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Dirk Steffens teilte in einem Instagram-Post am Donnerstag ordentlich gegen die Bahn aus.
  • Dirk Steffens teilte in einem Instagram-Post am Donnerstag ordentlich gegen die Bahn aus.
  • Foto: picture alliance/dpa | Nicolas Armer

Hamburger TV-Moderator teilt mächtig gegen die Bahn aus: „Könnte ausrasten!“

Dirk Steffens hat genug. Der Hamburger TV-Moderator und Wissenschaftsjournalist muss regelmäßig durch Deutschland pendeln und nutzt dazu die Bahn. Dabei hat sich aber ordentlich Ärger angestaut – denn es läuft viel schief.

„Züge ohne Personal, kaputte Loks, kaputte Wagen, kaputte Gleise, permanente Überfüllung, Verspätungen, Ausfälle, Bordrestaurants ohne Essen, Klos ohne Spülung, Wifi ohne Internet, nicht mal die verdammte Fußraste am Sitz funktioniert“ – die Liste von Problemen scheint gar nicht mehr aufzuhören, über die Dirk Steffens in einem Instagram Post am Donnerstag berichtete.

Hamburger Moderator teilt auf Instagram gegen Bahn aus

Ausgerüstet mit der BahnCard 100, fahren er und oft auch seine Familie, regelmäßig von Hamburg nach München, wie der Moderator erklärt. Und eigentlich sei die Bahn eine umweltfreundliche, effiziente, schnelle und bequeme Transportlösung, doch die dauerhaften Probleme scheinen die Geduld des 54-Jährigen überstrapaziert zu haben. „Ich könnte ausrasten!“

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Schon das Bild des Instagram-Posts beschreibt das Dilemma: Dirk Steffens hockt mit der Familie auf dem Gang eines Langstreckenzugs, ein alter Herr sitzt im Hintergrund nahe bei der Tür auf dem Boden. Wie alle Mitreisenden würde die Familie versuchen, irgendwie nach Hause zu kommen „und dabei nicht die Fassung zu verlieren.“

Der Instagram-Post von Dirk Steffens.

Der Reporter, der in diesem Jahr vom ZDF zu RTL („Geo”) wechselte, fragt sich dabei, wie es sein kann, „dass eines der reichsten Länder der Welt, berühmt für seine technologischen Errungenschaften, so völlig unfähig ist, Züge halbwegs zuverlässig von A nach B zu schicken?“ Zwar scheinen die Gründe alle bekannt, dennoch hat Steffens dafür kein Verständnis, vor allem angesichts der Klimakrise.

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Von der Politik fordert er ein „zuverlässiges öffentliches Verkehrssystem“, und das „ganz dringend“. Dabei sei der Schienenverkehr alternativlos, erklärt der Moderator und versucht, optimistisch zu bleiben: „Also macht bitte sofort möglich, was unbedingt notwendig ist. Ich glaube fest daran, dass Ihr es könnt.“ (to)

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