Drei Schlepperboote befreiten die „Monte Pascoal“ am Samstag vor der Küste von Cartagena in Kolumbien. (Symbolbild)
Drei Schlepperboote befreiten die „Monte Pascoal“ am Samstag vor der Küste von Cartagena in Kolumbien. (Symbolbild)
  • Drei Schlepperboote befreiten die „Monte Pascoal“ am Samstag vor der Küste von Cartagena in Kolumbien. (Symbolbild)
  • Foto: Hamburg Süd

Hamburger Frachter läuft vor Kolumbien auf Grund

Zwischenfall vor der Küste Kolumbiens: Ein Containerschiff der Traditionsreederei „Hamburg Süd“ ist am Wochenende in Not geraten. Schuld daran war offenbar ein missglücktes Manöver des Kapitäns.

Der Frachter „Monte Pascoal“ ist am Samstag vor Cartagena auf Grund gelaufen. „Auf unsachgemäße Weise“ sei das Schiff in die Zufahrtsrinne zum dortigen Hafen eingefahren, sagte der Hafenkapitän Javier Gómez der Zeitung „El Universal“.

Frachter „Monte Pascoal“ vor Kolumbien auf Grund gelaufen

„Hamburg Süd“ bestätigte den Zwischenfall am Montag gegenüber der MOPO. Viel sei allerdings nicht passiert: Rund zwei bis drei Stunden hätte die „Monte Pascoal“ auf mehr Wasser warten müssen, dann hätten drei Boote das Containerschiff wieder freigeschleppt.

Anschließend ging der Frachter im Hafen von Mamonal vor Anker. Mittlerweile sei die „Monte Pascoal“ mit etwas Verzögerung wieder auf ihrer geplanten Route unterwegs, hieß es von „Hamburg Süd“ weiter.

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Die 272 Meter lange „Monte Pascoal“ wurde 2005 für „Hamburg Süd“ gebaut. Der Frachter ist 40 Meter breit, hat einen Tiefgang von 13,2 Metern und ist maximal 23 Knoten (42,6 km/h) schnell.

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