Symbolbild: Frau joggt durch einen Wald
  • Für die Attacke auf eine Joggerin aus Altentreptow ist ein 17-Jähriger zu zwei Jahren Knast auf Bewährung verurteilt worden. (Symbolbild)
  • Foto: IMAGO / Arnulf Hettrich

Läuferin bewusstlos gewürgt und beraubt – Urteil steht fest

Der Prozess um eine aufsehenerregende Gewaltattacke auf eine Joggerin in Altentreptow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) ist mit einer Bewährungsstrafe zu Ende gegangen. Der 17-jährige Täter hatte die Frau im vergangenen November angegriffen.

Die Kammer verurteilte den jungen Mann wegen schweren Raubes in Tateinheit mit Körperverletzung. Der Vorwurf des versuchten Totschlags, wie es in der Anklage noch hieß, wurde fallengelassen.

Altentreptow: 17-Jähriger zu Bewährungsstrafe verurteilt

Wie ein Sprecher des Landgerichts Neubrandenburg am Mittwoch sagte, ist der 17-jährige Angeklagte zu einer Jugendfreiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Diese wurde für drei Jahre auf Bewährung ausgesetzt. Das Urteil in dem Prozess, der über die gesamte Zeit nicht öffentlich lief, sei am Dienstagabend gefallen.


Logo MOPO Blaulicht-News

Ob es um Polizei-Razzien, Großbrände, Sturmfluten oder schwere Unfälle auf den Autobahnen geht: Polizei und Feuerwehr sind in Hamburg und im Umland rund um die Uhr im Einsatz. Die MOPO-Reporter behalten für Sie den Überblick und liefern Ihnen die wichtigsten Blaulicht-Meldungen von Montag bis Samstag bequem per Mail ins Postfach.

Hier klicken und die MOPO Blaulicht-News kostenlos abonnieren.


Der 17-Jährige hatte eine 50-jährige Läuferin am 1. November 2021 in Altentreptow von hinten umfasst und sie bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt. Danach war er geflohen und drei Wochen später gefasst worden. Was der 17-Jährige der Frau geraubt hatte, blieb bisher unklar. Der Prozess wurde wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten von Anfang bis zum Ende nicht öffentlich verhandelt.

Das könnte Sie auch interessieren: Auto geklaut? Teenie liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit Polizei

Mit dem Urteil blieb die Kammer unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Diese hatte vier Jahre und drei Monate Freiheitsstrafe für den 17-Jährigen verlangt, womit eine Aussetzung auf Bewährung nicht mehr möglich gewesen wäre. Die Verteidigung hatte eine Bewährungsstrafe für ihren Mandanten angeregt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (dpa/mp)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp