Ralf Fährmann (r.) ist Schalkes Nummer zwei.
  • Ralf Fährmann (r.) ist Schalkes Nummer zwei.
  • Foto: imago/Kirchner-Media

Zu viel genascht? Schalke-Star sorgt mit Kuchen-Konsum für Ärger

Sportlich läuft es für Schalke 04 in dieser Saison alles andere als gut. Die Knappen stehen in der Bundesliga mit trotz des 1:0-Sieges gegen Mainz mit neun Punkten auf dem letzten Platz, wechselten bereits den Trainer. Auch in der Kabine herrscht dicke Luft. Der Auslöser: der Kuchen-Konsum eines Schalke-Stars.

Rund um den Trainerwechsel von Frank Kramer zu Thomas Reis wurde intern auch ein Wechsel auf der Torhüterposition diskutiert. Es gab den Gedankengang den schwächelnden Alexander Schwolow durch Vereinslegende Ralf Fährmann zu ersetzen. S04-Boss Peter Knäbel suchte mit Fährmann das Gespräch.

Knäbel kritisiert Fährmann wegen Kuchen

Doch statt mit dem 34-Jährigen über seine mögliche neue Rolle zu sprechen, nutzte Knäbel laut „Bild“ die Gelegenheit für eine Kuchen-Kritik. Der Sportvorstand bat Fährmann, seinen Kuchen-Konsum in der Kabine zu reduzieren. Dieser sei nicht professionell.


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Angeblich soll Fährmann vor den Spielen und in der Halbzeitpause gerne mal zulangen. Das passte Fährmann gar nicht. Der Keeper war mächtig sauer, sieht sich selber als topfit.

Kollege Marius Bülter reagierte nach dem Sieg gegen Mainz mit Humor. „Ich habe vor dem Spiel ein Stück Kuchen gegessen“, sagte der Offensivmann und begründete damit scherzhaft, warum er seine Großchance in der 86. Minute nicht genutzt hatte. Bülter hatte Mainz-Torwart Robin Zentner beim Stand von 1:0 für Schalke bereits umkurvt, knallte den Ball dann aber an den Pfosten statt ins fast leere Tor.

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Auch eine Anmerkung von Co-Trainer Mike Büskens in Richtung Mittelfeldspieler Alex Kral sorgte indes beim Tabellenletzten für fragende Blicke. Dieser wies den Tschechen nämlich darauf hin, dass sein gelber Lamborghini negative Reaktionen bei den Fans hervorrufen könnte, da es nun mal die Farbe vom Erzrivalen Borussia Dortmund sei. Fährmann sollte das in der Kabine ansprechen. Das gefiel einigen Spielern gar nicht.

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