• Strahlemann: Jedes Tor war für Finn Wullenweber vom HSV Hamburg ein Genuss. 
  • Foto: WITTERS

Schöne Bescherung!: Comeback-Märchen mit Kracher-Toren nach 18 Monaten Leidenszeit

Schöne Bescherung! Hamburgs Handballer haben kurz vor Weihnachten noch einmal mächtig Verstärkung bekommen. Finn Wullenweber ist nach zehnmonatiger Verletzungspause und fast eineinhalbjähriger Leidenszeit wieder im Spiel. Sein Comeback war eine eindrucksvolle Demonstration seiner Durchschlagskraft. Das wichtigste Ziel des 23-Jährigen: gesund bleiben.

Es waren nur zehn von 60 Minuten, aber für Wullenweber bedeuteten sie die Welt. Endlich wieder Zweitliga-Handball, endlich wieder harte Zweikämpfe, noch härtere Würfe – und Tore. Lange, viel zu lange hatte der Rückraum-Kanonier darauf warten müssen.

HSV Hamburg: Wullenweber mit starkem Comeback 

Jeder seiner drei Treffer, die der 1,96-Meter-Hüne in der Schlussphase zum 32:26-Sieg des HSVH gegen Dormagen beigesteuert hatte, zeugte von Selbstbewusstsein und Torhunger und war mit der unwiderstehlichen Mischung aus Dynamik und Wucht zugleich ein Ausrufezeichen. Ich! bin! zurück!

Trainer Torsten Jansen war beeindruckt vom ersten Schritt, der ein Sprung war. „Stulle ist da reingegangen, als hätte er sein letztes Spiel vor zwei Tagen gemacht!“

Finn Wullenweber und die komplizierte Verletzung

Tatsächlich hatte „Stulle“, wie er gerufen wird, seinen bis dato letzten Einsatz im Februar gegen den HC Elbflorenz gehabt. Auch damals war es ein Comeback nach zuvor sechsmonatiger Pause und zugleich der Beginn der nächsten Leidenszeit, insgesamt rund 18 Monate.

Die Zuschauerrolle war oftmals noch schmerzhafter als das hartnäckige Knochenödem in der Wirbelsäule, das Wullenweber außer Gefecht gesetzt hatte. „Die letzten anderthalb Jahre waren nicht leicht, aber diese Zeit ist vorbei. Ich schaue jetzt nach vorne.“

Hamburg mit Wullenweber gegen Ferndorf

Der Rücken fühle sich „top“ an, berichtete das Eigengewächs (Vertrag bis 2023), die zehn Minuten Wettkampfbelastung seien jedoch im ganzen Körper spürbar. Er freute sich sogar auf die lästigen Nachwehen. „Diesen Muskelkater“, verkündete Wullenweber mit einem breiten Grinsen, „nehme ich liebend gerne mit!“

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