Blick auf das Strafjustizgebäude des Landgerichts Hamburg am Sievekingplatz. (Archivbild)
Blick auf das Strafjustizgebäude des Landgerichts Hamburg am Sievekingplatz. (Archivbild)
  • Blick auf das Strafjustizgebäude des Landgerichts Hamburg am Sievekingplatz. (Archivbild)
  • Foto: dpa | Markus Scholz

Streit eskalierte: Mann rammte Mitbewohner Messer in den Bauch

Im Sommer eskaliert eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in einer Hamburger Wohnunterkunft. Die Prügelei endet mit einem tödlichen Messerstich.

Vor dem Hamburger Landgericht hat am Donnerstag ein Prozess wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gegen einen 46-Jährigen begonnen. Der Ukrainer soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft bei einem Streit einen 45-jährigen Landsmann in Hamburg-Ohlsdorf getötet haben.

Hamburg: Tödliche Stiche in den Bauch – Prozess startet

Dieser habe bei der Tat am 26. Juni zahlreiche Stichverletzungen in den Bauch erlitten und sei am Tag darauf gestorben, hieß es. Zuvor hatten beide Männer, die in einer Wohnunterkunft lebten, aufeinander eingeprügelt.

Bei der Flucht aus der Wohnunterkunft soll der Angeklagte einem unbeteiligten Zeugen einen Stich in den Bauch versetzt und eine Schnittverletzung am Arm zugefügt haben. Zum Prozessauftakt wurden Polizeibeamte zu dem Einsatz am Tatort befragt.

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Der Angeklagte wolle sich beim nächsten Termin im Januar zu der Tat äußern, sagte Gerichtssprecher Kai Wantzen. Der 46-Jährige befinde sich inzwischen auf Grundlage eines vorläufigen psychiatrischen Gutachtens in einer Psychiatrie. (dpa/mp)

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