Burgstaller, St. Pauli
  • Guido Burgstaller wird nicht mehr im St. Pauli-Trikot stürmen.
  • Foto: WITTERS

Transfer von Burgstaller ist perfekt!

Am Samstagmittag um kurz nach 12 Uhr wurde offiziell, was im Grunde eh nur unvorhersehbare Ereignisse hätten verhindern können: Guido Burgstaller verlässt den FC St. Pauli und schließt sich seinem Ex-Verein Rapid Wien an, unterschrieb dort einen Vertrag bis 2024.

Die Umstände, die zur Trennung zwischen dem 33-Jährigen und dem Kiezklub geführt haben, sind inzwischen hinlänglich bekannt. Bereits zu Jahresbeginn waren Frau und Kinder aus Hamburg zurück nach Österreich gezogen, ein Zustand, der für den Familienmenschen Burgstaller nur schwer zu ertragen und auf Dauer undenkbar war.  „Für mich ist ein Zeitpunkt gekommen, an dem neben dem Fußball auch anderen Dingen in meinem Leben eine größere Bedeutung zukommt“, ließ er dann auch in der Pressemitteilung wissen.

Für St. Pauli wiegt der Burgstaller-Verlust schwer, aber es gibt viel Verständnis für seine Beweggründe

Und so schwer der sportliche Verlust für die Hamburger auch wiegt, gilt es doch, Burgstallers Intention zu akzeptieren und zu respektieren. Bei den Verantwortlichen des FC St. Pauli – sämtlich ebenfalls Familienväter – ist das Verständnis groß. Das gilt für Trainer Timo Schultz ebenso wie für Andreas Bornemann.

„Selbstverständlich wären wir aufgrund der Art, wie sich Guido bei uns auf und neben dem Platz präsentiert hat, sehr gerne mit ihm in die kommende Spielzeit gegangen“, erklärte der Sportchef. „Er kam aber aus privaten Gründen mit dem Wunsch nach einem Wechsel auf uns zu. Deswegen haben wir gemeinsam nach einer für alle Seiten fairen Lösung gesucht und diese jetzt auch gefunden. Wir wünschen Guido sportlich wie privat alles Gute für seine Zukunft.“

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Burgstaller („Ich habe in Hamburg zwei sehr schöne Jahre verbracht. Das Team, die Fans und die gemeinsamen Erfolge werde ich sicher nie vergessen“), der bekanntlich auch vom 1. FC Nürnberg geködert worden war, ist Rapid eine halbe Million Euro an Ablöse wert, eine sechsstellige Summe könnte via Klauseln noch oben drauf kommen.

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