Ein Wakeboarder gleitet beim „Red Bull Wake Capital“ über das Wasser im Sandtorkai.
  • Beim „Red Bull Wake Capital“ traten die besten Wakeboarder gegeneinander an.
  • Foto: Florian Quandt

Spektakel beim Wettkampf der besten Wakeboarder in Hamburg

Sportliche Action gab es am Samstag in der Hamburger Hafencity: Im Finale des „Red Bull Wake Capital“ jagten die besten Wakeboarder der Welt durch einen halsbrecherischen Parcours über das Wasser. Mit dabei waren zahlreiche Zuschauer, die das Spektakel hautnah erleben wollten. Der Gewinner schließlich überraschte alle – auch sich selbst.

Knapp drei Wochen wurde geschuftet, um einen 240 Meter langen Parcours für die Sportler aufs Wasser zu bringen. Beim Wakeboarden lässt man sich auf einem Brett von einem Boot über das Wasser ziehen. Dabei können Kunststücke absolviert und Hindernisse passiert werden.

Ein Österreicher landete überraschend auf Platz eins

Von dem Hamburger Parcours waren die Kandidaten schwer begeistert: „Ich bin wirklich überwältigt, was hier für ein Set-Up in den Hafen gebaut wurde“, sagt Daniel Grant aus Thailand. „Wir hatten alle Respekt, konnten uns aber in zwei Tagen Training gut auf die Bedingungen einstellen und hatten eine Menge Spaß heute.“

Grant war als Favorit in den Wettbewerb gestartet, landete schließlich aber „nur“ auf dem zweiten Platz. Denn den Sieg sicherte sich völlig überraschend ein anderer: Der 24-jährige Timo Kapl aus Österreich. Das kann er selbst kaum glauben: „Ich bin super happy, dass ich hier gewonnen habe. Ich hatte eine sehr schwere Verletzung vor zwei Jahren, wusste nicht, ob ich noch einmal zurückkommen kann und jetzt das hier!“, sagte Kapl nach dem Wettbewerb.

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Ein Deutscher schaffte es nicht aufs Treppchen: Platz drei wurde von dem US-Amerikaner Guenther Oka belegt. Bester Deutscher wurde der Kölner Nico von Lerchenfeld, der es von der Qualifikation bis in die „Head to Head Phase“, also so etwas wie das Halbfinale, schaffte.

Spannendes Rahmenprogramm für die Zuschauer

Doch nicht nur die Veranstaltung selbst hatte es in sich, es gab auch ein ansehnliches Rahmenprogramm: In einer Pause konnten die Zuschauer ein Skydiving-Team beim Sprung aus einem Helikopter und einer Formation in der Luft inklusive Wasserlandung beobachten. In einer anderen Pause gab der Musiker „Robeat“ seine Beatbox-Künste zum Besten. Zudem lieferte der Münchner Teilnehmer Nik Gührs mit seinem Board eine Pizza aus.

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Die ganze Veranstaltung kann man sich auf der Webseite des Veranstalters Red Bull Wakeboarding noch einmal anschauen. (prei)

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