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Rauch aus der HSV-Kurve beim Derby im Volkspark 2023
  • Beim Derby vor gut einem Jahr qualmte es gar mächtig. Auch am Freitag wird es kaum ohne Pyro über die Bühne gehen.
  • Foto: WITTERS

Abbruch statt St. Pauli-Aufstieg? Hürzelers emotionaler Appell an alle Fans

Es kann alles passieren am Freitagabend (18.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de). Am wahrscheinlichsten ist ein Derby auf des Messers Schneide, Spannung bis zum Schlusspfiff. Möglich auch, dass ein schwer motivierter HSV dem FC St. Pauli Grenzen aufzeigt – oder unter dem Druck des Siegzwangs zusammenbricht. Aber was würde auf den Rängen passieren, sollte der Kiezklub tatsächlich kurz vor Schluss uneinholbar vorne liegen und im Volkspark aufsteigen können?

Angst davor, dass der Anhang der Gastgeber einen Abbruch provozieren könnte, um dem aus HSV-Sicht wohl schlimmsten Szenario aus dem Weg zu gehen, hat Fabian Hürzeler jedenfalls keine. „Die Befürchtung habe ich nicht, weil ich glaube, dass alle dafür sorgen werden, die dafür verantwortlich sind, in dem Fall für die Sicherheit der Spieler, dass sie das Maximale tun werden, um die Sicherheit zu garantieren“, sagte der Trainer der Braun-Weißen und führte das vergangene Wochenende als positives Beispiel an.

Fabian Hürzeler sieht St. Paulis Spiel gegen Rostock als Vorbild

„Ich kann hier nur das Spiel gegen Hansa Rostock als Vorbild nehmen, wo alles sehr, sehr sportlich abgelaufen ist, wo sich beide Fanlager vorbildlich verhalten haben“, erklärte er rückblickend. „Sie haben ihre Mannschaft supportet, in der Art und Weise, wie sie es tun. Es war lautstark, es war eine tolle Atmosphäre, aber es ist friedlich geblieben, und das ist das wichtigste im Fußball.“ Und dann appellierte er generell an alle, bei sich zu bleiben. Egal, wie das Spiel ausgeht.

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„Es ist immer noch eine Veranstaltung, in der es darum geht, auch Unterhaltung zu bieten“, erläuterte der 31-Jährige. „Und bei aller Emotionalität, bei aller Brisanz, ist es immer am wichtigsten, dass alle wieder gesund nach Hause kommen zu ihren Liebsten.“ Und dementsprechend vertraue er da den jeweiligen Verantwortlichen, „dass sie die Sicherheit garantieren“.

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