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Aufnahme der geborgenen Brandbombe.
  • Von der Phosphorbombe ging nach Angaben der Feuerwehr keine Gefahr aus.
  • Foto: HamburgNews

Mitten in Eimsbüttel: Brandbombe bei Gartenarbeiten ausgebuddelt

In Eimsbüttel ist am Donnerstagnachmittag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Der Kampfmittelräumdienst rückte zur Fundstelle aus – und barg das verrostete Stück. Es ist bereits der zweite Fund in Hamburg in zwei Tagen.

Um 14.54 Uhr ging bei der Feuerwehr ein Notruf ein: Mitarbeiter eines Gartenbauunternehmens hatten bei Arbeiten in einem Hinterhof in der Müggenkampstraße eine Phosphorbombe ausgegraben. Nachdem die Polizei die Straße abgesperrt hatte, nahm der Kampfmittelräumdienst seine Arbeit auf.

Eimsbüttel: Gärtner graben Brandbombe aus

Schnell sei klar gewesen, dass von der Brandbombe keine unmittelbare Gefahr ausging, sagte ein Feuerwehr-Sprecher gegenüber der MOPO. Denn das Fundstück war noch dicht, so dass kein Phosphor austreten und sich an der Luft entzünden konnte. Die Spezialisten packten die Bombe ein, verluden sie und brachten sie zur Lagerstätte. Nach etwa einer Stunde konnte die Straßensperrung wieder aufgehoben werden.

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Erst am Mittwoch war bei Sondierungsarbeiten unweit der Wilhelmsburger Reichsstraße ein weiterer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Entschärfung hatte sich über Stunden hingezogen, auch weil immer wieder Unbefugte den Gefahrenbereich betreten hatten. (doe)

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