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Ein Mann springt ins Becken des Kaifu-Bades. Wie man sich jetzt am besten gegen die Hitze schützen kann.
  • Ein Mann springt ins Becken des Kaifu-Bades. Wie man sich jetzt am besten gegen die Hitze schützen kann.
  • Foto: dpa

Sommer-Wochenende in Hamburg: Was im Umgang mit Hitze hilft

Der Sommer ist zurück – im Hamburg soll am Wochenende die 30-Grad-Marke geknackt werden. Doch nicht jeder fühlt sich bei der Hitze wohl. Wie hält man das am besten aus? Die wichtigsten Tipps.

Die einfachste Lösung bei Hitze sind ein Schattenplatz und reichlich Wasser, Saftschorlen oder ungesüßte Tees zum Trinken. In leichter, luftiger und atmungsaktiver Kleidung lässt sich Hitze leichter ertragen. In der prallen Sonne ist eine leichte Kopfbedeckung sinnvoll.

Hitze: Warum sich ältere Menschen morgens und abends wiegen sollten

Körperliche Aktivitäten und Erledigungen sind bevorzugt in den frühen Morgen- und späteren Abendstunden anzugehen. Bei Hitzebeschwerden wie Kopfschmerzen, Erschöpfung und Benommenheit helfen kühle Umschläge und eine erhöhte Lage von Kopf und Oberkörper.

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Für ältere Menschen kann es ratsam sich, sich morgens und abends auf die Waage zu stellen, um große Flüssigkeitsverluste zu bemerken. Ein Bereitstellen von Getränken vereinfacht es, die nötige Trinkmenge im Blick zu haben. Empfohlen werden von Experten über den Tag verteilt zwei bis drei Liter Flüssigkeit – am besten Wasser. Von Kaffee und Alkohol wird abgeraten, da sie die Austrocknung des Körpers beschleunigen können.

Die Raumtemperatur sollte tagsüber unter 32 Grad und nachts unter 24 Grad liegen. Es wird geraten, Fenster außer zum morgens und abends Lüften geschlossen zu halten sowie Gardinen, Rollos oder Jalousien zu nutzen. Manche empfinden es aber als Erleichterung, auch bei Hitze die Fenster zu öffnen und Durchzug zu erzeugen. Beim Herunterkühlen können aufgehängte feuchte Tücher oder Gefäße mit kaltem Wasser helfen – solange es nicht zu schwül im Raum wird. Ventilatoren sind bis zu Temperaturen von rund 35 Grad sinnvoll. Danach stoßen sie an ihre Grenzen, weil es keinen Kühleffekt mehr gibt.

Gegen Hitze: So kühlen Sie sich am besten ab

Besonders wohltuend sind kühle oder lauwarme Duschen und Wannenbäder. Allzu kalt sollte das Wasser aber nicht sein, da es sonst zu Kreislaufproblemen kommen kann, wie Fachleute warnen. Zum Abkühlen eignen sich auch kühle, feuchte Umschläge auf Armen, Beinen, Stirn oder Nacken oder kühle Fußbäder.

An heißen Tagen sind Obst, Gemüse oder leicht verdauliche Speisen zu empfehlen. Salzhaltige Lebensmittel liefern dem Körper Mineralien.

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Medikamente wie Entwässerungstabletten oder Schilddrüsen-Hormone können den Abkühlungsmechanismus des Körpers beeinflussen oder den Flüssigkeitsverlust verstärken, wie Experten sagen. Hier hilft eine Beratung beim Arzt. Auch auf die richtige Lagerung von Medikamenten ist zu achten – manche Präparate vertragen keine Hitze.

Kinder und auch Tiere sollten niemals in geschlossenen, kaum gekühlten Räumen zurückgelassen werden – in einem heißen Auto noch nicht einmal für ein paar Minuten. (dpa/ncd)

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