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So wie auf dieser Visualisierung soll der geplante Surfpark in Stade einmal aussehen
  • So soll der geplante Surfpark in Stade einmal aussehen.
  • Foto: Karl Stadlbauer, Pixelbaustelle

Warum Stade immer noch keinen Surfpark hat – und wer sich dagegen stemmt

Der Surfpark „The Surfdeck“ soll im Süden Stades zur neuen Freizeitattraktion werden. Gegen die Pläne des Unternehmens „Wavegarden“ klagte der BUND im März vor dem niedersächsischen Oberverwaltungsgericht (MOPO berichtete). Nun hat die Umweltschutzorganisation außerdem Widerspruch gegen die Baugenehmigung eingereicht.

Nach langem Hin und Her entschied sich der Stader Stadtrat im Juli 2022 mehrheitlich für den Bau des Surfparks. Der Widerstand gegen den Surfpark geht allerdings weiter. Auch die Bürgerinitiative „Surfpark – nein danke“ sammelte bereits mehr als 2800 Unterschriften gegen den Bau der Anlage. In einem Becken in Größe dreier Fußballfelder sollen mithilfe einer Maschine künstliche Wellen für Surfer erzeugt werden.

Im Februar 2023 wurde der Bau für den Surfpool rechtlich zugelassen. Jetzt reichte der BUND jedoch Widerspruch gegen alle behördlich zugelassenen Baugenehmigungen ein, weil er die Vorhaben für rechtswidrig hält. Der Bau der Anlage sei nicht mit dem Klimaschutz vereinbar. Momentan kann aufgrund des Verfahrens nicht angefangen werden zu bauen. Sollte dies trotzdem geschehen, will der BUND notfalls eine einstweilige Verfügung erwirken.

Befürchtung: Surfpark beeinflusst Landwirtschaft negativ

Auch Landwirte zeigen sich nicht begeistert von der geplante Surf-Anlage. Kritiker befürchten, dass die Landwirtschaft negativ betroffen sein wird und es zukünftig zur hohem Wasserverbrauch kommt.

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Stades Bürgermeister Sönke Hartlef (CDU) dagegen sieht vor allem Vorteile im neuen Surfpark – Stade würde attraktiver werden und könnte für junge Familien durch den Surfpark zu einem beliebteren Wohnort werden. Die Eröffnung war ursprünglich für 2024 geplant.

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