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So soll die Stadtteilschule in der HafenCity einmal aussehen.
  • So soll die Stadtteilschule in der HafenCity einmal aussehen.
  • Foto: haascookzemmrich STUDIO2050

Nach Zoff um Hamburgs HafenCity-Schule: Hier ziehen die Kinder hin

Sechs Stockwerke, aufwendige Begrünung und in Top-Lage: Die weiterführende Schule „Campus HafenCity“ gilt als einer der spektakulärsten Schulneubauten Hamburgs. Die Baupläne sollen ab 2025 realisiert werden, doch wohin mit den Kindern in der Übergangszeit? Monatelang wurden über mögliche Flächen zur Unterbringung der Schülerinnen und Schüler diskutiert – nun gibt es eine Lösung.

Etwa 120 Schülerinnen und Schüler werden bereits auf dem zukünftigen Schulgelände, gegenüber des Lohseparks in der HafenCity, unterrichtet – statt in dem topmodernen Neubau, allerdings bisher nur in Schulcontainern. Die MOPO berichtete.

Vom Frühjahr 2025 bis Sommer 2027 soll der Bau des 100 Millionen Euro-Hochbaus andauern. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet dies einen Umzug in ein Übergangsquartier für das Schuljahr 2024/25. Auf genau dieses konnte sich jedoch monatelang nicht geeinigt werden – bis jetzt.

Entscheidung getroffen: Schüler haben Übergangsquartier

So verkündeten die Schulbehörde, Schulbau Hamburg und die HafenCity Hamburg GmbH nun, sich auf die freien Baufelder 74/75 östlich des Lohseparks festgelegt zu haben. Eltern und Schulgemeinschaft wurden für die Entscheidungsfindung mit einbezogen – die Wahl gilt für Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack als „gute Lösung“. Auch Maike Ludzay, Schulleiterin des „Campus HafenCity“ sagt: „Wir freuen uns, dass es von den zur Wahl stehenden Baufeldern dieses wird.“

Die Grafiken der HCH zeigen, wie der temporäre Schulcampus HafenCity auf den Bauflächen 74/74 aussehen könnte. Schulinitiative Lohsepark
Grafiken der HCH zum Schallschutz der Brachflächen
Die Grafiken der HCH zeigen, wie der temporäre Schulcampus HafenCity auf den Bauflächen 74/74 aussehen könnte.

Andere Baufelder kamen für Elterninitiative nicht in Frage

Auch das Baufeld 119 bei den Elbbrücken und das Baufeld 83a gegenüber dem Baakenpark standen zunächst zur Auswahl. Die Elterninitiative Campus HafenCity lehnte diese Optionen jedoch unter anderem aufgrund der großen Lärmstörung durch die Nähe zur U- und S-Bahnstation ab. Die Baufelder 74/75 galten als klare Favoriten der Eltern: Besonders überzeugend ist die große Grundstücksfläche von 6000 Quadratmetern, wodurch sowohl genügend Lern- als auch Pausenhoffläche garantiert werden kann. Auch bietet die Fläche genügend Abstand zur benachbarten Bahntrasse.

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Die ursprünglichen Baupläne der neuen Zentrale der Hamburg Port Authority (HPA) auf Baufeld 76 können demnach ebenfalls weiterhin ab etwa Mitte 2024 realisiert werden. Für die Eltern ein Problem: „Die Baustellen-Zufahrt soll entlang der Schule führen und der Lärm einer Großbaustelle für ein Bürogebäude mit 26.000 Quadratmetern ist nicht vereinbar mit einem guten Lernumfeld“, so die Reaktion der Elterninitiative. Laut Schulbehörde, ergebe sich keine „übermäßige Beeinträchtigung“ des Schulbetriebs durch die Baustelle.

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