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Die deutschen Nationalspieler des VfB Stuttgart
  • Die Stuttgarter Erfolgsachse (von links): Waldemar Anton, Deniz Undav, Maxi Mittelstädt, Alex Nübel und Chris Führich. Einzig Nübel ist nicht im EM-Kader, womöglich verlassen viele von ihnen nach der EM den VfB.
  • Foto: imago/Sportfoto Rudel

Mit einer Ausnahme: Muss Stuttgart alle deutschen Nationalspieler abgeben?

Die Stars des VfB Stuttgart um Deniz Undav und Maximilian Mittelstädt fiebern ihrem EM-Heimspiel entgegen, doch es könnte auch ein Abschied werden.

Der Wunsch von Undav, mit der in vergangenen Saison groß aufspielenden Mannschaft der Schwaben unverändert „in die neue Saison zu gehen“, erfüllt sich jedenfalls nicht. In Hiroki Ito (zum FC Bayern) steht bereits der erste Abgang fest – und auch die Nationalspieler könnten sich bald in alle Winde zerstreuen.

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„Sicher“, betont auch Undav, „ist im Leben nichts.“ Der 27 Jahre alte Offensivspieler würde zwar gerne beim VfB und Erfolgstrainer Sebastian Hoeneß bleiben, er war in der vergangenen Saison aber nur von Brighton and Hove Albion ausgeliehen. Der VfB besitzt eine Kaufoption in Höhe von gut 20 Millionen Euro, laut übereinstimmenden Medienberichten soll der Klub aus der Premier League aber eine Rückkaufklausel besitzen, die um die 25 Millionen Euro liegen soll.

Nur Mittelstädt scheint sicher in Stuttgart zu bleiben

Auch der Verbleib von Waldemar Anton und Chris Führich ist mehr als fraglich. Nach Innenverteidiger Anton haben Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen ihre Fühler ausgestreckt. Der 27-Jährige könnte beim Doublesieger Jonathan Tah ersetzen, der sich mit dem FC Bayern bereits einig sein soll.

Flügelspieler Führich hat ebenfalls das Interesse der Münchner geweckt, auch Dortmund ist interessiert. „Ich freue mich natürlich darüber und bin stolz darauf, weil ich die andere Seite ja auch erlebt habe“, sagt der 26-Jährige, dessen Karriere nur langsam in Schwung kam. Er stellt vor dem zweiten EM-Gruppenspiel in der Arena Stuttgart am Mittwoch gegen Ungarn (18 Uhr/ARD und MagentaTV) aber auch klar, dass „wir hier bei der der Nationalmannschaft“ sind. Der volle Fokus liege auf der EM, die er genießen wolle.

Doch die Störgeräusche bleiben. Einzig die Zukunft von Maximilian Mittelstädt scheint sicher in Stuttgart zu liegen. Dass die so erfolgreiche Mannschaft auseinanderbricht, bereitet aber auch dem bei Bundestrainer Julian Nagelsmann gesetzten Linksverteidiger Sorgen. Mit Führich verstehe er sich auf seiner Seite schließlich „blind“.

Mittelstädt warnt: „Kann schnell wieder nach unten gehen“

Zudem ist sich der 27-Jährige darüber bewusst, dass die Champions League in der neuen Spielzeit aufgrund der größeren Belastung Fluch und Segen zugleich sein kann. „So schnell wie es nach oben geht, kann es auch wieder nach unten gehen“, warnt Mittelstädt.

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Für die VfB-Spieler ging es am Dienstag nach dem Training mit dem Bus erst einmal in die sportliche Heimat – und zumindest mit der Nationalmannschaft muss es nicht der letzte Besuch sein: Als Gruppensieger würde die DFB-Auswahl ein mögliches Viertelfinale ebenfalls in Stuttgart bestreiten.

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