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  • Einer der Braun-Brüder mit dem Miniatur-Schiff.
  • Foto: Miniatur Wunderland/facebook

Hamburger Speicherstadt unter Wasser – so cool reagiert das Miniatur Wunderland

Orkantief „Zeynep“ sorgte in Hamburg für die schwerste Sturmflut seit neun Jahren: Am Pegel St. Pauli wurden Samstagmorgen 3,75 Meter über dem mittleren Hochwasser gemessen. Die Folge: überschwemmte Straßen im Bereich HafenCity; Autos, die in dem über die Ufer gelaufenen Wasser ziellos trieben. Und was machen die Gebrüder Braun, Betreiber des Miniatur Wunderlandes? Sie nutzten die Flut, um „unseren Schiffen Auslauf zu schenken“.

Während Bewohner und Passanten sich vor der Flut schützten und zu Hause vor dem Orkantief fernblieben, holten Frederik und Gerrit Braun ihre kleinen, sonst für die Ausstellung genutzten Schiffe ihrer Themenwelten raus auf die Straße und ließen diese im Hochwasser treiben. Mit Fernbedienung, Regenmänteln – und einem breiten Grinsen.

Mehr Infos zum Orkan „Zeynep“ lesen Sie in unserem Liveticker

HafenCity unter Wasser – so cool reagiert das Miniatur Wunderland

„Dieses Mal war der Wind leider zu stark für eine richtig große Fahrt“, teilte das Miniatur Wunderland auf Facebook. Es sei die dritte große Sturmflut gewesen, die der Betrieb seit seinem Bestehen miterlebt hat.

Mit 5,87m erlebte das Miniatur Wunderland seine dritte große Sturmflut seit seinem Bestehen. Nur die 6,09m am 6.12.2013…

Posted by Miniatur Wunderland on Friday, February 18, 2022

Und trotz des Orkantiefs und dessen Auswirkungen blieben die Brauns zuversichtlich: Sie wollten am Samstag unbedingt wieder ihr Miniatur Wunderland öffnen. „Das Wasser läuft schon wieder ab, jedoch kämpfen wir noch mit einer rumzickenden Brandmeldeanlage und müssen die Fahrstuhlschächte noch leer pumpen“, hieß es auf Facebook. Wenig später dann die erlösende Nachricht: „Update: Wir haben geöffnet“. (dg)

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