So sah die Serrahnstraße in Bergedorf mit den großen Platanen aus.
  • So sah die Serrahnstraße in Bergedorf mit den großen Platanen aus. Sie wurde am Freitag nach neunmonatiger Umbauphase fertiggestellt. (Archivbild)
  • Foto: Carsten Neff

Nach langer Bauzeit: Umstrittene Flaniermeile im Hamburger Osten ist fertig

Im September letzten Jahres war Spatenstich, jetzt wurde der Umbau fertiggestellt – die Umgestaltung der Serrahnstraße zur Flaniermeile in Bergedorf ist abgeschlossen. Der Bau war sehr umstritten.

Insgesamt 1,9 Millionen Euro wurden in die Neugestaltung der Serrahnstraße investiert, um das Gebiet rund um den Bergedorfer Hafen umzugestalten. Nach neun Monaten Bauzeit wurde das Projekt jetzt fertiggestellt, wie das Bezirksamt Bergedorf in einer Mitteilung erklärte. Lediglich der historische Hafenkran müsse noch restauriert werden.

Serrahnstraße in Bergedorf fertiggestellt

Einweihung Serrahnstraße
Cornelia Schmidt-Hoffmann, Leiterin des Bezirksamts Bergedorf, Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Michael Wenk, Vorsitzender des Vereins Bergedorfer Hafen e.V. bei der Einweihung der neuen Serrahnstraße (von links).

„Mit der neu gestalteten Serrahnstraße hier im Herzen der Bergedorfer Innenstadt und im RISE-Fördergebiet Bergedorf/Serrahn ist direkt am historischen Bergedorfer Hafen eine neue, attraktive Flaniermeile für die Bergedorferinnen und Bergedorfer entstanden – ein weiteres erfolgreiches Beispiel der integrierten Stadtteilentwicklung in Hamburg“, sagte Hamburgs Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Dr. Dorothee Stapelfeldt.

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Mit dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtentwicklung (RISE) werden Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf in Hamburg durch Investitionen, etwa in die soziale Infrastruktur, das Wohnumfeld oder auch die Aufwertung öffentlicher Plätze, unterstützt. Im Falle der Serrahnstraße wurde neu gepflastert und bepflanzt sowie neuwertige Sitzgelegenheiten bereitgestellt.

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Der Umbau musste sich jedoch auch Kritik gefallen lassen. So mussten 19 Platanen für die Arbeiten gefällt werden, die zwischen 25 und 50 Meter hoch waren. Zwar wurden zwölf kleinere Bäume gepflanzt, dennoch wurde das Vorhaben etwa vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisiert. Die Umgestaltung wurde schon 2015 unter Beteiligung der Bevölkerung erarbeitet. (to)

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