fahrermarkt für 2026 entwickeln wird“, erläuterte der Geschäftsführer der Audi Formula Racing GmbH.

Baker kündigte aber an, dass Audi im kommenden Jahr „zum dritten Quartal einen Entwicklungsfahrer an Bord holen“ werde, „der im Fahrsimulator in Neuburg besonders wichtig für unsere Power-Unit-Entwicklung sein wird“.

Audi steigt ab 2026 als Werksteam in die Formel 1 ein

Audi wird ab 2026 als Werksteam in der Formel 1 starten. Die Volkswagentochter baut in Neuburg an der Donau den Motor, das Chassis kommt vom erfahrenen Schweizer Traditionsteam Sauber. In der kommenden Saison gibt es in Nico Hülkenberg (Haas) nur einen deutschen Stammpiloten, Mick Schumacher ist Ersatzmann bei Mercedes.


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Das künftige Formel-1-Team Audi hat aktuell schon 220 Mitarbeiter, der Großteil kommt von Audi Sport Racing. „Wir sind hier am Standort bereits international aufgestellt und so ist auch der Recruiting Prozess ausgerichtet. Wir gehen gezielt auf Fachexperten zu, die bereits Formel-1-Erfahrung haben“, erklärte Baker, der die Entwicklung des Motors vorantreibt.

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„Es ist das erste Mal seit 2009, dass eine Power Unit in Deutschland entwickelt wird. Wenn wir daher erfahrenes Personal wollen, finden wir es eher in Großbritannien, Frankreich oder Italien.“ Bis Mitte 2023 soll der Rennstall auf 300 Mitarbeiter anwachsen. (dpa/nswz)

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