Ein Schneemann steht auf einer schneebedeckten Wiese vor dem Kieler Landeshaus.
Ein Schneemann steht auf einer schneebedeckten Wiese vor dem Kieler Landeshaus.
  • Ein Schneemann steht auf einer schneebedeckten Wiese vor dem Kieler Landeshaus.
  • Foto: dpa | Marcus Brandt

Dicke Schneedecke im Norden – für Weihnachten ist die Tendenz auch klar

Sternenklare, eiskalte Nacht auf der einen Seite und mehr als 20 Zentimeter Neuschnee auf der anderen. Ein Schneeband zog letzte Nacht über den Norden. Wer etwas von der weißen Pracht abbekommen hat, sollte sie genießen. Denn es wird wärmer.

Nach den teils intensiven Schneefällen in der Mitte Schleswig-Holsteins bleibt das Wochenende im Norden nun weitgehend schneefrei. Dafür muss in den Nächten teilweise mit strengem Frost gerechnet werden, wie Julia Schmidt, Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD), am Freitag sagte. „Gerade dort, wo es in den Nächten aufklart, kann es lokal strengen Frost bis minus 11 Grad Celsius geben.“

Wetter: Kein neuer Schnee – aber strenger Frost

In der Nacht zu Freitag hatte es in einigen Teilen Schleswig-Holsteins mehrere Zentimeter Neuschnee gegeben. In der Mitte des Landes, an der Messstation Bordesholm beispielsweise, war die Schneedecke am Morgen bis zu 25 Zentimeter dick.

Ein Bus bahnt sich den Weg durch das verschneite Kiel. dpa | Marcus Brandt
Ein Bus bahnt sich den Weg durch das verschneite Kiel.
Ein Bus bahnt sich den Weg durch das verschneite Kiel.

In den übrigen Regionen Schleswig-Holsteins und in Hamburg werden in den kommenden Nächten Temperaturen von bis zu minus acht Grad erwartet. Die Küsten kommen auf etwa minus drei Grad. Auch tagsüber bleibt es im Norden zunächst dauerhaft frostig. Dabei ist ein Mix aus Sonne und Nebel angekündigt.

„So wie es aussieht, wird es am Sonntag deutlich mehr Sonnenanteile geben“, sagte Schmidt weiter. Ausschließen kann die Wetter-Expertin dagegen weiteren Schnee im Norden.

Weiße Weihnachten in Hamburg? So sind die Chancen

Auch der Blick in die kommende Woche sowie auf Heiligabend zeigt statt weißer Winterpracht eher vergleichsweise mildes Regenwetter. Am Dienstag könnte das Thermometer in Hamburg sogar auf elf Grad Celsius steigen. Das milde Wetter werde sich wahrscheinlich bis zum Ende der Woche erstmal durchsetzen – also auch am 24. Dezember. „Was man bis jetzt grob sagen kann: Es sieht nicht unbedingt danach aus, dass es weiß wird im Norden. Wir bekommen also eher das allseits bekannte Weihnachtstauwetter.“

Im Zusammenhang mit den steigenden Temperaturen zu Wochenbeginn warnte die Meteorologin zudem vor einer möglicherweise gefährlichen Wetterlage. Wenn der erwartete Regen auf den noch gefrorenen Boden fällt, könne es auf den Straßen spiegelglatt werden.

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