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Andreas Albers vergibt gegen Magdeburg eine Torchance
  • In dieser Szene scheiterte Andreas Albers an Magdeburgs Keeper Dominik Reimann.
  • Foto: WITTERS

„Ein Element, das wir nicht hatten“: Hürzelers Sonderlob für einen St. Pauli-Stürmer

Die Steigerung war ersichtlich und spürbar, auch für ihn persönlich. „Ich fühle mich immer mehr wohl auf dem Platz“, sagte Andreas Albers nach St. Paulis Nullnummer gegen Magdeburg. „Jetzt habe ich auch die Chancen und muss dann halt auch die Tore machen. Aber da gehört auch ein bisschen Glück dazu.“ Ein Schritt in die richtige Richtung sei es in jedem Fall gewesen.

Tatsächlich fehlte dem Dänen das nötige Quäntchen Fortune in Form von wenigen Zentimetern. Zum Beispiel bei seinem Lattenkopfball (64.) oder als er kurz vor der Torlinie minimal an einem abgefälschten Schuss von Oladapo Afolayan vorbeigrätschte (33.), außerdem scheiterte er dreimal (7., 52., 66.) an Gäste-Keeper Dominik Reimann.

St. Paulis Coach Fabian Hürzeler lobt Andreas Albers

Vom Coach gab es im Anschluss Lob und Anerkennung für den 33-Jährigen. „Ich finde, dass Andreas uns genau das Element gibt, was wir in der vergangenen Rückrunde nicht hatten“, sagte Fabian Hürzeler. „Ich glaube, dass er größtenteils die Bälle sehr gut festgemacht hat, präsent war in der Box.“ Einzig das Tor, das ihm in Fürth ja schon gelungen, aber wieder aberkannt war, fehle. „Dann platzt der Knoten, und daran werden wir arbeiten.“

Andreas Albers mit den meisten Abschlüssen aller Spieler

Ansonsten fand er den ehemaligen Regensburger mit Ball sehr gut, „aber auch gegen den Ball, also wie er angelaufen ist, immer wieder den Torwart im Sprint unter Druck gesetzt hat“. Die Spieldaten untermauerten Hürzelers Eindruck. Über zehn Kilometer hatte Albers am Ende auf dem Tacho, starke 50 Prozent seiner Zweikämpfe gewonnen und mit sieben Abschlüssen die meisten aller Spieler auf dem Platz.

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Und entmutigen lassen will sich der Angreifer sowieso nicht, im Gegenteil. Albers hatte viele positive Dinge gesehen gegen Magdeburg und wagte schon einen Blick voraus auf den kommenden Freitagabend: „Aus meiner Sicht war das eine Steigerung, so dass in Braunschweig dann beides klappen kann: Chancen und Tore.“

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