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Rüdiger Siechau (l.), Geschäftsführer der Hamburger Stadtreinigung, und Jens Kerstan (Bündnis 90/Die Grünen), Senator für Umwelt und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg, sind zum Beginn der „CleanSchnack“-Kampagne der Hamburger Stadtreinigung im Stadtpark unterwegs.
  • Rüdiger Siechau (l.), Geschäftsführer der Hamburger Stadtreinigung, und Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne), sind zum Beginn der „CleanSchnack“-Kampagne der Hamburger Stadtreinigung im Stadtpark unterwegs.
  • Foto: Gregor Fischer/dpa 

Verdreckte Parks: Hamburg geht gegen Müll-Ferkel vor

Bei Sonnenschein und steigenden Temperaturen zieht es die Menschen ins Freie. Damit die Parks sauber bleiben, sind wieder Mitarbeiter der Stadtreinigung unterwegs. Sie wollen die Hamburger ermuntern, ihren Müll nicht einfach liegenzulassen.

Mit der Kampagne „Clean Schnack” will die Stadtreinigung Hamburg (SRH) auch in diesem Jahr Bürgerinnen und Bürger daran erinnern, Müll aus Parks und vom Elbstrand zu entfernen. Dazu sind seit Freitag wieder die sogenannten „Waste Watcher“ im Einsatz. Sie sprechen Menschen in den Grünanlagen an, um über den Erhalt sauberer Natur aufzuklären. Die 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SRH verteilen außerdem Taschen-Aschenbecher und Müllsäcke.

Hamburg: So will die Stadt ihr Müll-Problem lösen

„Unsere Dialoge auf Augenhöhe ernteten in der Vergangenheit viele positive Reaktionen“, sagt SRH-Geschäftsführer Rüdiger Siechau. „Wir wollen mit den Menschen ohne erhobenen Zeigefinger an Orten sprechen, wo sie mit nur kleinem Aufwand einen großen Unterschied machen können.“ Bei fast allen Gesprächen sei bisher festgestellt worden, dass die Menschen in Hamburg ein großes Interesse an einer sauberen Umwelt hätten, so Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne).

Bei zehn weiteren „Clean Schnacks“ in der ganzen Stadt wollen die „Waste Watcher“ diesen Sommer mit Menschen ins Gespräch kommen. Die Kampagne findet das vierte Jahr in Folge statt. In schwereren Fällen haben die „Waste Watcher“ auch erweiterte Befugnisse: Sie dürfen Ordnungswidrigkeitsverfahren einleiten, beispielsweise um wilde Müllkippen zu bekämpfen.

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In ganz Hamburg stehen nach Angaben der SRH rund 21.000 öffentliche Mülleimer. Knapp die Hälfte der meist knallroten Behälter befindet sich in den Parks. (dpa/mp)

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