Das „Block House“ ist verschwunden, die Stahlträger der Gänsemarkt-Passage sind zu erkennen.
Das „Block House“ ist verschwunden, die Stahlträger der Gänsemarkt-Passage sind zu erkennen.
  • Das „Block House“ ist verschwunden, die Stahlträger der Gänsemarkt-Passage sind zu erkennen.
  • Foto: Florian Quandt

Abbruch hat begonnen: Bekannte City-Passage wird platt gemacht

Sie war einmal der große und angesagte Treffpunkt zum Shoppen, Schlemmen oder Flanieren: die Gänsemarkt-Passage. Bald ist der 43 Jahre alte Bau Geschichte. Der Abbruch hat begonnen, wird mindestens drei Monate dauern.

Da, wo heute noch die grüne Passage steht, befand sich bis in die 1970er Jahre das Hamburger Traditionslokal „Ehmke“. Daneben stand ein weißer Flachbau mit der Geschäftsstelle des „Abendblatts“. Nach dem Abriss der Gebäude wurde 1979 die Gänsemarkt-Passage mit Durchgang zu den Colonnaden fertiggestellt.

So soll der Neubau 2025 aussehen. DANIEL SUMESGUTNER
So soll der Neubau 2025 aussehen.
So soll der Neubau 2025 aussehen.

Das dortige „Block House“ entwickelte sich schnell zu einem der umsatzstärksten Lokale der Steakhaus-Gruppe. Bis zum Abriss des Ufa-Kinos gleich nebenan im Jahr 2006 war es für viele Hamburger ein Ritual: erst ins Kino, dann zum Steak-Essen.

Neubau kostet 250 Millionen Euro

Das „Block House“ ist schon verschwunden. Der neue Laden wird 2023 im Deutschlandhaus am Valentinskamp eröffnen. Dann beginnt auch der Aushub der Baugrube auf dem Areal der Gänsemarkt-Passage. Der 250 Millionen Euro teure Neubau soll 2025 fertig werden. Es werden Innenhöfe und Wohnungen entstehen. Bauherr ist das Unternehmen Signa, dessen Eigentümer der umstrittene Investor René Benko ist.

Neben der Gänsemarkt-Passage besitzt er in der City auch das Alsterhaus, das Kaufmannshaus an der Bleichenbrücke, Teile der Alsterarkaden, Gebäudekomplexe zwischen Gerhart-Hauptmann-Platz und Spitalerstraße und ein großes Kontorhaus am Rödingsmarkt.

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