Blick auf das Holsten-Areal in Altona.
Blick auf das Holsten-Areal in Altona.
  • Blick auf das Holsten-Areal in Altona.
  • Foto: dpa | Marcus Brandt

Wird das Holsten-Gelände verkauft? Das glaubt Altonas Bezirkschefin

Wie geht es mit dem Holsten-Quartier in Altona-Nord weiter? Die Adler-Gruppe, Eigentümerin des Immobilien-Filetstücks, hatte zuletzt angekündigt, sich auf ihre Projekte in Berlin zu konzentrieren. Altonas Bezirksamtschefin Stefanie von Berg (Grüne) sieht allerdings keine Anzeichen für einen Verkauf.

Das Holsten-Quartier soll kommen – und das offenbar doch unter Anleitung der Adler-Gruppe. Ein Verkauf des 86.000 Quadratmeter großen Geländes, auf dem schon längst 1200 Wohnungen hätten stehen sollen, kommt aktuell nicht in Frage, glaubt Stefanie von Berg.

Altona: Adler-Gruppe baut Holsten-Quartier wohl selbst

„Ich habe nach wie vor immer nur die Signale gehört, dass sie das Holsten-Areal in ihrem Fokus behalten wollen. Sie werden sich von vielem wohl trennen, aber das Holsten-Areal wollen sie behalten und entwickeln“, sagte die Leiterin des Bezirksamts in Altona NDR 90,3 am Dienstag.

Dass die Wohnungen schnell gebaut werden, scheint somit nahezu ausgeschlossen: Die Adler-Gruppe müsste dazu erst einmal nachweisen, dass sie das Projekt finanzieren kann. Erst dann würde ein Bauvertrag zustande kommen können. „Nach wie vor ist unklar, ob, wann und wie die Adler Group die vom Bezirksamt Altona geforderte Finanzierungszusage beibringen wird“, sagte von Berg der MOPO Ende November.

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Carlsberg hatte die Fläche 2016 für 150 Millionen Euro an die Gerchgroup aus Düsseldorf verkauft. Danach wechselten mehrfach die Eigentümer, ohne dass gebaut wurde. Seit 2020 ist das Holsten-Areal in Besitz der Adler-Gruppe.

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