Rund 11.500 Menschen demonstrierten am 18. Dezember in Hamburg gegen Corona-Maßnahmen.
  • Rund 11.500 Menschen demonstrierten am 18. Dezember in Hamburg gegen Corona-Maßnahmen. Dieses Mal wird mit rund 11.000 Teilnehmern gerechnet.
  • Foto: Markus Scholz/dpa

Es geht wieder los: Demo gegen die Corona-Maßnahmen in Hamburg

Tausende Menschen wollen am Wochenende erneut durch Hamburg ziehen, um gegen die Corona-Regeln der Bundesregierung zu demonstrieren. Die Polizei wird den Aufzug mit einem Großaufgebot begleiten.

Unter dem Motto „Das Maß ist voll – Hände weg von unseren Kindern“ wollen die Demonstrierenden, wie bei den vorherigen Aufzügen schon auch, zeigen, dass sie sich „nicht spalten lassen werden“, so die Veranstalterin. Sie lehnen eine Impflicht ab – vor allem für Kinder. Die Veranstalterin: „Wir sind eine Gesellschaft.“ Die Proteste verliefen bisher stets friedlich.

Erneut große Demo gegen die Corona-Maßnahmen in Hamburg

Für die Demo am Samstag werden rund 11.000 Teilnehmer erwartet. Sie wollen wieder ab 14.30 Uhr von der Kunsthalle aus in Richtung Lombardsbrücke ziehen. Die Demo-Route verläuft über die Straßen Esplanade, Stephansplatz und Jungfernstieg. Es sind Zwischenkundgebungen geplant. Auch linker Gegenprotest kündigt sich seit Tagen via Twitter an. Die Polizei wolle die Entwicklung im Auge behalten und Auseinandersetzungen einschreiten, hieß es.


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Die Beamten werden auch wieder konsequent die Maskenpflicht kontrollieren, die bei Demos ab 500 Teilnehmern gilt. Verstöße werden mit 150 Euro geahndet. Zeitgleich warnt die Polizei vor einem großen Verkehrschaos in der City. Eine Sprecherin: „Besuchern wird dringend empfohlen, mit öffentlichen, schienengebundenen Verkehrsmitteln anzureisen. Allen übrigen Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, den betroffenen Bereich weiträumig zu umfahren.“

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Auch der Verfassungsschutz beobachtet das Demo-Geschehen, hatten sich in der Vergangenheit doch immer mal wieder Personen der rechtsextremistischen Szene unter die Protest-Teilnehmer gemischt. Nach Erkenntnissen der Verfassungsschützer hätten diese aber noch keinen Einfluss auf die Mehrheit der Mitlaufenden, die sich überwiegend aus Familien, Jugendlichen sowie keiner Gruppe zugehörigen und friedlich protestierenden Erwachsenen zusammensetzt. (dg)

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