Ein Rettungswagen fährt zu einem Einsatz. (Symbolbild)
Ein Rettungswagen fährt zu einem Einsatz. (Symbolbild)
  • Ein Rettungswagen fährt zu einem Einsatz. (Symbolbild)
  • Foto: IMAGO / Hanno Bode

Unbekannte lösen Radmuttern: Landkreis zwei Stunden ohne Rettungswagen

Mitten im Einsatz merkt die Besatzung eines Rettungswagens im Landkreis Celle, dass etwas an ihrem Fahrzeug nicht stimmt. Die schockierende Feststellung: Unbekannte hatten alle Radmuttern an einer Felge gelöst.

Die gefährlichen Szenen haben sich bereits am späten Montagabend abgespielt. Während der Fahrt zu einem Einsatz in Nienhagen am Montagabend hatten Rettungskräfte ungewöhnliche Geräusche an ihrem Fahrzeug gehört.

Celle: Radmuttern an Rettungswagen gelöst

Am Einsatzort angekommen stellten sie fest, dass an der hinteren linken Felge alle sechs Radmuttern gelöst waren. Das Fahrzeug sei nicht mehr fahrbereit gewesen und abtransportiert worden.

Etwa zwei Stunden sei lang kein Rettungswagen im Einsatzbereich Celle verfügbar gewesen. Die Polizei ermittelt.

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Im November hatte es mehrere Attacken auf Rettungswagen in mehreren Bundesländern im Norden gegeben. In Herzberg bei Göttingen machten sich die Täter:innen ebenfalls an den Radmuttern zu schaffen und lockerten diese so weit, dass sie sich mit der Hand herausdrehen ließen. Auch in Rostock und im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte meldeten Rettungskräfte ähnliche Vorfälle. (dpa/fbo)

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