Göttlich, St. Pauli
  • Glaubt an die Mannschaft: St. Paulis Präsident Oke Göttlich
  • Foto: WITTERS

St. Pauli-Boss Oke Göttlich: „Habe richtig Bock auf das Spiel“

Mit Anspannung, Vorfreude und Zuversicht im Gepäck ist die Mannschaft des FC St. Pauli am Freitag nach Gelsenkirchen gereist – und das wird auch der Präsident des Kiezklubs am heutigen Spieltag tun. Oke Göttlich (46) glaubt wie auch Trainer Timo Schultz an eine erfolgreiche Dienstreise.

„Ich war zuletzt vor 12 Jahren mit St. Pauli auf Schalke und habe richtig Bock auf das Spiel“, sagt Göttlich der MOPO. Das bis heute letzte Auswärtsspiel der Kiezkicker bei den Königsblauen fand am 5. November 2010 statt und ging mit 0:3 verloren, damals in der Bundesliga. Zweimal Raúl und Huntelaar trafen für die Gastgeber, deren Tor Manuel Neuer hütete. Lang, lang ist‘s her.

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Knapp ein Dutzend Jahre später soll und muss in Liga zwei ein Sieg her, um die braun-weiße Chance auf die Bundesliga zu wahren. „Wir können auf Schalke gewinnen – warum denn auch nicht?!“, gibt sich Göttlich kämpferisch. Voraussetzung: „Wir wollen und müssen gierig sein.“

Oke Göttlich: Gegen Widerstände anzukämpfen, ist der Weg des FC St. Pauli

Die jüngsten Rückschläge auf dem Rasen, Verletzungen, Corona-Fälle, in die Öffentlichkeit lancierte Interna – für den Präsidenten kein Grund, warum die Kiezkicker heute nicht ein gutes, vielleicht sogar großes Spiel machen können. „Leistungssport heißt, permanent gegen Widerstände zu kämpfen – und das ist der Weg des FC St. Pauli.“ Führt er ausgerechnet im Stadion des Spitzenreiters wieder auf die Siegerstraße? Göttlich jedenfalls glaubt an diese Chance.

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