Demonstranten mit Ukraine-Flaggen vor dem Hauptbahnhof
  • Beim Heidi-Kabel-Platz am Hauptbahnhof demonstrierten am Sonntag knapp 100 Menschen unter dem Motto „Stand With Ukraine!“
  • Foto: Patrick Sun

Wieder Demos in Hamburg: So viele Menschen gingen für die Ukraine auf die Straße

In Hamburg sind am Wochenende wieder zahlreiche Demonstranten auf die Straße gegangen, um beispielsweise ihre Solidarität mit der Ukraine oder dem Iran zu zeigen oder gegen die Anti-Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Auch am Sonntag gab es Demos in der City.

Zwischen 10 Uhr und 12 Uhr fand eine Fahrrad-Demonstration am Alsterufer unter dem Motto „Frauen, Leben, Freiheit! Solidarität mit der Bevölkerung im Iran“ statt. Die Veranstaltung sei von einer Privatperson angemeldet worden, so ein Polizeisprecher zur MOPO. 150 Menschen hätten daran teilgenommen – die Demonstration sei „durchgehend friedlich“ verlaufen.

Rund um den Hauptbahnhof fand gegen 13.30 Uhr eine Demonstration unter dem Motto „Stand with Ukraine!“ statt. Allerdings waren dort auch Iran-Flaggen zu sehen. Statt der erwarteten 500 Teilnehmer, nahmen ersten Schätzungen zufolge nur knapp 100 Menschen an der Veranstaltung teil. Die Kundgebung ist um 16 Uhr beendet worden.

Hamburg: Demonstrationen für Menschen im Iran

Bereits am Samstag waren unter dem Motto „Solidarität mit den Protestierenden im Iran!“ rund 600 Menschen von der Sternschanze über das Schulterblatt bis zum Neuen Pferdemarkt gezogen, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Das könnte Sie auch interessieren: In Hamburg: Mann rennt über Gleise – Bahnverkehr unterbrochen

Am Samstagnachmittag hatten außerdem rund 700 Menschen an einem Demonstrationszug unter dem Motto „Freunde der Demokratie sagen „Nein danke“: Frieren, Pleiten, Impfpflicht“ entlang der Binnenalster teilgenommen. Erwartet worden waren 1500 Menschen. Der Verfassungsschutz hatte zuvor vor einer Teilnahme an dieser Demonstration gewarnt. Veranstalter sei der vom Verfassungsschutz beobachtete Verein UMEHR. „Das sind keine Freunde der Demokratie, ganz im Gegenteil. Wer an diesem Aufzug teilnimmt, marschiert Seite an Seite mit Extremisten“, sagte ein Verfassungsschutzsprecher. (dpa/elu/sun)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp