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Lange Schlangen vor den Sicherheitskontrollen könnten so manchem Urlauber den Start in die Ferien vermiesen.
  • Lange Schlangen vor den Sicherheitskontrollen könnten so manchem Urlauber den Start in die Ferien vermiesen.
  • Foto: Patrick Sun

Anti-Chaos-Plan für die Ferien: So rüstet sich der Flughafen Hamburg

Lange Warteschlangen, fast verpasste Flüge und viel Stress: In den letzten Wochen gab es immer wieder Chaos am Hamburger Flughafen. Demensprechend skeptisch blicken viele Reisende auf die nahenden Sommerferien. Wie bereitet sich der Airport darauf vor?

Zum Ferienstart erwartet der Hamburger Flughafen bis zu 350.000 an- und abreisende Passagiere pro Woche – das entspricht rund 80 Prozent der Passagierzahlen von 2019 und bis zu zehn Prozent mehr als im Sommer 2022. An den stärksten Tagen wie Freitag, 14. Juli, sind es voraussichtlich über 50.000 Fluggäste und bis zu 175 Abflüge und 175 Ankünfte.

So will der Hamburger Airport dem Ferienchaos begegnen

Besonders die Sicherheitskontrollen waren in letzter Zeit immer wieder eine große Schwachstelle. Passagiere warteten hier teilweise stundenlang. Hier will der Flughafen gegensteuern: „Aufgrund des höheren Passagieraufkommens öffnet der Flughafen Hamburg seine Terminals in den Sommerferien bereits um 3.15 Uhr. Die Bundespolizei besetzt die Sicherheitskontrolle ab 3.30 Uhr“, hieß es.

Neu sind zum einen die Stoßzeiten-Anzeige auf der Internetseite und zum anderen der kostenlose Buchungsservice Slot & Fly. Hier können Passagiere sich vorab ein 15-minütiges Zeitfenster für den separaten Zugang zur Sicherheitskontrolle reservieren. Das Angebot werde seit seiner Einführung sehr gut angenommen, so der Flughafen.

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Die Wartezeiten-Anzeige vor der Sicherheitskontrolle sowie auf der Webseite gibt es weiterhin. Außerdem werden die Dienstleister überall dort, wo es rechtlich möglich ist, von eigenem Flughafen-Personal unterstützt. Zum Beispiel vor der Sicherheitskontrolle, in den Terminals sowie bei der Kofferlogistik.

Ferienbeginn: Wie geht‘s am Flughafen Hamburg schneller?

Und was können die Passagiere tun – außer, die obligatorischen zwei Stunden vorab einzuplanen? „Nutzen Sie den Vorabend-Check-in und alle technischen Services, die Sie zügig ins Flugzeug bringen. Dazu gehören der Online-Check-in, die Reservierung von einem Zeitfenster an der Sicherheitskontrolle, Slot & Fly genannt, und unsere Gepäckautomaten. Und drittens: Reisen Sie mit nur einem Handgepäckstück, dann geht es für alle an der Sicherheitskontrolle schneller“, rät Sprecherin Katja Bromm.

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Sie meint: „In der vergangenen Saison – der ersten Reisewelle nach der Corona-Zeit – haben alle Unternehmen am Flughafen wichtige Erfahrungen gesammelt, die uns jetzt helfen. Wir als Flughafen setzen auf technische Lösungen sowie die personelle Unterstützung der Partner – damit konnten wir bereits im Herbst 2022 positive Ergebnisse erzielen.“ (prei)

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