Mario Vuskovic
  • Mario Vuskovic ist vom DFB wegen Dopings gesperrt worden.
  • Foto: IMAGO/Eibner

So schweißt der Fall Vuskovic den HSV noch enger zusammen

​Immer wieder Unruhe im Umfeld des Vereins, dazu dann auch noch einige teils harte sportliche und personelle Rückschläge – so sah das Jahr 2022 für den HSV aus. Umwerfen ließ sich die Mannschaft von Tim Walter davon nicht. Ganz im Gegenteil. Oft hat all das das Team sogar noch stärker gemacht. Genauso soll es nun auch mit dem Dopingverdachts-Fall Mario Vuskovic laufen.

In der Sonne Kaliforniens lässt der HSV seit Sonntag ein turbulentes Fußballjahr ausklingen. Auf dem Programm stehen neben der Arbeit auf dem Platz auch viele gemeinsame Aktivitäten. Der Hintergrund: Der Zusammenhalt im Team soll weiter gestärkt werden. Dass dieser schon jetzt mehr als bemerkenswert ist, spürt man auch in Kalifornien.

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Ob Training auf dem Platz, Besuche bei anderen Sport-Events oder gemeinsame Shopping-Ausflüge – alle Profis sind in den USA mit Spaß dabei. Sie verbringen gerne und ganz bewusst viel Zeit miteinander. Alleingänge gibt es keine. Niemand stellt seine eigenen Interessen in den Vordergrund. „Das zeigt unseren Spirit“, sagt Walter. „Die Jungs haben einfach Bock zu kicken und zusammen zu sein.  Sie sind wirklich top.“


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Der Trainer spricht von einem sehr guten Zusammenhalt und einem großen gegenseitigen Vertrauen. Beides hat sich über Monate beim HSV entwickelt. Walter: „Uns macht es einfach Spaß zusammenzuhalten. Entscheidend ist dabei die Haltung. Es ist manchmal ein bisschen Wut und Ärger. Dann aber auch Freude. Das macht es aus. Uns hat bislang nichts umgeworfen. Auch wenn es mal ein paar Ausfälle gab, haben wir es immer wieder geschafft, weil jeder weiß, dass er ein Teil des Teams ist und sich dann auch entsprechend gibt.“

HSV-Profi Vuskovic vom DFB gesperrt

Auch der Fall Vuskovic – der Kroate wurde gestern wie erwartet vom DFB wegen des Dopingverdachts vorläufig gesperrt – wird die Mannschaft jetzt nicht aus der Bahn werfen, davon ist Walter überzeugt. „Wer Mario kennt, der weiß auch, was für ein herzensguter Junge er ist. Natürlich nimmt einen so etwas dann auch mit. Es ist schwer, aber vielleicht hat es uns auch noch mal mehr zusammengeschweißt.“

Die Antwort wird es erst im nächsten Jahr auf dem Platz geben, wenn der HSV in die Rückrunde und damit die wichtigste Saisonphase startet. Geht es so geschlossen wie in den vergangenen Monaten und nun auch in Kalifornien weiter, gibt es wenig Grund zur Sorge.

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