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Düsseldorfs Coach Daniel Thioune hat als Gegner noch nie im Volksparkstadion gewonnen. Ihn erwartet ein „besonderes Spiel“.
  • Düsseldorfs Coach Daniel Thioune hat als Gegner noch nie im Volksparkstadion gewonnen. Ihn erwartet ein „besonderes Spiel“.
  • Foto: imago/Moritz Müller

Er kennt fast nur Geisterspiele: Thioune und seine Fan-Premiere im Volkspark

Daniel Thioune kennt das Volksparkstadion in- und auswendig, hat er in seinen zehn Monaten als HSV-Coach (Juli 2020 bis Mai 2021) doch 15 Heimspiele selbst miterlebt. Und dennoch, Fortunas Trainer betritt Samstagabend, wenn seine Düsseldorfer beim HSV antreten, Neuland. Nicht geographisch, sondern atmosphärisch. Und damit auch emotional.

„Ich weiß nicht, wie es ist, in Hamburg vor so vielen Zuschauern zu spielen“, sagt Thioune. Viermal durften während seiner von Corona geprägten HSV-Ära immerhin 1000 Zuschauer in den Volkspark, mehr nicht. Von Geisterspielen in Hamburg kann der 48-Jährige hingegen ausführlich berichten, selbst als er drei Wochen vor seinem Amtsantritt beim HSV noch mit dem VfL Osnabrück in den Volkspark gekommen war, durften keine Fans ins Stadion. 

Thioune geht es beim HSV nur „um drei Punkte“

Eine Tristesse, die sich über Monate zog. Da wirkt es fast schon paradox, dass sich Thioune Samstagabend (20.30 Uhr/Liveticker auf MOPO.de) wieder eine ruhige HSV-Arena wünscht. Aber es geht ihm mit Düsseldorf eben „ausschließlich um drei Punkte“, weshalb er sagt: „Vielleicht ist es ganz gut, wenn der Volkspark sich ein bisschen zurücknimmt.“


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Thioune kann sich ausmalen, welche Wucht die HSV-Fans zu entwickeln imstande sind. „Aber so eine Stimmung kann auch schnell mal kippen“, erinnert er an den schnellen 0:2-Rückstand des HSV gegen Darmstadt vor vier Wochen. „Das muss unser Ziel sein.“ Dass Tim Walter anderes im Sinn hat, ist nicht verwunderlich. 

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„Am Anfang haben uns auch Pfiffe begleitet“, blickt der HSV-Trainer auf die Reaktion der Fans zu Beginn seiner HSV-Zeit zurück. Doch mittlerweile gebe es eine „Symbiose“ zwischen Fans und Mannschaft, die Walter schwärmen lässt: „Es macht unheimlich viel Spaß, wenn man ins Stadion reinkommt und die Hütte voll ist.“ Auch Thioune wird das vor knapp 50.000 Schaulustigen nun erleben – erstmals.

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