Ein Opel Zafira ist einen Abhang hinuntergerutscht und steht kurz vor einem Teich
Ein Opel Zafira ist einen Abhang hinuntergerutscht und steht kurz vor einem Teich
  • Vier Unfälle in einer Stunde und alle im gleichen Stadtteil: In Marmstorf war die Polizei am Montag zwischen 9 und 10 Uhr gleich vier Mal gefragt. Ein Fahrer hatte hier besonderes Glück.
  • Foto: Andre Lenthe Fotografie

Auto rutscht fast in Teich: In diesem Stadtteil krachte es vier Mal in einer Stunde

Die Hamburger Feuerwehr hatte am Montag jede Menge zu tun – auf Grund des Eisregens musste sie bis zum Nachmittag 238 Mal ausrücken. In Marmstorf kam es innerhalb von einer Stunde gleich zu vier Unfällen – ein 30-Jähriger hatte hier Glück im Unglück.

Gegen 9 Uhr kam es im Feuerteichweg in Marmstorf zum ersten Unfall: Ein 51-Jähriger verlor auf eisglatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Mercedes und krachte in ein anderes Fahrzeug – verletzt wurde hierbei glücklicherweise niemand. Nur eine Straße weiter ereignete sich zeitgleich ein weiterer Unfall: Ein bislang unbekannter Autofahrer rutschte in einen Ford Transit – und flüchtete.

Nur wenige Minuten später, um 9.09 Uhr, verlor ein 30-jähriger Mann die Kontrolle über sein Auto und rutschte einen Abhang hinunter in Richtung eines Teichs. Der Mann hatte allerdings Glück, das Auto blieb auf halbem Weg stehen. Wie die Polizei der MOPO mitteilte, konnte der Einsatz um 11.30 Uhr beendet werden und der Fahrer konnte seine Fahrt unverletzt fortsetzen.

Weniger Glück hatte schließlich der Besitzer eines Kombis: In der Marmstorfer Poststraße wurde sein Auto von einem weiteren Unbekannten touchiert – der Kombi wurde beschädigt, auch hier beging der Verursacher Fahrerflucht.

Mehr als 200 Einsätze für die Hamburger Feuerwehr

Insgesamt verzeichnete die Hamburger Feuerwehr stadtweit bereits um 10.15 Uhr über 200 Einsätze aufgrund des Blitzeises, erst dann nahm die Schlagzahl der Einsätze etwas ab. Die Feuerwehr appellierte an die Hamburger, zuhause zu bleiben und nicht zwingend notwendige Wege zu vermeiden. Bereits seit den frühen Morgenstunden waren Streufahrzeuge unterwegs. Warum es dringend empfohlen ist, vor Ihrer eigenen Haustür zu streuen, können Sie hier lesen (M+). (lk)

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