FC Liverpool League Cup
  • Jubel! Die Freude der Liverpool-Stars kannte nach Abpfiff keine Grenzen.
  • Foto: imago images/Shutterstock

11:10! Klopp jubelt nach verrücktem Elfer-Drama – Tuchel mit dramatischem Wechsel

Der FC Liverpool hat den englischen Ligapokal gewonnen – nach einem unfassbaren Final-Drama in Überlänge! Das Team von Trainer Jürgen Klopp setzte sich am Sonntagabend in einem hochklassigen Endspiel voller Highlights mit 11:10 im Elfmeterschießen gegen den von Thomas Tuchel trainierten FC Chelsea durch.

Vor der stimmungsvollen Kulisse von 85.512 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion wurde der eingewechselte Chelsea-Torwart Kepa zum tragischen Helden. Er vergab seinen Elfmeter, nachdem zuvor alle 21 (!) Schützen getroffen hatten. Während der regulären Spielzeit und der Verlängerung war trotz vieler hochkarätiger Gelegenheiten auf beiden Seiten kein Tor gefallen.

League Cup: FC Liverpool gewinnt Finale gegen Chelsea

Der Ligapokal gilt in England als eher unbedeutend im Vergleich zum FA Cup. Trotzdem ließen beide Trainer fast in Bestbesetzung spielen und lieferten sich einen rasanten und unterhaltsamen Schlagabtausch. Nur mit der Chancenverwertung haperte es. Chelsea-Torwart Edouard Mendy und Liverpools Caoimhin Kelleher, der für Stammkeeper Alisson im Tor stand, zeigten zudem mehrere, teils spektakuläre Paraden. Kurz vor dem Elfmeterschießen kam Kepa für Mendy ins Spiel.


MOPO

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Nach rund einer Stunde wurde ein Liverpool-Tor des Ex-Schalkers Joel Matip nach Videobeweis wegen einer Abseitsstellung aberkannt. Zwei vermeintliche Chelsea-Tore von Kai Havertz und eins von Romelu Lukaku wurden ebenfalls wegen Abseits nicht gegeben.

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Vor dem Spiel bekundeten Teams und Zuschauer ihrer Solidarität mit der Ukraine. Der russische Chelsea-Besitzer Roman Abramovich, dem eine Nähe zu Kreml-Chef Wladimir Putin nachgesagt wird, hatte angesichts drohender Sanktionen am Samstag die Kontrolle über den Londoner Klub abgegeben.

Ukraine-Krieg: FA verbietet Nationalteams Spiele gegen Russland

Und auch über die beiden Klubs hinaus hat die russische Invasion massive Folgen, wie am Sonntag bekannt wurde: Als Konsequenz aus dem Angriff auf die Ukraine wird vorerst kein englisches Nationalteam mehr gegen eine Mannschaft aus Russland antreten. Das verkündete der englische Verband FA. Die Entscheidung sei „aus Solidarität mit der Ukraine“ gefallen, hieß es.

In „absehbarer Zukunft“ werde es auf keinem Spiellevel Duelle geben, unabhängig von den Altersklassen. Der Boykott gelte auch für den Para-Fußball. Die FA verurteilte die „Gräueltaten“ der russischen Staatsführung. (dpa/sid/tim)

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