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Leverkusens Spieler Robert Andrich, Josip Stanisic und Jonathan Tah feiern mit Jeremie Frimpong zusammen sein Tor
  • Noch während des Spiels feiern die Leverkusener das Tor von Jeremie Frimpong (r.). Doch einer wünscht sich offenbar den Abgang von Alonso.
  • Foto: imago/Sven Simon

„Kein Wunschkonzert“: Leverkusen-Spieler hatte auf Alonso-Abgang gehofft

Bayer Leverkusens Josip Stanisic hat sich offenbar einen Wechsel seines Trainers Xabi Alonso zum FC Bayern gewünscht. „Naja, mich freut es, dass er hier glücklich ist. Für mich ist es natürlich ein bisschen schade. Ich habe mir vielleicht einen anderen Ausgang erhofft. Aber das ist kein Wunschkonzert“, sagte Stanisic nach dem 4:0 (3:0) der Werkself im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Fortuna Düsseldorf.

Der 24 Jahre alte Defensivspieler ist von den Bayern für diese Saison nach Leverkusen ausgeliehen. Im Sommer muss Stanisic nach München zurück. In seinem bis 2026 laufenden Vertrag beim Rekordmeister gibt es keine Kaufoption. Alonso galt als Wunschkandidat der Bayern, bleibt nun aber in Leverkusen. „Ich bin hier, bis das letzte Spiel gespielt wird, ich denke auch an nichts anderes“, sagte Stanisic und ergänzte: „Mal schauen, man weiß ja nie, was im Sommer passiert.“

Stanisic hofft auf das Triple mit Bayer Leverkusen

Seinen Wechsel zu Bayer bezeichnete der kroatische Nationalspieler als den „richtigen Schritt“. Es sei „umso schöner, dass ich von Bayern weg bin und trotzdem wahrscheinlich Meister werde und auch den Pokal noch mitnehmen kann. In der Europa League ist ja auch noch einiges drin. Es macht einfach Spaß, um Titel zu spielen.“

Mit den Bayern habe er „in den zwei Jahren kein Finale spielen können. Es wird eine geile Erfahrung, das ist das Größte, was es gibt. Das ist das absolute Highlight“, sagte Stanisic mit Blick auf das Pokalfinale am 25. Mai in Berlin gegen Zweitligist 1. FC Kaiserslautern.

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Zuvor will er aber noch die Meisterschaft mit Leverkusen klarmachen. Bei 13 Punkten Vorsprung auf die Bayern müsse „schon sehr viel falsch laufen“, so Stanisic, „aber wir sind bis jetzt gut damit gefahren, von Spiel zu Spiel zu schauen. Glückwünsche sind zwar schön, aber erst dann gerechtfertigt, wenn es soweit ist.“ (sid/fs)

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