Der Weihnachtsmarkt „Weißer Zauber“ auf dem Jungfernstieg.
Der Weihnachtsmarkt „Weißer Zauber“ auf dem Jungfernstieg.
  • Der Weihnachtsmarkt „Weißer Zauber“ auf dem Jungfernstieg.
  • Foto: dpa

Hamburgs Weihnachtsmarkt-Betreiber sehr zufrieden – doch es gibt ein Problem

Wenn sich Menschen unter Lichterketten an dampfenden Tassen wärmen, ist Weihnachtsmarktzeit. In diesem Jahr gab es keine Corona-Beschränkungen mehr. Entsprechend voll sind die Märkte in Hamburg. Und doch haben einige Betreiber an einer anderen Stelle auch enorme Probleme.

Die vergangenen Jahre waren für die Betreiber der Weihnachtsmärkte coronabedingt mit vielen Entbehrungen verbunden. In diesem Jahr dagegen läuft es auf den Weihnachtsmärkten wieder rund. Die Corona-Regeln sind weggefallen und entsprechend voll waren die Märkte auch in Hamburg. „Wir sind sehr zufrieden. Die Besucher sind uns treu geblieben. Es ist alles ganz spitze“, sagte Veranstalterin Katja Dieckmann-Zerbe. Sie ist zuständig für die Weihnachtsmärkte am Gänsemarkt und rund um die St.-Petri-Kirche.

Ähnlich sieht es auf dem Weihnachtsmarkt Weißer Zauber am Jungfernstieg aus. „Wir sind mit dem Verlauf der Weihnachtsmarkt-Saison 2022 sehr zufrieden“, sagte eine Sprecherin. Gerade nach den zwei von Pandemie, Angst und vielen Sorgen geprägten Jahren hätten die Gäste den Aufenthalt ganz besonders genossen. „Umsatzseitig konnten wir an die ,Vor-Corona‘-Jahre anschließen.“

Hamburgs Weihnachtsmarkt-Betreiber sehr zufrieden

Auch Schausteller Robert Kirchhecker, der für die Weihnachtsmärkte in der Spitaler Straße, am Gerhart-Hauptmann-Platz und am Mönckebergbrunnen sowie rund um den Michel zuständig ist, findet vor allem erleichterte Worte. „Umsatztechnisch sind die Betreiber sehr, sehr zufrieden.“ Man merke an jedem Tag, dass die Leute nach der langen Corona-Zeit nun wieder raus wollen.

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Doch es sei nicht alles eitel Sonnenschein. Die enorme Krankheitswelle habe auch in der Personaldecke der Betreiber tiefe Spuren hinterlassen. So sei es schon im Vorfeld schwierig gewesen, genügend Leute zu finden. Etwa die Hälfte der Mitarbeiter sei nun während der Saison krank geworden.

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Mit dieser extremen Krankheitswelle habe er nicht gerechnet. „Das hatten wir so auch noch zu keinem Weihnachtsmarkt.“ Das übrige Team habe das Arbeitspensum mit Höchstleistungen gestemmt. „Ich weiß gar nicht, wie wir das hinbekommen haben. So nett das wirtschaftlich ist, ich bin total froh, wenn die Saison geschafft ist.“

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