HSV-Eckfahne im Volksparkstadion
  • Beim HSV e. V. gibt es Ärger.
  • Foto: WITTERS

Für neue Spieler: Verkauft der HSV seinen Stadionnamen?

Rund zwei Millionen Euro hat der HSV bislang für neue Spieler und Vertragsauflösungen ausgegeben. Frisches Geld gebracht hat nur der Verkauf von Rick van Drongelen (für 500.000 Euro zu Union Berlin). Unabhängig von weiteren möglichen Abgängen soll in die neue Mannschaft weiter investiert werden. Etwa vier Zugänge sind noch geplant. Woher kommt das Geld? Eine Möglichkeit bleibt der Verkauf des Stadionnamens.

Der HSV und seine Stadionnamen. Viele Wechsel hat es in den vergangenen Jahren bereits gegeben. Von 2001 bis 2007 wurde im Volkspark in der AOL Arena gespielt, die folgenden drei Jahre war es die HSH Nordbank Arena, von 2010 bis 2015 hieß das HSV-Stadion Imtech Arena. Investor Klaus Michael Kühne sorgte schließlich dafür, dass 2015 die Arena wieder in Volksparkstadion umbenannt wurde. Immerhin vier Millionen Euro pro Saison ließ er sich das kosten. Im vergangenen Sommer lief die Vereinbarung aus. Die Folge: der HSV spielt zwar weiterhin im Volksparkstadion, bekommt dafür aber kein Geld mehr.

HSV suchte schon vor einem Jahr einen Stadion-Sponsor

Kann sich der HSV diesen Luxus weiter leisten oder werden die Namensrechte jetzt erneut verkauft? Pläne für einen neuen Stadion-Partner gab es bereits im vergangenen Sommer. Auf MOPO-Anfrage heißt es, dass das auch für die Zukunft weiterhin eine Option sei.

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Offensiv gehen die Verantwortlichen im Volkspark mit dem Thema allerdings noch nicht um. Trotz Corona-Krise, der angespannten wirtschaftlichen Lage und der offenen Frage, wie viele Fans nächste Saison wieder in das Stadion dürfen, ist man beim HSV auf die Einnahmen durch den Verkauf des Stadionnamens nicht zwingend angewiesen.

Beim neuen Stadion-Partner muss für den HSV alles passen

Heißt im Klartext: Es wird nicht mit aller Macht ein neuer Partner gesucht. Sollte sich jedoch eine interessante Möglichkeit ergeben, ist man im Volkspark bereit für Gespräche. Neben dem Geld müssten auf jeden Fall auch der Namen und der Partner zum HSV passen.

Ein solches Paket ist nicht einfach zu finden. Auch Bundesligist Borussia Mönchengladbach kennt das. Dort gibt es ebenfalls Gedanken, auf eine zusätzliche Einnahmequelle durch den Verkauf des Stadionnamens zu setzen. Eine passende Lösung wurde allerdings noch nicht gefunden.

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Stand jetzt wird es beim HSV als wahrscheinlich betrachtet, dass auch in der nächsten Saison im Volksparkstadion gespielt wird und der Name erst mal nicht geändert wird. Freuen wird das vor allem viele Fans. Bereits im vergangenen Sommer gab es von den HSV-Ultras Castaways die klare Ansage, dass man keinen anderen Namen als das Volksparkstadion akzeptieren werde. Auch ein Punkt, der mögliche neue Partner eher abschreckt.

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