Mario Vuskovic ist enttäuscht.
Mario Vuskovic ist enttäuscht.
  • Mario Vuskovic droht eine lange Sperre.
  • Foto: WITTERS

Dopingverfahren: Was kann HSV-Profi Vuskovic noch retten?

Seit Donnerstag steht fest, dass auch das Ergebnis der B-Probe Mario Vuskovic nicht entlasten kann. Für den DFB hat sich damit der Doping-Verdacht erhärtet. Wie geht es nun weiter? Gibt es für den HSV-Verteidiger überhaupt noch Hoffnung auf ein Happy End in der Geschichte? Die MOPO hat sich bei der NADA und beim DFB umgehört.

Offiziell gesagt wird zu dem Fall weiterhin wenig bis gar nichts. Das hat sich mit dem positiven Doping-Ergebnis der B-Probe nicht geändert. Der DFB kündigte lediglich in einer kurzen Stellungnahme an, dass das weitere Verfahren über mögliche Sanktionen nun von der Sportgerichtsbarkeit des DFB geführt werde. Von der NADA gab es keine Reaktion. Das auch auf Nachfrage nicht. Vielmehr wird konsequent darauf verwiesen, dass es sich vor allem um ein DFB-Verfahren handle und die NADA dieses nur begleite.


MOPO

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Die MOPO fragte beim DFB nach. Welches synthetische EPO wurde genau in Vuskovic’ Urin gefunden? Warum wird ein von Spielerseite gewünschter DNA-Abgleich mit der Probe bislang nicht umgesetzt? Klare Antworten gibt es keine. Lediglich den Hinweis, dass Fehler im Ablauf eigentlich ausgeschlossen werden können und man sich ansonsten vor allem an die Anti-Doping-Richtlinien halte.

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Für Vuskovic eine harte Situation. Von ihm wird verlangt, dass er seine Unschuld beweisen soll, das scheint unter den aktuellen Voraussetzungen allerdings nahezu unmöglich. Der Spieler will nun selbst noch mal das Gespräch mit dem DFB suchen. Ob ihm das helfen wird?

HSV-Profi Vuskovic droht lange Sperre

Anfang Januar dürfte es vom DFB ein erstes Urteil geben. Stand jetzt geht es für Vuskovic nur noch um die Länge der Sperre. Bei bewusstem Doping wären es vier Jahre, kann ihm keine Absicht nachgewiesen werden, wäre es die Hälfte. Sollte die NADA mit dem Urteil nicht einverstanden sein, könnte diese auch noch einen Einspruch einlegen. Vuskovic hofft, dass es dazu gar nicht kommt. Er will weiter  kämpfen. Wirklich zu retten ist er aber kaum mehr.

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