St. Pauli arbeitete im Winter an offensiven Standards – das zahlte sich gegen Aue, wenn auch nicht in dieser Szene, aus.
St. Pauli arbeitete im Winter an offensiven Standards – das zahlte sich gegen Aue, wenn auch nicht in dieser Szene, aus.
  • St. Pauli arbeitete im Winter an offensiven Standards – das zahlte sich gegen Aue, wenn auch nicht in dieser Szene, aus.
  • Foto: WITTERS

Worüber sich St. Pauli trotz des Aue-Remis freuen darf

Trotz St. Paulis insgesamt eher weniger zufriedenstellenden Leistung beim 2:2 gegen Erzgebirge Aue hatte Trainer Timo Schultz nach Abpfiff etwas Erfreuliches festzuhalten: Jakov Medic‘ Treffer zum 1:1 war Resultat dessen, was die Mannschaft im Trainingslager in Benidorm intensiv trainiert hatte. 

Defensive Schärfe sollte dort im Mittelpunkt stehen – und offensive Standards. Während es mit Ersterem gegen die Erzgebirgler nicht immer klappte, trug Letzteres sportliche Früchte. Freistoß Eric Smith, Kopfball Jakov Medic, der Ausgleich (30.). Letztmals hatte St. Pauli im April vergangenen Jahres nach einem Freistoß getroffen – das war beim 3:1 in Aue.

Schultz sieht bei offensiven Standards „Luft nach oben“

Dass so etwas nun wieder gelang, ist aus Trainer-Sicht nicht nur erfreulich, weil geübt, sondern auch eine hilfreiche Erkenntnis, weil wichtig in einer Partie, in der St. Pauli aus dem laufenden Spiel nur wenig zustande brachte. Wenngleich weitaus nicht alle ruhenden Bälle von Erfolg gekrönt waren, so waren doch allerlei kreative Ansätze zu erkennen bei Ecken und Freistößen. 

Bisher standen erst je zwei Tore nach Ecke und Elfer in dieser Saison zu Buche. „Wir hatten auch schon in der Hinrunde viel gefährliche Standard-Situationen“, sagte Schultz dennoch, der sich „da schon noch mehr Überzeugung von den einlaufenden Spielern wünschen würde, sich noch mehr reinzubrettern und auch auf die abprallenden Bälle zu gehen. Da waren heute auch zehn, zwölf Bälle dabei, die die Auer dann klären können. Dann da zu sein und danke zu sagen, da haben wir noch Luft nach oben.“

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Einer, der diesen Trainerwunsch verinnerlicht hat, ist eben Medic, der schon in der ersten Pokal-Runde gegen Magdeburg per Kopf getroffen hatte. „Ein Spieler wie Jakov hat den Punch, die Power und die Qualität“, sagte Schultz über die Abwehrkante, wusste allerdings auch: „Das ist natürlich schwer zu trainieren.“ Da hilft auch ein Trainingslager-Schwerpunkt nicht. 

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