HSV-Profi Miro Muheim jubelt in Regensburg
  • Miro Muheim (l.) feierte in Regensburg sein erstes Profi-Tor.
  • Foto: Imago/Sascha Janne

Traumtor in Regensburg: Besondere Belohnung nach Muheims Premiere

Diesen Tag wird er in seinem Leben nicht mehr vergessen, so viel dürfte feststehen. 89 Spiele lang musste Miro Muheim warten, um endlich sein erstes Profi-Tor zu erzielen. Dann schlug sein Geschoss beim 4:2 des HSV in Regensburg so wunderschön zum 1:0 im rechten oberen Winkel ein (23.), dass Muheim Mühe haben wird, die Schönheit dieses Tores überhaupt noch mal zu toppen.

Ein Treffer, der Wirkung hinterließ. Als Muheim eine knappe Stunde nach der Partie aus den Katakomben des Jahnstadions trat, wurde er von den wartenden HSV-Fans mit Beifall bedacht. Schöner Lohn für ihn: Statt mit den Kollegen im Bus die sieben Stunden zurück nach Hamburg zu fahren, durfte er noch am Abend in seine Heimat Schweiz düsen – denn Trainer Tim Walter spendierte seinen Profis zwei trainingsfreie Tage. Erst am Dienstag wird Muheim wieder zurück im Volkspark sein müssen.

HSV: Miro Muheim bricht in Regensburg seinen Tor-Bann

Der 24-Jährige wird dies mit den besten Gefühlen tun. Nach 66 vergeblichen Versuchen für den FC St. Gallen und zuvor 22 Partien für den HSV offenbarte er, dass er auch als Distanzschütze eine Waffe sein kann. „Bei meinem Tor habe ich eigentlich direkt gespürt, dass der Ball wie ein Strahl einschlagen wird“, erzählte er nach dem Sieg beim Jahn. „Das ist ein unglaubliches Gefühl, wenn du den Ball dann einschlagen siehst.“


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Euphorisiert verließ Muheim das Städtchen an der Donau. „Unsere Reaktion war unglaublich“, lautete sein Urteil zu den zwei Last-Minute-Treffern, die den HSV noch mit 4:2 gewinnen ließen. „Wir haben mal wieder Teamgeist und Wille gezeigt. Das zeigt, was für eine geile Mannschaft wir sind.“

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Zumindest eine, die bereit ist, im Aufstiegskampf noch mal alles in die Waagschale zu werfen.

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