Blaulicht
  • Der 60-Jährige starb noch an der Unfallstelle. (Symbolbild)
  • Foto: dpa

Hamburg: Wieder Einbruch in Sparkasse – Serientäter am Werk?

Die Hamburger Polizei sucht Zeugen nach einem Bank-Einbruch: In der Nacht zu Montag haben mehrere Täter versucht, in den Tresorraum der Sparkasse Holstein an der Wandsbeker Marktstraße zu gelangen. Die Polizei untersucht, ob es einen Zusammenhang mit ähnlichen Taten aus der jüngeren Vergangenheit gibt.

Zuvor sollen die Gauner laut Polizei über eine Tiefgarage in die Bank eingedrungen sein: Dafür hebelten sie eine dort befindliche Tür auf, die direkt in das Geldinstitut führt. Im Inneren wollten sie dann „gewaltsam durch eine Wand“ in den Tresorraum. „Dieser Versuch wurde hedoch offenbar nach wenigen Minuten abgebrochen“, so ein Sprecher.

Hamburg: Gauner wollen über Tiefgarage in Tresorraum

Die Täter flüchteten daraufhin in unbekannte Richtung. Nichts wurde gestohlen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden: Tel. 428 65 6789.

Im Oktober 2020 hatten mehrere Männer versucht, mit einem Kernbohrer in die Haspa-Filiale an der Holstenstraße in Altona einzudringen. Sie sollen im Vorwege sogar die Raumüberwachung manipuliert haben. Auch hier wollten sie in den Tresorraum. Doch eine Reinigungskraft bemerkte die Täter, die daraufhin flüchteten. Ein Mann wurde knapp ein Jahr nach der Tat festgenommen. Der 40-Jährige soll einem Berliner Clan angehören. Die Ermittlungen dauern an.


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Genau wie in einem Fall aus Norderstedt bei Hamburg: Dort waren mehrere Täter über eine Dachgeschosswohnung in den Tresorraum der Haspa eingedrungen – wieder mit einem Kernbohrer. Sie leerten 600 Schließfächer, legten später noch ein Feuer in der Wohnung, um Spuren zu beseitigen. Die Kripo vermutet auch hier einen Clan-Bezug.

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Die Ermittler prüfen in allen Fällen auch einen übergelagerten Zusammenhang aller Taten. Möglich, dass immer die gleiche Täter-Gruppierung hinter den Einbrüchen steckt. (dg)

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